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Blog der Universität Bonn

13.06.2016

Klimaschutz: Neue Aula-Beleuchtung

Klimaschutz: Neue Aula-Beleuchtung

Die Universität Bonn leistet einen Beitrag zum Klimaschutz: Die veraltete Beleuchtung in der Aula wurde nun durch moderne LED’s ersetzt. Dadurch wird der Stromverbrauch um 84 Prozent reduziert. Die Einsparung an dem Treibhausgas Kohlendioxid beträgt fast 18.000 Kilogramm jährlich.

Das kompensiert rechnerisch den Treibhausgasausstoß von rund 31 Urlaubern, die von Köln-Bonn aus nach Palma de Mallorca und zurück fliegen. Mit einem Mittelklassewagen könnte man mehr als drei Mal die Erde umrunden, bis dieses Kohlendioxid-Guthaben aufgebraucht wäre. „Die Energieeinsparung ist erheblich. Die Sanierung der Aula- und Bühnenbeleuchtung hat sich schon allein aus Umweltschutzgründen gelohnt“, sagt der zuständige Projektleiter Klaus Simoleit von der Abteilung 4.3 Technik.

Der Austausch von mehr als 220 Lampen hat rund 128.000 Euro gekostet. Die investive Klimaschutzmaßnahme „Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung“ startete am 16. November 2015 und wurde am 29. Februar 2016 fertiggestellt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit förderte die Maßnahme (Kennzeichen 03K00686) über den Projektträger Jülich. Die beteiligten Partner waren der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen,  Ingenieur-Büro Alhäuser + König  und  Elektro  Arenz.

 

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19.02.2016

Freier Blick auf den Ostturm

Freier Blick auf den Ostturm

Restarbeiten an den Fassaden im Bereich des Erdgeschosses werden witterungsbedingt im Frühjahr durchgeführt

Seit Februar 2015 wird der Ostturm des Hauptgebäudes saniert. Nach zwölfmonatigen Instandsetzungsarbeiten ist jetzt das Baugerüst abgebaut worden. Während der Bauarbeiten wurden das Dach, die Turmlaterne und die Fassade bis zum 1. Obergeschoss erneuert. Witterungsbedingt können die "Restarbeiten" im Bereich Erdgeschoss erst im Frühjahr durchgeführt werden. In diesem zweiten Bauabschnitt wird der Putz instand gesetzt und die Fassade erhält einen neuen Anstrich. Die Maßnahmen werden voraussichtlich bis September 2016 abgeschlossen.

 

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(c) Sanierung des Ostturms, Foto: Dr. Thomas Mauersberg/Uni Bonn

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10.11.2015

Eine Kuppel fürs Poppelsdorfer Schloss?

Eine Kuppel fürs Poppelsdorfer Schloss?

Bonner Unternehmer Frank Asbeck schlägt vor, den Innenhof des Barockschlosses per Überdachung zum Konzertsaal zu machen. Die Universitätsleitung findet das interessant.

Die Universitätsleitung hat den Vorschlag des Bonner Unternehmers Frank Asbeck (Solarworld) mit Interesse zur Kenntnis genommen, den Innenhof des Poppelsdorfer Schlosses mit einer Kuppel zu überdachen und auf diese Weise einen neuen, wetterunabhängigen Veranstaltungsraum zu schaffen. Das Poppelsdorfer Schloss ist im Ensemble mit den Botanischen Gärten ein prägendes Wahrzeichen der Universität Bonn, das ebenso wie das Hauptgebäude schon seit ihrer Gründung 1818 zu ihrem Körperschaftsvermögen gehört.

Die Hochschulleitung sieht detaillierten Planungen und Machbarkeitsprüfungen mit Interesse entgegen. Sie hat auch deutlich gemacht, dass die Universität sich weder an der Baumaßnahme selbst noch an den Betriebskosten eines solchen Kuppelbaus beteiligen kann. Eine Nutzungserweiterung des Schlosses dürfte die Nutzung des Gebäudes für Forschung, Lehre, für das Mineralogische Museum sowie den Botanischen Garten nicht beeinträchtigen.

Die Errichtung einer Kuppel ist nur in einem architektonischen Gesamtkonzept sinnvoll, das auch die anstehenden Sanierungsmaßnahmen des Poppelsdorfer Schlosses umfasst und es für seine künftigen vielfältigen Nutzungen insbesondere für Forschung, Lehre, Bildung und Kultur optimal herrichtet. Derzeit wird der Sanierungsbedarf am Schloss auf mehrere Millionen Euro beziffert.

Der Kuppelsaal wäre nicht nur für Konzerte und mit Blick auf das Beethovenjahr 2020 interessant, sondern könnte auch Raum für wissenschaftliche Kongresse und Kulturveranstaltungen der Universität bieten.

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22.10.2015

Parkraumbewirtschaftung hat begonnen

Parkraumbewirtschaftung hat begonnen

Die Universität Bonn hat zum 1. Oktober 2015 die Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Universitätsangehörige, die mit dem Auto auf Universitätsgelände parken wollen, müssen ab 1. Dezember dafür bezahlen. Die Maßnahme ist Teil des Mobilitätskonzepts der Universität und eine Voraussetzung für den weiteren Ausbau des Universitätsstandorts Poppelsdorf.

Weil mit dem Ausbau des Campus Poppelsdorf auch mit mehr Verkehr in die westlichen Stadtteile gerechnet wird, soll das Verkehrsverhalten der Universitätsangehörigen weg vom Auto hin zum Fahrrad und zum ÖPNV gelenkt werden. So sieht es der städtebauliche Vertrag vor, den Universität, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und Stadt miteinander geschlossen haben und der einen Mobilitätsplan vorsieht, um dies zu bewerkstelligen. Nur so kann die Universität weitere Baugenehmigungen erhalten.

Kernelement für die neue Mobilitätssteuerung ist zum 1. Oktober eingeführte Parkraumbewirtschaftung. Sie betrifft alle Universitätsangehörigen gleichermaßen, also neben den Beschäftigten auch die Studierenden.

Ab 1. Dezember kostet das Parken dann 18 Euro im Monat. Pendler mit geringem Einkommen und schwer Gehbehinderte können auf Antrag von der Gebührenpflicht befreit werden.

Ohne Parkausweis droht der Abschlepphaken

Inzwischen wurden Schilder und in einigen Bereichen auch Parkautomaten aufgestellt und Dauerparkausweise ausgegeben. Auch das nur zeitweise Parken mit Tagesparkausweisen ist gegen Gebühr möglich. Rund 3.000 Parkplätze stehen an der Universität zur Verfügung, die nun regelmäßig von Mitarbeitern der Universitätsverwaltung kontrolliert werden. Wer ohne gültigen Parkausweis angetroffen wird, muss damit rechnen, abgeschleppt zu werden.


Weitere Informationen zur Parkraumbewirtschaftung:

 

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09.10.2015

Reparaturarbeiten: AVZ I bleibt bis Ende November geschlossen

Reparaturarbeiten: AVZ I bleibt bis Ende November geschlossen

Das Allgemeine Verfügungszentrum (AVZ) I der Universität Bonn in der Endenicher Allee 11-13 ist seit 21. September wegen dringender Reparaturarbeiten an den Elektroinstallationen bis voraussichtlich Ende November geschlossen. Das 1960 erbaute Gebäude mit rund 5.500 Quadratmetern Nutzfläche ist einer von mehreren großen Mehrzweckbauten der Universität für Forschung und Lehre. Derzeit arbeitet eine Task Force der Fakultäten, der Verwaltung, des Rektorats und des Gebäudeeigentümers unter Hochdruck an Lösungen, den Forschungs- und Lehrbetrieb an anderen Orten weiterzuführen.

Auslöser für die Schließung des Gebäudes war eine technische Begutachtung, die der BLB NRW als Gebäudeeigentümer in Auftrag gegeben hatte. Hierbei trat im Bereich der Stromversorgung ein akuter Reparaturbedarf an den Elektroverteilungen zu Tage. Da eine Gefährdung der Nutzer des Gebäudes nicht ganz ausgeschlossen werden konnte, musste das Gebäude am 21. September geschlossen werden. Es sollte ursprünglich bereits nach drei Wochen wieder in Dienst genommen werden. Da sich aber der Umfang der erforderlichen Arbeiten als deutlich größer herausgestellt hat, ist die Wiedereröffnung nun für Anfang Dezember vorgesehen.

Weil im AVZ I ab dem Vorlesungsstart am 19. Oktober umfangreiche Lehraktivitäten der Landwirtschaftlichen und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät geplant waren, bestand akuter Handlungsbedarf. Betroffen sind vor allem die Fächer Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, Biologie, Physik und Pharmazie sowie – in geringfügigem Umfang – die Medizin.

Task Force eingerichtet

Rektor Prof. Dr. Michael Hoch hat letzte Woche mit den Dekanen Prof. Dr. Ulf-G. Meißner und Prof. Dr. Peter Stehle, dem Kanzler Dr. Reinhardt Lutz und dem Prorektor für Hochschulplanung und -entwicklung, Prof. Dr. Klaus Sandmann, die Situation analysiert. Es wurde eine Task Force aus Angehörigen der betroffenen Fakultäten, der Verwaltung, des Rektorats und des BLB NRW zusammengestellt.

Derzeit tauschen sich alle Akteure regelmäßig aus, um einen guten Informationsfluss sicherzustellen. Dabei wurde der konkrete Raumbedarf der Fächer identifiziert und parallel geeignete Ersatzflächen innerhalb und auch außerhalb der Universität aufgespürt. Von der Schließung des AVZ I sind auch Drittmittelprojekte in der Forschung betroffen sowie Studierende, die dort an ihrer Bachelorarbeit arbeiten. Für alle Betroffenen sollen annehmbare Lösungen gefunden werden.

Rektor Prof. Hoch sagt: „Ich kann als Experimentalforscher die Nöte und den Ärger der Wissenschaftler und Studierenden sehr gut nachvollziehen. Die Schließung des AVZ I kam kurz vor Beginn des Wintersemesters für alle Beteiligten zur Unzeit. Es ist ein Notfall, der nur bewältigt werden kann, wenn alle gemeinsam an Lösungen arbeiten. Das geschieht hier in vorbildlicher Weise.“

Sanierungsstau an rund 350 Gebäuden

Das AVZ 1 steht aufgrund seines baulichen Zustands seit längerem unter besonderer Beobachtung. Dies gilt leider für eine ganze Reihe von Universitätsgebäuden aus dieser Bauzeit. Insgesamt summiert sich der Sanierungsstau an den rund 350 Gebäuden der Bonner Uni je nach Schätzung auf 500 Millionen bis über eine Milliarde Euro. Solange der BLB NRW und letztlich das Land als Eigentümer der Gebäude hier nicht substanziell aktiv werden, können derartige Betriebsunterbrechungen in anderen Bereichen der Universität nie ganz ausgeschlossen werden. Die Universität als Gebäudenutzer kann hier nicht frei schalten und walten, versucht aber selbstverständlich, sich mit dem BLB als Eigentümer darauf zu verständigen, absehbare Probleme möglichst frühzeitig zu erkennen und abzustellen.

Das AVZ 1 soll nach Abschluss der Reparaturarbeiten wieder in Betrieb gehen. Fest steht aber schon jetzt, dass dort spätestens am 31. Dezember 2016 endgültig die Lichter ausgehen werden. Teile der Forschung und Lehre werden voraussichtlich zum Beginn des Wintersemesters 2016/17 in die Neubauten auf dem Campus Poppelsdorf einziehen, die bis dahin fertiggestellt sein werden. Die weiteren erforderlichen Umzüge sind derzeit Gegenstand der Planung.

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03.10.2015

Niedrigwasser im Melbweiher

Niedrigwasser im Melbweiher

Für Arbeiten am Weiherufer musste der Wasserstand abgesenkt werden.

Niedrigwasser herrscht derzeit im Melbweiher am Poppelsdorfer Schloss. Der alte Wassergraben geht auf eine frühere Wasserburg an der Stelle zurück, an der heute das Schloss steht.

Die Absenkung wurde erforderlich, um Reparaturen und Ausbesserungen am Weiherufer durchzuführen. Mitte 2013 wurde der Weiher komplett entleert und dann saniert. An der neuen Uferbefestigung sind im Laufe der Zeit Mängel aufgefallen, sie werden nun ausgebessert. Innerhalb der nächsten drei Wochen soll alles erledigt sein.

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05.10.2015

Bauarbeiten für den Neubau des Technologiezentrums Detektorphysik beginnen

Bauarbeiten für den Neubau des Technologiezentrums Detektorphysik beginnen

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Niederlassung Köln beginnt ab Oktober 2015 mit den Arbeiten auf dem Baufeld des ehemaligen Pharmazeutischen Instituts Kreuzbergweg 26/Ecke Wegelerstraße in Bonn. Auf dem Gelände entsteht ein neuer Forschungsbau für die Universität Bonn.

Der BLB NRW Niederlassung Köln – Bauherr und Grundstückseigentümer – errichtet den Forschungsbau TZD für die Universität Bonn in unmittelbarer Nähe der bereits vorhandenen Labore und des Bonner ELSA-Beschleunigers.

Die Kubatur des Neubaus wird insgesamt durch vier oberirdische Geschosse und zwei Untergeschosse geprägt. Insgesamt wird damit eine Nutzfläche von rund 2.000 m² Laborfläche und ca. 900 m² Auswertungs-, Büroflächen und Neben- und Technikflächen realisiert. Abgerundet wird der Neubau durch eine abgestimmte Anzahl an Stellplätzen und eine eigens eingerichtete Fahrradabstellzone auf dem Grundstück. Das Gebäude wird mit einer Mietfläche von gut 5.400 m² für rund 38 Mio. Euro errichtet und bis Ende 2017 fertiggestellt.

Bonner Forscher halfen bei Entdeckung des „Higgs-Bosons“

In der Detektorphysik ist Bonn eine der ersten Adressen in Deutschland. Im Jahr 1989 wurde der Bonner Wissenschaftler Wolfgang Paul für die Entwicklung der nach ihm benannten "Ionenfalle" mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Heute sind Bonner Physiker an verschiedenen koordinierten Forschungsprogrammen beteiligt, darunter transregionale Sonderforschungsbereiche und ein Forschungsschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder unterhält die Univer-sität Bonn gemeinsam mit der Uni Köln eine Graduiertenschule, die Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy. Bonner Forscher sind an internationalen Großexperimenten wie dem ATLAS-Experiment am Teilchenbeschleuniger LHC in Genf beteiligt, mit dem 2012 das lange gesuchte "Higgs-Boson" („Gottesteilchen“) entdeckt wurde.

Das neue Forschungs- und Technologiezentrum Detektorphysik soll ein Kondensationspunkt für die in diesem Bereich experimentell arbeitenden Arbeitsgruppen an der Universität Bonn werden, die verschiedene Phänomene auf unterschiedlichen Skalen untersuchen. Die gemeinsame Labor-Infrastruktur schafft dafür optimale Arbeitsbedingungen.

Gefördert wird die Maßnahme durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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24.04.2015

Bauarbeiten für Technologiezentrum Detektorphysik – Forschungsbau starten jetzt

Bauarbeiten für Technologiezentrum Detektorphysik – Forschungsbau starten jetzt

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Niederlassung Köln beginnt ab April 2015 mit den Arbeiten auf dem Baufeld des ehemaligen Pharmazeutischen Instituts Kreuzbergweg 26/Ecke Wegelerstraße in Bonn. Auf dem Gelände entsteht ein neuer Forschungsbau für die Universität Bonn.

Der BLB NRW Niederlassung Köln errichtet den Forschungsbau TZD für die Universität Bonn in unmittelbarer Nähe der bereits vorhandenen Labore und des Bonner ELSA-Beschleunigers. 

Die Kubatur des Neubaus wird insgesamt durch vier oberirdische Geschosse und zwei Untergeschosse geprägt. Insgesamt wird damit eine Nutzfläche von rund 2.000 m² Laborfläche und ca. 900 m² Auswertungs-, Büroflächen und Neben- und Technikflächen realisiert. Abgerundet wird der Neubau durch eine abgestimmte Anzahl an Stellplätzen und eine eigens eingerichtete Fahrradabstellzone auf dem Grundstück. Das Gebäude wird mit einer Mietfläche von gut 5.400 m² für rund 38 Mio. Euro errichtet und bis Ende 2017 fertiggestellt.

In der Detektorphysik ist Bonn eine der ersten Adressen in Deutschland. Im Jahr 1989 wurde der Bonner Wissenschaftler Wolfgang Paul für die Entwicklung der nach ihm benannten "Ionenfalle" mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Heute sind Bonner Physiker an verschiedenen koordinierten Forschungsprogrammen beteiligt, darunter transregionale Sonderforschungsbereiche und ein Forschungsschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder unterhält die Univer­sität Bonn gemeinsam mit der Uni Köln eine Graduiertenschule, die Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy. Bonner Forscher sind an internationalen Großexperimenten wie dem ATLAS-Experiment am Teilchenbeschleuniger LHC in Genf beteiligt, mit dem 2012 das lange gesuchte "Higgs-Boson" entdeckt wurde.

Das neue Forschungs- und Technologiezentrum Detektorphysik soll ein Kondensationspunkt für die in diesem Bereich experimentell arbeitenden Arbeitsgruppen an der Universität Bonn werden, die verschiedene Phänomene auf unterschiedlichen Skalen untersuchen. Die gemeinsame Labor-Infrastruktur schafft dafür optimale Arbeitsbedingungen.

Gefördert wird die Maßnahme durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Weitere Infos

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15.04.2015

Neues Entree in den Botanischen Garten

Neues Entree in den Botanischen Garten

Der Botanische Garten der Universität Bonn am Poppelsdorfer Schloss erhält einen neuen, repräsentativen Eingangsbereich. Möglich wurde die Maßnahme durch das Engagement der Universitätsgesellschaft Bonn und einer privaten Investorengemeinschaft. Bereits im kommenden Mai starten die Umbauarbeiten am Remisengebäude am Schlossvorplatz. Hierhin soll der Haupteingang des Schlossgartens verlagert werden. Zusätzlich entstehen Räume für Veranstaltungen und Gastronomie.

Die „Remise“ entstand in den Fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Zuge des Wiederaufbaus des Poppelsdorfer Schlosses. Bis 2012  diente es als Tierhaus für die Zoologie. Unter anderem waren hier Giftschlangen untergebracht. Die Fassade ist zwar in einem historisierenden Stil gestaltet, das Gebäude ist aber selbst kein Denkmal.

Die Universitätsgesellschaft Bonn (UGB) hat die Remise von der Universität gemietet und sich mit einer Bonner Investorengemeinschaft zusammengetan, um das Kleinod für die Öffentlichkeit und die Universität nutzbar zu machen. Michael Kranz, der Vorstandsvorsitzende der UGB, sagt dazu: „Wir sind stolz, dass sich uns die Gelegenheit bietet, dieses Juwel des Campus Poppelsdorf zugänglich zu machen."

Für die Umsetzung konnte der bekannte Bonner Architekt Karl-Heinz Schommer gewonnen werden, der zusammen mit seiner Tochter Laura Schommer-Wolstein für die Neugestaltung und den Umbau der Remise verantwortlich ist. Schommer sagt: „Manchmal gebietet es sich aus Respekt vor dem Vorhandenen ‚unsichtbar‘ zu bauen.“ Darum werden die Versorgungseinrichtungen der Gastronomie sowie die Toiletten im Untergrund unter der Remise und ihrer großzügigen gartenseitigen Terrasse verborgen.

Die Gastronomie in der generalsanierten Remise wollen die Investoren selbst betreiben. Der Name des Restaurants steht auch schon fest: „nees“, in Erinnerung an den Botaniker und Naturphilosophen Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck, der von 1819 bis 1830 den Botanischen Garten der Universität als dessen erster Direktor aufbaute. Täglich ab 9 Uhr soll es im „nees“ Speisen und Getränke zum Vor-Ort-Verzehr und zum Mitnehmen geben. Das Angebot soll für Studierende, Bürger und Gäste aus aller Welt attraktiv sein.

Rechts und links des Tordurchgangs, der zum neuen Haupteingang in den Botanischen Garten wird, ist Platz für insgesamt 150 Sitzplätze, weitere Sitzplätze stehen in den Außenbereichen vor der Remise und auf der Gartenterrasse zur Verfügung. Im linken Teil können Tagungen und Seminare durchgeführt werden. Außerdem wird hier ein Museumsshop des Botanischen Gartens eingerichtet.

Die Baumaßnahme soll insgesamt zwei Millionen Euro kosten. Die Bauherren hoffen, die neue Remise Ende Mai 2016 eröffnen zu können.

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02.04.2015

Letzter Turm wird saniert

Letzter Turm wird saniert

Nach der erfolgreichen Sanierung des Süd-, West- und Nordturms des Uni-Hauptgebäudes, ist nun als letztes der Osttum an der Reihe.

Seit 2011 werden nacheinander alle vier Türme saniert, um Schäden zu beseitigen. Süd-, West- und Nordturm sind inzwischen wieder in Stand gesetzt.

Für die Sanierungsarbeiten wird auch der Ostturm komplett eingerüstet. Für die notwendigen Arbeiten wird das Gerüst mit einer Plane als Wetterschutz und Sicherung für die umliegenden Straßen und Plätze versehen. Die Renovierung des Ostturms hat im Februar 2015 begonnen und dauert voraussichtlich bis September 2016. Die Gesamtkosten für die Instandsetzung durch den Bauherren Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro.

Während der Instandsetzungsarbeiten sollen das Dach, die Turmlaterne und die Fassade erneuert werden. Da im  im Verhältnis zum Umfang der Baumaßnahme der Bereich der zur Verfügung stehenden Fläche für die Baustelleneinrichtung zu klein ist, kann es immer wieder zu Beeinträchtigungen, gerade bei Materialanlieferung kommen. Da das Universitätshauptgebäude unter Denkmalschutz steht, wird die Sanierung eng mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt.

 

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(c) Sanierung des Ostturms, Fotos: Volker Lannert

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05.02.2015

Mensa Poppelsdorf schließt wegen Bauarbeiten

Mensa Poppelsdorf schließt wegen Bauarbeiten

Die Mensa Poppelsdorf schließt zum Beginn der vorlesungsfreien Zeit. Das Mittagsangebot in der ersten Etage wird zum 13. Februar eingestellt; ein reduziertes Angebot wird noch bis zum 20. Februar in der Cafeteria im Erdgeschoss aufrechterhalten. Daraufhin wird die 1969 eröffnete Mensa saniert und umgebaut.

Die geplante Bauzeit beträgt rund 20 Monate. Ziel ist es, sie im Oktober 2016, also zu Beginn des Wintersemesters 2016/17, wieder zu eröffnen. Die neue Mensa wird dann am gleichen Standort ein vollständig modernisiertes Konzept aufweisen und über eine deutlich größere Kapazität verfügen. Derzeit essen in der Mensa Poppelsdorf täglich rund 2.800 Studierende und Bedienstete.

Bei dem bestehenden Gebäude handelt es sich um einen Stahlbetonskelettbau aus dem Baujahr 1966, das nun einer umfassenden Sanierung in energetischer und baukonstruktiver Hinsicht unterzogen wird. Die Kapazität wird auf 4.000 Essen pro Tag erhöht und die Vielfalt des Angebots ausgeweitet. Die vorhandenen Flächen und Strukturen werden neu organisiert und umstrukturiert, so dass innerhalb der bestehenden Kubatur die Qualität der Kundenansprache deutlich zunimmt. Darüber hinaus werden vorhandene Defizite hinsichtlich Brandschutz und Hygiene beseitigt.


Das Projekt hat ein Gesamt-Investitionsvolumen von 20,6 Millionen Euro, wovon rund 12,7 Millionen Euro als Fördermittel durch das Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt werden.

Ersatz-Mensa öffnet voraussichtlich ab 23. März

Damit die Studierenden und Bediensteten der Universität Bonn in Poppelsdorf weiterhin gut versorgt werden, wird hinter dem Mathematischen Institut eine Ersatz-Mensa aufgebaut und eingerichtet – im Straßendreieck Endenicher Allee, Kaufmann- und Schubertstraße. Sie soll bereits rund vier Wochen nach Schließung, geplant ist Montag, der 23. März, öffnen. Der Gästezugang erfolgt ausschließlich über die Schubertstraße.

Bei dieser Interimslösung handelt es sich um eine kombinierte Container-/Zelt-Lösung. Die Container-Module für Regeneration und Ausgabe entsprechen allen professionellen Standards einer „mobilen“ Großküche. Das über einen Zelttunnel erreichbare Speisezelt ist wetterfest und bietet Platz für rund 500 Personen, so dass in einer Mittagspause circa 1.500 Gäste versorgt werden können. Zudem wird eine Cafeteria vor- und nachmittags geöffnet sein, für Frühstück und Kaffee in gewohnter Fairtrade-Qualität.

Weitere Informationen gibt es beim Studentenwerk Bonn

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04.02.2015

Sanierungsarbeiten beginnen am Alten Zoll

Sanierungsarbeiten beginnen am Alten Zoll

In der zweiten Februarwoche beginnen die vorbereitenden Maßnahmen zur Grundsanierung der Stützmauer des Alten Zolls am Brasserufer. Die Wiedereröffnung erfolgt voraussichtlich Mitte 2016.

 

Dabei wird die Aussichtsplattform ab Höhe Lenné Haus (Konviktstraße 4) über den gesamten Zeitraum der Sanierungsmaßnahme durch einen Bauzaun für die Öffentlichkeit gesperrt und nicht mehr zugänglich sein, so der Bauherr, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Köln.

Um den Bauzaun im Laufe der Maßnahme zu erweitern, werden entlang der Bastionsmauer auch Gehölzschnittarbeiten durchgeführt.

Im Bereich des Plateaus werden anschließend ab Mitte/Ende Februar  zahlreiche Bohrpunkte eingemessen, an denen sogenannte Detektierungsbohrungen zum Einbringen von Kampfmittelsonden durchgeführt werden. 

Voraussichtlich ab Mitte März wird das Einmessen der Bohrpunkte auch entlang der Stützmauer am Brassertufer aufgenommen. Ab dann ist die Straße einseitig gesperrt. Anschließend kann der Bauzaun und das Baugerüst im Bereich Brassertufer und Konviktstrasse gestellt werden. Während dieser Phase erfolgt die Verkehrsführung durch eine Ampelregelung.

Diese Maßnahmen sind Grundvoraussetzungen, um mit den hochkomplexen Sanierungsarbeiten beginnen zu können. Bedingt durch die umfangreichen Bohrarbeiten, Baustelleneinrichtungen und Maschinenarbeiten ist eine Sperrung der Aussichtsplattform über den gesamten Sanierungszeitraum unumgänglich.

Der BLB NRW Köln geht von einer Wiedereröffnung Mitte 2016 aus.

 

Quelle:http://www.presseportal.de/pm/63580/2941587/sanierungsarbeiten-an-der-dreikoenigenbastion-alter-zoll-in-bonn-beginnen-jetzt

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01.10.2014

Einsatz in vier Wänden: Wie die Universität zu ihren Liegenschaften kommt

Einsatz in vier Wänden: Wie die Universität zu ihren Liegenschaften kommt

Die Universität nutzt ca. 370 Gebäude, um ihre Aufgaben in Forschung und Lehre wahrnehmen zu können. Der Großteil der Gebäude ist in Landeseigentum, 30 Gebäude sind am freien Markt angemietet und der kleinste Teil, aber darunter Hauptgebäude und Poppelsdorfer Schloß, gehört zum Körperschaftsvermögen der Universität.

Instandhaltung von Universitätsgebäuden

Für die Landesliegenschaften und das Körperschaftsvermögen nimmt der BLB NRW die Eigentümerverpflichtungen wahr, d.h. er ist für die Instandsetzung und bauliche Ertüchtigung zuständig. Dies auch für das Körperschaftsvermögen, da die Universität hierzu aus eigenen finanziellen und personellen Kräften derzeit nicht in der Lage wäre.

Das Land stellt der Universität ein festgesetztes Budget zur Verfügung, dem ein Bestand an Fläche für Forschung und Lehre gegenüber steht. Dieses Budget reicht die Universität eins zu eins an den BLB durch, sozusagen von der linken in die rechte Tasche des Landes, da sowohl Universität und BLB vom Land finanziert werden. Das heisst, die Universität zahlt damit auch keine Miete an den BLB wie sie im privaten Immobilienbereich üblich ist.

Über den Einsatz dieses Budgets entscheiden die Erfordernisse des Funktionserhaltes für Forschung und Lehre, d.h. der BLB setzt Maßnahmenschwerpunkte wie z.B. wie die Schadstoffsanierung von Universitätsgebäuden, die Ertüchtigung des Brandschutzes oder die Ertüchtigung von Lüftungsanlagen.

Soweit ein „BLB-Gebäude“ aus der universitären Nutzung genommen werden muß, sei es, weil es für den Bedarf nicht mehr geeignet ist oder eine Ertüchtigung unwirtschaftlich ist, wird das Gebäude an den BLB zurückgegeben, dem dann die Vermarktung oder Zuführung einer anderen Verwendung obliegt. Handelt es sich um ein Gebäude des Körperschaftsvermögens, ist dies Aufgabe der Universität.

Baut der BLB für die Universität ein neues Gebäude, so wird in der Regel beim Land neben den Errichtungskosten auch die Finanzierung für die spätere Instandhaltung eingeworben. Das Budget, das die Universität an den BLB zahlt, wird entsprechend aufgestockt.

Es gibt jedoch auch Fälle, in denen die Universität neue Gebäude selbst finanziert, wie z.B. das neue Hörsaalzentrum auf dem Campus Poppelsdorf. Auch in solchen Fällen ist Vorsorge für die Instandhaltung zu treffen. Bestreben der Universität ist daher, die Instandhaltung der von ihr finanzierten Baumaßnahmen sicherzustellen, in dem ihr BLB-Budget durch Herausnahme von ungeeigneten oder unwirtschaftlichen Liegenschaften entlastet wird und im Gegenzug der BLB die neuen Gebäude in seinen Bestand und damit auch deren Instandhaltung übernimmt.

 

von Kristina Kornmesser, Stellvertreterin des Kanzlers und Dezernentin für Liegenschaften der Universität Bonn

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17.09.2014

Ein goldfarbener Zapfen ziert das Dach des Akademischen Kunstmuseums

Ein goldfarbener Zapfen ziert das Dach des Akademischen Kunstmuseums

Rund zwei Jahre haben die Instandsetzungsarbeiten am Rotundendach mit dem goldfarbenen Zapfen des Akademischen Kunstmuseums gedauert. Jetzt müssen die Fenster am Rundbau überarbeitet und die Fassade des Gebäudes gestrichen werden. Nach Abschluss dieser Arbeiten kann das Gerüst voraussichtlich Ende 2014 abgebaut werden.

Das Akademische Kunstmuseum


Das Gebäude, in dem sich heute das Akademische Kunstmuseum befindet, liegt am Bonner Hofgarten gegenüber dem Kurfürstlichen Schloss und erhebt sich als ein freistehender klassizistischer Solitärbau. Der älteste Gebäudeteil (Rotundenbau) wurde 1823 – 30 errichtet. Der Komplex wurde bis 1872 von der medizinischen Fakultät genutzt.

Im Jahr 1872 entschied die Universität die Einrichtung eines Kunstmuseums, welches die wichtigsten antiken Skulpturen beherbergen sollte. Im Jahr 1907/08 wurde dem Archäologischen Institut noch ein weiterer Anbau hinzugefügt, der sich südlich an den Querbau anschließt.

In den 50er Jahren wurden Kriegsschäden notdürftig beseitigt. Seit der Gründung des Förderverein 1996 wurde schrittweise die Sanierung der repräsentativen Innenräume nach Denkmalgesichtspunkten durchgeführt, weitere Maßnahmen auch zur statischen Sicherung und Verbesserung des Brandschutzes.

Heute gilt das Akademische Kunstmuseum als das älteste Museum in Bonn. Es beherbergt die Antikensammlung der Universität Bonn mit über 500 Abgüssen antiker Statuen und Reliefs und über 2.000 Originalen.

 

Link: http://www.antikensammlung.uni-bonn.de/

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22.07.2014

Der Nordturm wird herausgeputzt

Der Nordturm wird herausgeputzt

Am Universitätshauptgebäude nagt der Zahn der Zeit. Deshalb werden nun auch die Türme des ehemaligen Stadtschlosses saniert. Vor kurzem haben die Renovierungen des Nordturms Ecke Am Hof/an der Schlosskirche begonnen. Der Fotograf Volker Lannert hat für die Universität Bonn die Baustelle besucht und den Stand der Arbeiten in Bildern festgehalten.

Wo gehobelt wird, fallen Späne – und wer baut, macht Lärm. Um die Universitätsangehörigen zu schonen, wird deshalb nicht das ganze Hauptgebäude auf einmal saniert, sondern zunächst ein Turm nach dem anderen. "Die öffentliche Verkehrssicherheit war im Bereich der Türme gefährdet, da sich infolge der natürlichen Alterung der Schieferdeckung immer wieder einzelne Schiefertafeln hätten lösen können", sagt Werner Runden, Projektverantwortlicher beim zuständigen Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW. Außerdem hätten ohne Sanierung in naher Zukunft größere Schäden am Tragwerk der Türme auftreten können.

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Oberer Abschluss des Dachstuhls der Haube der Turmlaterne. Auf der der Spitze der Haube wird nach der Sanierung wieder die Trumbekrönung aufgesteckt, Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

 

Die Türme sowie das gesamte Schloss wurden durch mehrere Brand- und Kriegsereignisse in den letzten Jahrhunderten mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Der letzte Wiederaufbau fand in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts nach dem 2. Weltkrieg statt. Die Schäden wurden mit den typischen Materialien der Nachkriegszeit ausgebessert. Für das Ingenierbüro Koopmann ist es deshalb keine alltägliche Aufgabe Turmbauwerke wie die des Hauptgebäudes zu sanieren. „Wegen der Kriegsschäden entwickelt sich die Sanierung eines jeden Turms anders. Bauherr, Planer und ausführende Firmen werden immer wieder überrascht, welche Materialien und in welcher Art sie verbaut wurden. Dies macht gerade die Betreuung der Turmsanierungen so reizvoll", sagt Thomas Weiler vom Ingenieurbüro Koopmann. "Hinzu kommt, dass die innenliegenden Büro- und Seminarräume während der Sanierung in Nutzung bleiben", so Weiler. Er dankt den Nutzern des Gebäudes für ihr Verständnis für die Belästigungen durch die Arbeiten.

 

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Traufe des Dachstuhls der Haube der Turmlaterne, Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

 

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Dachstuhl der Haube der Turmlaterne - Die Sparren sind mehrteilig und bogenförmig ausgeführt. In der Mitte des Dachstuhls ist ein Stahlrundrohr integriert, das die metallene Windrose trägt, Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Die Herausforderung für alle Beteiligten ist groß – auch die Dimension der zu sanierenden Türme. „Für die Einrüstung des Nordturmes wurden ca. 350 Tonnen Gerüstmaterial verbaut. An den Arbeiten sind 13 Firmen mit insgesamt ca. 65 Mitarbeitern beteiligt. Da die einzelnen Gewerke ihre Arbeiten zum Teil nur nacheinander durchführen können, sind maximal 20 Arbeiter zeitgleich vor Ort“, erklärt Runden vom BLB. Die Arbeiten am Nordturm werden voraussichtlich im September 2015 abgeschlossen sein. Die Renovierung des Ostturms beginnt im Februar 2015 und dauert voraussichtlich bis September 2016.

 

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Gerüstkonstruktion im Bereich des alten Schieferdaches, das nun einschließlich Dachstuhl erneuert wird, Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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 Blick auf den Ostturm, der noch saniert werden muss. Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

 

 

 

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27.06.2014

Campus Poppelsdorf

Campus Poppelsdorf

Feierliches Richtfest für den 1. Bauabschnitt

Auf dem Campus Poppelsdorf fand am Mittwoch, 25. Juni 2014 Richtfest für die drei Ersatzneubauten des 1. Bauabschnitts statt.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Köln errichtet in enger Zusammenarbeit mit der Universität Bonn zwischen Endenicher Allee, Carl-Troll-Straße und Nußallee bis Ende 2015 drei Ersatzneubauten. Nach rund einem Jahr Bauzeit weht der Richtkranz über den drei Rohbauten. Hier entstehen Neubauten für das Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) und das Institut für Informatik sowie für die Institute für Numerische Simulation (INS) und Ernährungs- und Lebensmittelwissen-schaften (IEL) und ein neues Hörsaalzentrum.

Richtfest Campus Poppelsdorf

(c) v.l.n.r. Dr. Martin Brans - Niederlassungsleiter BLB NRW Niederlassung Köln, Prof. Jürgen Fohrmann - Rektor der Uni Bonn, Jürgen Nimptsch - Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Rüdiger Stallberg - Leiter der Abteilung VI Bauen im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, Foto: Frank Buch, BLB NRW

Der Rektor Prof. Dr. Jürgen Fohrmann sagte: "Mit dem Campus Poppelsdorf eröffnet sich für die Universität Bonn die Chance, für die naturwissenschaftlichen Disziplinen an zentralem Standort optimale Bedingungen für Forschung und Lehre zu schaffen. Kurze Wege zwischen Laboren, Büros, Hörsälen und Bibliotheken erleichtern auch den interdisziplinären Austausch. Den Neubau des Hörsaalgebäudes finanziert die Universität selbst."

Rektor Fohrmann

(c) Foto: Frank Buch, BLB NRW

Der Campus wird autofrei und mit einem guten Fahrradwegenetz ausgebaut. Fahrradstellplätze werden in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen. Bei der Energiegewinnung setzt der BLB NRW auf alternative Ressourcen. Über eine Geothermieanlage mit ca. 8.500 lfm Erdwärmesonden, welche in einer Tiefe von bis zu 100 Meter ins Erdreich eingelassen werden, wird künftig in Kombination mit einer Betonkerntemperierung ein Teil der erforderlichen Wärme in den Winter- bzw. eine entsprechende Kühlung in den Sommermonaten erreicht.

Die zu errichtenden Hochbauten haben eine Gesamthauptnutzfläche von ca. 13.500 m².

 

Richtfest Campus Poppelsdorf

 

Durch das vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegte Hochschulmodernisierungsprogramm wird die Baumaßnahme gefördert. Die gesamten Kosten des 1. Bauabschnitts belaufen sich auf rund 75 Mio. Euro.

Weitere Infos: http://wwww.blb.nrw.de

 

 

Richtfest Campus Poppelsdorf

Foto: Polier Sieghard Wilk auf der Baustelle

Richtfest Campus Poppelsdorf

Richtfest Campus Poppelsdorf

 

(c) Fotos: Klaus Herkenrath, Uni Bonn

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01.04.2014

Uni-Campus Poppelsdorf: Rat beschließt Offenlage des Bebauungsplans

Uni-Campus Poppelsdorf: Rat beschließt Offenlage des Bebauungsplans

Mit der künftigen Entwicklung des Universitätsstandortes in Poppelsdorf hat sich der Stadtrat in seiner Sitzung am 27. März beschäftigt. Er beschloss die so genannte Offenlage des Bebauungsplans für den Uni-Campus zwischen Endenicher Allee, Nußallee, Meckenheimer Allee, Karlrobert-Kreiten-Straße, Carl-Troll-Straße und dem Autobahnanschluss Poppelsdorf.

Eine Offenlage wird im Bebauungsplan-Verfahren durchgeführt, um die Öffentlichkeit am Planungsprozess zu beteiligen. Mit dem Ausbau des Uni-Campus Poppelsdorf soll der Wissenschaftsstandort Bonn den modernen Anforderungen an Forschung und Lehre angepasst und gestärkt werden. Da aber die Zielsetzungen der bestehenden Bebauungspläne weder den Anforderungen städtebaulicher Planungen noch der auf die Zukunft ausgerichteten Entwicklung des Uni-Campus entsprechen, wird mit dem Bebauungsplanverfahren neues Planungsrecht geschaffen.

Der Bebauungsplan schafft die Voraussetzungen für ein modernes Universitätsareal , das sich städtebaulich harmonisch in den Stadtteil einfügt. Die Pläne sehen ein weit verzweigtes Wegesystem und einen großen, zentralen Platz (Forum) westlich der Zentralbibliothek Landbauwissenschaften vor. Parallel zur Nußallee wird es eine neue Wegeverbindung geben, die als „Grüne Achse“ vom Botanischen Garten über das Forum bis zur Endenicher Allee direkt auf das Gebäude des Mathematischen Instituts (ehemalige Landwirtschaftskammer) führt. Von hier aus werden nach Nordosten und Südwesten hin verschiedene Wege abzweigen.

Die Offenlage der Pläne erfolgt vom 8. Mai bis 10. Juni 2014.

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01.04.2014

Der Turmbau zu Bonn geht in die dritte Runde

Der Turmbau zu Bonn geht in die dritte Runde

Nachdem bereits West- und Südturm des Uni-Hauptgebäudes saniert wurden, ist nun der Nordturm an der Reihe. Die Vorbereitungen für die im Sommer beginnenden Bauarbeiten laufen schon: Der Nordturm ist bereits vollständig eingerüstet.

Eine freie Sicht auf das Hauptgebäude der Universität Bonn gibt es momentan nicht. Seit 2011 werden nacheinander alle vier Türme saniert, um Schäden zu beseitigen. West- und Südturm sind inzwischen wieder in Stand gesetzt. Die aktuelle Baustelle ist nun der Nordturm Ecke Am Hof/An der Schloßkirche, den zurzeit ein Stahlgerüst und blau-weiße Planen kleiden. Die Bauarbeiten fangen im Juni 2014 an und sollen bis September 2015 andauern. Die Gesamtkosten für die Instandsetzung durch den Bauherren Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro.

Während der Arbeiten sollen das Dach, die Fassade und die Fenster des Nordturms erneuert werden. „Etwas Krach wird es bei den Bauarbeiten schon geben, aber unter den Mitarbeitern und Studenten der Uni Bonn herrscht großes Verständnis dafür. Schließlich sieht das Hauptgebäude hinterher viel schöner aus“, sagt Karl-Heinz Müller, Objektmanager beim BLB.

Der Verkehr an der stark befahrenen Straße Am Hof soll nicht weiter beeinträchtigt werden; nur bei Auf- und Abbau des Hauptgerüsts wird ein Hilfsgerüst benötigt, das für kurze Zeit den Verkehr behindern kann. Für die Passanten wurde eigens ein Fußgängertunnel errichtet. Da das Universitätshauptgebäude unter Denkmalschutz steht, ist die Sanierung eng mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt. Im Anschluss an die Arbeiten am Nordturm, wird der Ostturm als letzter Turm saniert.

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13.03.2014

Neue Brücke über den Melbweiher

Neue Brücke über den Melbweiher

Wichtiger Schritt zur Wiederherstellung des gesamten Rundgangs

Der Melbweiher teilt den Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss. Jenseits des Weihers befindet sich die Sammlung der Nadelgehölze, also der Verwandten unseres Weihnachtsbaumes. Eine Brücke ermöglichte früher die Überquerung des Weihers; aber: „Diese Brücke war schon viel zu lang wegen Baufälligkeit geschlossen.“, erklärt Prof. Dr. Maximilian Weigend. „Wir freuen uns, dass jetzt mit ihrer Sanierung der wichtigste Schritt zur Wiedereröffnung des großen Gartenrundgangs getan worden ist.“ Nun ist die neue Brücke für Besucher wieder freigegeben. Zurzeit werden am anderen Ende des Gewässers noch die Wege saniert. Am 1. April wird der Rundgang wieder komplett zugänglich sein.

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14.01.2014

Großbaustelle Poppelsdorf: Vorbereitungen für einen Neubau im Keuzbergweg

Großbaustelle Poppelsdorf: Vorbereitungen für einen Neubau im Keuzbergweg

Die Bauaktivitäten für die Universität in Poppelsdorf weiten sich aus. Auf dem Grundstück des ehemaligen Pharmazeutischen Instituts, Keuzbergweg 26/Ecke Wegelerstraße, werden Vorbereitungen für ein neues Forschungsgebäude für die Detektorphysik getroffen. Der Altbau soll abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt werden, der für die Bedürfnisse der Detektorphysiker optimale Arbeitsbedingungen bietet.

Derzeit bereitet der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW diese Baumaßnahme vor. Das Baufeld muss von Bäumen, Hecken und Sträuchern befreit werden. Der Abbruch des alten Gebäudes soll Ende Februar/Anfang März beginnen. Im Zuge des Abbruchs muss auch Asbest beseitigt werden, mit dem das Gebäude belastet ist. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis in den Sommer andauern.

Die Entwurfsplanung des neuen Forschungsbaus, des „Technologiezentrum Detektorphysik“, ist inzwischen abgeschlossen. Derzeit sucht der BLB im Rahmen eines Wettbewerbs einen Generalunternehmer für das Bauvorhaben. Wenn alles nach Plan läuft, soll dieser Mitte des Jahres 2014 unter Vertrag sein. Die Bauarbeiten sollen von Ende Januar 2015 bis Anfang 2017 stattfinden, die Universität wird das fertig eingerichtete Gebäude voraussichtlich Mitte/Ende 2017 in Betrieb nehmen.

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