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08.07.2016

Bonn wird Sitz eines regionalen Zentrums der Digitalen Wirtschaft

Bonn wird Sitz eines regionalen Zentrums der Digitalen Wirtschaft

Im Wettbewerb zur Auswahl der regionalen Zentren für die digitale Wirtschaft stehen die Gewinner fest: In Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und dem Ruhrgebiet sollen so genannte DWNRW-Hubs entstehen, die das Land insgesamt mit bis zu 12,5 Millionen Euro fördert. Im Konsortium für den Digital Hub Bonn wirkt auch die Universität Bonn mit.

Die Bonner Bewerbung überzeugte die Jury insbesondere durch das Konzept der "Innovationsgaragen". Diese können Industrie und Mittelstand mieten, um gemeinsam mit Start-ups aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis an digitalen Geschäftsmodellen zu arbeiten. Der Digital Hub Bonn könne zum Anlaufzentrum Nr. 1 für die Start-up-Szene werden und "Brücken" zu Mittelstand und Industrie bauen, so die Jury.

Minister Garrelt Duin sagte: "NRW bringt alle Voraussetzungen mit, um das Digitalland Nummer Eins in Deutschland zu werden. Dazu brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen der klassischen Industrie und den innovativen Startups. Der Digital-Hub in Bonn ist ein Schlüssel dazu: Hier können sich Partner finden und gemeinsam digitale Geschäftsmodelle entwickeln."

Prof. Dr. Tobias Kollmann, Beauftragter für die Digitale Wirtschaft NRW ergänzte: "Die DWNRW-Hubs sind der Kern unseres digitalen Updates für unser Bundesland. Sie werden sowohl vor Ort als auch über die gegenseitige Kooperation zu einer wirkungsvollen Gesamtstruktur für den Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen zwischen Startups, Mittelstand und Industrie in NRW. Dafür spricht auch die große Anzahl an regionalen und überregionalen Unterstützern, welche die Hub-Bewerbungen zusammengetragen haben."

Partner des Region Bonn Digital Hub sind: IHK Bonn/Rhein-Sieg, Wirtschaftsförderungen Bonn und Rhein-Sieg, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Universität Bonn.

Die DWNRW-Hubs sind eine zentrale Maßnahme der Strategie zur Digitalen Wirtschaft der Landesregierung. Die regionalen Plattformen sollen informieren und Anlaufpunkt für nationale und internationale Gründer sein. Sie sollen so zur Drehscheibe für Kooperationen von Startups, Mittelstand und Industrie für digitale Geschäftsmodelle und -prozesse werden.

Im nächsten Schritt geben die Standorte - in Abhängigkeit von zu erfüllenden Auflagen - den endgültigen Förderantrag ab. Die Hubs können dann jeweils bis zu 1,5 Mio. Euro an Fördergeldern für drei Jahre erhalten - mit einer Verlängerungsmöglichkeit von zwei Jahren. Die Regionen steuern einen Eigenanteil in gleicher Höhe bei.

Weitere Informationen zur Landesstrategie für die Digitale Wirtschaft und den Maßnahmen zur Standortstärkung gibt es unter www.digitalewirtschaft.nrw.de

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07.06.2016

NRW-Konsortium für die Finalrunde um das Deutsche Internet-Institut qualifiziert

NRW-Konsortium für die Finalrunde um das Deutsche Internet-Institut qualifiziert

Die nordrhein-westfälische Bewerbung um das künftige Deutsche Internet-Institut, an der die Universität Bonn beteiligt ist, hat die erste Hürde genommen und sich für die Endrunde des Wettbewerbs qualifiziert. Insgesamt sind jetzt noch fünf Konsortien im Rennen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte im September 2015 den Startschuss gegeben, eine hochrangig besetzte Jury von Experten traf jetzt die Auswahl der Top 5. Neben dem NRW-Antrag waren Verbünde aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Niedersachsen erfolgreich.

Am nordrhein-westfälischen Konsortium sind fünf Partner beteiligt: die Ruhr-Universität Bochum, die Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Westfälische-Wilhelms-Universität Münster und das Grimme-Institut Marl.

Das künftige Deutsche Internet-Institut soll die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und partizipativen Aspekte von Internet und Digitalisierung erforschen. In der nächsten Auswahlrunde im Frühjahr 2017 wird eines der fünf Konzepte ausgewählt und anschließend umgesetzt. Für den Aufbau des Deutschen Internet-Instituts sind in den ersten fünf Jahren bis zu 50 Millionen Euro vorgesehen.

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn beheimatet eine Vielzahl von inter- disziplinären Zentren und mit ihr verbundenen wissenschaftlichen Einrichtungen, die insbesondere auch in der Internet-Forschung tätig sind. Die Expertise reicht von den Rechtswissenschaften und der Ökonomie bis hin zu den Medienwissenschaften und der Informatik. Hierzu gehören etwa

  • das Bonner Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung (BonnEconLab),
  • das Center for Advanced Studies in Law and Economics (CASTLE),
  • das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern
  • das Center for International Security and Governance (CISG)
  • das Forum Internationale Wissenschaft (FIW)
  • der Fachbereich Medienwissenschaften
  • der Fachbereich Informatik und
  • die Fraunhofer-Institute für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) sowie für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS)


Die Universität Bonn baut darüber hinaus auf einen engen Austausch mit in Bonn angesiedelten Einrichtungen wie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, der Bundesnetzagentur, dem Bundeskartellamt und anderen Behörden.

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22.04.2016

Hacker-Angriff auf Netzwerkdrucker: Rektorat erstattet Anzeige

Hacker-Angriff auf Netzwerkdrucker: Rektorat erstattet Anzeige

Die Universität Bonn und viele andere deutsche Universitäten sind Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Das Rektorat hat deswegen jetzt Strafanzeige erstattet.

Diese Woche ist die Universität Bonn wie viele andere Universitäten in Deutschland Opfer eines Hacker-Angriffs geworden, bei dem auf nicht ausreichend geschützten Netzwerkdruckern Pamphlete mit fremdenfeindlichem Inhalt ausgedruckt wurden. Die Täter haben die wenigen Sicherheitslücken gefunden, die es im weitläufigen Unisystem gibt. Offenbar waren nur die wenigen Institutsdrucker betroffen, die sich zum Zeitpunkt der Attacke nicht im Schutz der zentralen Firewall befunden haben. Drucker in den gut geschützten Netzen des Hochschulrechenzentrums und der Universitätsverwaltung waren laut unseren IT-Verantwortlichen nicht betroffen. Die angegriffenen Netzwerke wurden vorsorglich durch Notfallmaßnahmen gegen weitere Angriffe geschützt. Die feige und widerliche Hacker-Attacke ist ein Angriff auf das Grundverständnis von Universität, das auf Weltoffenheit und Toleranz basiert. Darum hat das Rektorat den Vorfall zur Anzeige gebracht.

Im Herbst 2015 hatten die Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wissenschaftsorganisationen und Gebietskörperschaften der Wissenschaftsregion Bonn mit der „Bonner Erklärung für Weltoffenheit und Toleranz“ sich in die Debatte um Fremdenfeindlichkeit in Deutschland einschaltet und alle Angehörigen ihrer Institutionen und alle Bürger zum Schulterschluss aufgerufen.

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17.02.2016

„Rektor des Jahres“: Prof. Dr. Michael Hoch unter den TOP 10

„Rektor des Jahres“: Prof. Dr. Michael Hoch unter den TOP 10

Rektor Prof. Dr. Michael Hoch gehört zu den zehn besten Uni-Rektoren und -Präsidenten Deutschlands. Das hat der Deutsche Hochschulverband (DHV) mitgeteilt, der jetzt die Ergebnisse des Rankings „Rektor/Präsident des Jahres“ veröffentlicht hat.

Bereits zum achten Mal waren die rund 30.000 Mitglieder des Verbandes per Umfrage dazu aufgerufen worden, die Hochschullenker zu bewerten. Anhand eines Eigenschaftskatalogs wurden die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt. Rund 10 Prozent aller Mitglieder nahmen an der Befragung teil.

Rektor Hoch, der vergangenen Mai sein Amt angetreten hat, ist erstmalig im Ranking vertreten. Er erhielt eine Durchschnittsnote von 2,24, die ihn auf den 10. Platz des Rankings katapultierte. Er ist einer von nur drei NRW-Rektoren, die es in die TOP 10 geschafft haben. Professor Hoch reagierte erfreut und zugleich überrascht, denn zum Zeitpunkt der Befragung war er erst wenige Monate im Amt: „Ich freue mich über die Wertschätzung der Kolleginnen und Kollegen, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Ihr Urteil gibt mir Rückenwind und ist eine Bestätigung dafür, dass wir uns auf dem richtige Weg befinden.“

Über alle Teilnehmer gemittelt erhielten die deutschen Rektoren und Präsidenten von den Wissenschaftlern die Durchschnittsnote 2,66. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamt-bewertung aller berücksichtigten Rektoren und Präsidenten damit geringfügig verschlechtert (2015: 2,62). Die Wissenschaftler zeigten sich dabei ungeduldiger mit ihren Hochschulleitungen. Sie hielten ihren Rektoren und Präsidenten häufiger als zuvor einen autoritären oder gar selbstherrlichen Führungsstil, Profilierungssucht sowie zu wenig Verständnis für unterschiedliche Wissenschafts- und Fachkulturen vor.

In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Präsidenten und Rektoren, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das schließlich 47 Hochschulen erfasste, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn.

Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" zu finden und kann unter dem Link http://www.hochschulverband.de/ranking-dhv_2016.pdf  abgerufen werden.

Quelle: DHV

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09.02.2016

Uni-Piraten segeln am Rosenmontag hart am Wind

Uni-Piraten segeln am Rosenmontag hart am Wind

Bei bestem Segelwetter hat eine Abordnung der Universität Bonn in diesem Jahr unter der Seeräuberflagge am Rosenmontagszug in Bonn teilgenommen.

Wind ist gut für Piraten; mit vollen Segeln kommt man besser voran. Im Karneval ist zu viel davon allerdings eher hinderlich. So mussten die Bonner Jecken am Rosenmontag bis zuletzt bangen, ob das Karnevalsereignis des Jahres nicht doch noch wegen Orkanwarnungen abgesagt würde. Die Zugleitung traf letztlich die richtige Entscheidung und ließ den Zug laufen, während Umzüge in Düsseldorf und Mainz bereits abgesagt worden waren. Pünktlich zu Beginn des Umzugs schloss Petrus die himmlischen Schleusen und auch die Windstärke hielt sich in Grenzen. Schließlich bewegte sich der jecke Lindwurm sogar bei etwas Sonnenschein und bester Laune durch die Bonner Innenstadt.

Die Karnevalsmannschaft der Uni

Unter dem Motto „Leere Kasse dat is hart, drum jon me höck op Kaperfahrt“ war die Universität Bonn zum fünften Mal beim Bonner Rosenmontagszug mit von der Partie. Angeführt von „Captain“ Rektor Prof. Dr. Michael Hoch waren rund 40 Universitätsangehörige dabei, darunter auch Kanzler Dr. Reinhardt Lutz und Vizekanzlerin Kristina Friske und die drei Prorektoren Prof. Dr. Maren Bennewitz, Prof. Dr. Klaus Sandmann und Prof. Dr. Andreas Zimmer. Außerdem ging eine ganze Reihe Studierende aus aller Welt mit, Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung. Einige Studierende hatten sich auch unserem Aufruf bei Facebook folgend um die Teilnahme beworben.

Rektor Prof. Dr. Michael Hoch und Vizekanzlerin Kristina Friske

Die akademische Narrenschar hatte sich mit allerlei Accessoires „deckfein“ gemacht: Augenklappe, Dreispitze, Ohrringe und selbst künstliche Papageien brachten so einen Hauch von Karibik in die Bonner Gassen. Unterstützt wurden die Uni-Jecken von rund 20 „Wagenengeln“. Sie sorgten an den Reifen und Seiten von Karnevalswagen, Zugmaschine und Bagagewagen dafür, dass niemand „unter die Räder kommt“.

 Die Wagenengel der Uni Bonn

Auf Kommando des Captains grüßte die Truppe im Vorbeifahren das Bonner Prinzenpaar Michael I. und Tiffany I. mit wildem Kampfgeschrei. Vergangene Woche hatten die Unipiraten die beiden anlässlich ihres Besuchs im Rektorat zu Ehrenmitgliedern ihrer Bande gemacht.

Foto: Johann Saba

Foto: Johann Saba

Kaum war der Gesellschaftswagen der Universität in die Thomas-Mann-Straße eingebogen feuerte die Besatzung zusammen mit dem Captain aus allen Rohren ihre süße Munition auf die bereitstehenden Jecken ab und offenbarte dabei auch Unterschiede im Temperament. Während manch' alter Seebär routiniert seine gezielten Gummibärchen-Salven abfeuerte, deckten andere Matrosen geradezu überschwänglich ihre „Opfer“ mit einem Kamellehagel ein. Rüstmeister Willi Boltersdorf holte Sack um Sack den Kamelle-Nachschub aus dem Bauch des Karnevalswagens und wachte so auch darüber, dass der wilden Horde nicht schon vor Ende des langen Zugwegs die Munition ausging.

 Kristina Friske präsentiert ihren Entenorden. Kanzler Dr. Lutz und Gattin schwangen das Tanzbein

Besonders begehrt waren in diesem Jahr blaue Kuchenboxen mit dem Uni-Karnevalsmotto. Auf Quietscheenten - in den vergangenen vier Jahren das Markenzeichen der Uni Gruppe - warteten die Passanten vergebens. Sie waren dieses Jahr nicht geordert worden – eine Konzession an die Ebbe in der Bordkasse der „Alma mater“. Der Stimmung tat dies unterdessen keinen Abbruch – überall wurde die Uni-Truppe begeistert empfangen. Dafür sorgte auch Technik-Offizier Ansgar Leitzke mit einer Musikanlage, die eine brillante Tonqualität lieferte.

Rektor und Prorektoren mit Gattinnen

Bereits in der Woche davor hatte die Mannschaft um Captain Hoch das Bonner Prinzenpaar würdig in der Uni empfangen. Die Begegnung hielt uni-bonn.tv im bewegten Bild fest:

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22.10.2015

Parkraumbewirtschaftung hat begonnen

Parkraumbewirtschaftung hat begonnen

Die Universität Bonn hat zum 1. Oktober 2015 die Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Universitätsangehörige, die mit dem Auto auf Universitätsgelände parken wollen, müssen ab 1. Dezember dafür bezahlen. Die Maßnahme ist Teil des Mobilitätskonzepts der Universität und eine Voraussetzung für den weiteren Ausbau des Universitätsstandorts Poppelsdorf.

Weil mit dem Ausbau des Campus Poppelsdorf auch mit mehr Verkehr in die westlichen Stadtteile gerechnet wird, soll das Verkehrsverhalten der Universitätsangehörigen weg vom Auto hin zum Fahrrad und zum ÖPNV gelenkt werden. So sieht es der städtebauliche Vertrag vor, den Universität, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und Stadt miteinander geschlossen haben und der einen Mobilitätsplan vorsieht, um dies zu bewerkstelligen. Nur so kann die Universität weitere Baugenehmigungen erhalten.

Kernelement für die neue Mobilitätssteuerung ist zum 1. Oktober eingeführte Parkraumbewirtschaftung. Sie betrifft alle Universitätsangehörigen gleichermaßen, also neben den Beschäftigten auch die Studierenden.

Ab 1. Dezember kostet das Parken dann 18 Euro im Monat. Pendler mit geringem Einkommen und schwer Gehbehinderte können auf Antrag von der Gebührenpflicht befreit werden.

Ohne Parkausweis droht der Abschlepphaken

Inzwischen wurden Schilder und in einigen Bereichen auch Parkautomaten aufgestellt und Dauerparkausweise ausgegeben. Auch das nur zeitweise Parken mit Tagesparkausweisen ist gegen Gebühr möglich. Rund 3.000 Parkplätze stehen an der Universität zur Verfügung, die nun regelmäßig von Mitarbeitern der Universitätsverwaltung kontrolliert werden. Wer ohne gültigen Parkausweis angetroffen wird, muss damit rechnen, abgeschleppt zu werden.


Weitere Informationen zur Parkraumbewirtschaftung:

 

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22.10.2015

Flüchtlinge: Deutschkurs und Ringvorlesung

Flüchtlinge: Deutschkurs und Ringvorlesung

Sprachkenntnisse sind der Schlüssel für Integration und Studienerfolg von Flüchtlingen. Darum bietet die Uni jetzt erstmals Kurse für sie an.

Um studierfähige Interessenten aus dieser Gruppe an den Lehrbetrieb unserer Universität heranzuführen, hat das Rektorat der Universität Bonn den Verein ProIntegration e.V. gebeten, Deutschkurse für studieninteressierte, in Bonn ansässige  Flüchtlinge anzubieten, die aufgrund ihrer Schulausbildung und anderen Vorkenntnissen und ihres voraussichtlich längerfristigen Aufenthalts in Bonn für ein späteres Studium in Bonn in Frage kommen.

Kurz nach Semesterbeginn hat ein Einstufungstests stattgefunden, aufgrund dessen nun 25 Teilnehmer für drei Deutschkurse auf unterschiedlichen Niveaus identifiziert werden konnten. Die Kurse haben inzwischen begonnen. Unter den Teilnehmern sind 24 Männer, darunter 17 Syrer und eine Frau dem Irak.

Außerdem plant die Universität Bonn, mittels einer Ringvorlesung zum wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs der Flüchtlings- und Immigrationsproblematik beizutragen und allen Interessierten die Expertise zugänglich zu machen, das an der Universität zu diesem Themenkreis vorhanden ist.

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09.10.2015

Reparaturarbeiten: AVZ I bleibt bis Ende November geschlossen

Reparaturarbeiten: AVZ I bleibt bis Ende November geschlossen

Das Allgemeine Verfügungszentrum (AVZ) I der Universität Bonn in der Endenicher Allee 11-13 ist seit 21. September wegen dringender Reparaturarbeiten an den Elektroinstallationen bis voraussichtlich Ende November geschlossen. Das 1960 erbaute Gebäude mit rund 5.500 Quadratmetern Nutzfläche ist einer von mehreren großen Mehrzweckbauten der Universität für Forschung und Lehre. Derzeit arbeitet eine Task Force der Fakultäten, der Verwaltung, des Rektorats und des Gebäudeeigentümers unter Hochdruck an Lösungen, den Forschungs- und Lehrbetrieb an anderen Orten weiterzuführen.

Auslöser für die Schließung des Gebäudes war eine technische Begutachtung, die der BLB NRW als Gebäudeeigentümer in Auftrag gegeben hatte. Hierbei trat im Bereich der Stromversorgung ein akuter Reparaturbedarf an den Elektroverteilungen zu Tage. Da eine Gefährdung der Nutzer des Gebäudes nicht ganz ausgeschlossen werden konnte, musste das Gebäude am 21. September geschlossen werden. Es sollte ursprünglich bereits nach drei Wochen wieder in Dienst genommen werden. Da sich aber der Umfang der erforderlichen Arbeiten als deutlich größer herausgestellt hat, ist die Wiedereröffnung nun für Anfang Dezember vorgesehen.

Weil im AVZ I ab dem Vorlesungsstart am 19. Oktober umfangreiche Lehraktivitäten der Landwirtschaftlichen und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät geplant waren, bestand akuter Handlungsbedarf. Betroffen sind vor allem die Fächer Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, Biologie, Physik und Pharmazie sowie – in geringfügigem Umfang – die Medizin.

Task Force eingerichtet

Rektor Prof. Dr. Michael Hoch hat letzte Woche mit den Dekanen Prof. Dr. Ulf-G. Meißner und Prof. Dr. Peter Stehle, dem Kanzler Dr. Reinhardt Lutz und dem Prorektor für Hochschulplanung und -entwicklung, Prof. Dr. Klaus Sandmann, die Situation analysiert. Es wurde eine Task Force aus Angehörigen der betroffenen Fakultäten, der Verwaltung, des Rektorats und des BLB NRW zusammengestellt.

Derzeit tauschen sich alle Akteure regelmäßig aus, um einen guten Informationsfluss sicherzustellen. Dabei wurde der konkrete Raumbedarf der Fächer identifiziert und parallel geeignete Ersatzflächen innerhalb und auch außerhalb der Universität aufgespürt. Von der Schließung des AVZ I sind auch Drittmittelprojekte in der Forschung betroffen sowie Studierende, die dort an ihrer Bachelorarbeit arbeiten. Für alle Betroffenen sollen annehmbare Lösungen gefunden werden.

Rektor Prof. Hoch sagt: „Ich kann als Experimentalforscher die Nöte und den Ärger der Wissenschaftler und Studierenden sehr gut nachvollziehen. Die Schließung des AVZ I kam kurz vor Beginn des Wintersemesters für alle Beteiligten zur Unzeit. Es ist ein Notfall, der nur bewältigt werden kann, wenn alle gemeinsam an Lösungen arbeiten. Das geschieht hier in vorbildlicher Weise.“

Sanierungsstau an rund 350 Gebäuden

Das AVZ 1 steht aufgrund seines baulichen Zustands seit längerem unter besonderer Beobachtung. Dies gilt leider für eine ganze Reihe von Universitätsgebäuden aus dieser Bauzeit. Insgesamt summiert sich der Sanierungsstau an den rund 350 Gebäuden der Bonner Uni je nach Schätzung auf 500 Millionen bis über eine Milliarde Euro. Solange der BLB NRW und letztlich das Land als Eigentümer der Gebäude hier nicht substanziell aktiv werden, können derartige Betriebsunterbrechungen in anderen Bereichen der Universität nie ganz ausgeschlossen werden. Die Universität als Gebäudenutzer kann hier nicht frei schalten und walten, versucht aber selbstverständlich, sich mit dem BLB als Eigentümer darauf zu verständigen, absehbare Probleme möglichst frühzeitig zu erkennen und abzustellen.

Das AVZ 1 soll nach Abschluss der Reparaturarbeiten wieder in Betrieb gehen. Fest steht aber schon jetzt, dass dort spätestens am 31. Dezember 2016 endgültig die Lichter ausgehen werden. Teile der Forschung und Lehre werden voraussichtlich zum Beginn des Wintersemesters 2016/17 in die Neubauten auf dem Campus Poppelsdorf einziehen, die bis dahin fertiggestellt sein werden. Die weiteren erforderlichen Umzüge sind derzeit Gegenstand der Planung.

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25.09.2015

Forscher der Uni Bonn besuchen die Weltausstellung

Forscher der Uni Bonn besuchen die Weltausstellung

Was brauchen Kühe, um sich wohlzufühlen und die beste Milch zu geben? Das ist derzeit im deutschen Pavillon auf der Weltausstellung EXPO in Mailand zu sehen. Wissenschaftler der Universität Bonn haben für die Ausstellung Exponate zur Verfügung gestellt. Am 14. September statteten sie dem Deutschen Pavillon auf der EXPO einen Besuch ab.

Vorneweg: Echte Kühe gibt es bei der EXPO nicht zu sehen. Eine hölzerne Silhouette symbolisiert die rund 60 Milchkühe, die das Zentrum für Integrierte Milchwirtschaftliche Forschung (CIDRe) im High-Tech-Kuhstall auf Gut Frankenforst der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn hält. Dort überwachen zahlreichen Sensoren und Kameras den Gesundheitszustand der Tiere. Denn: Wenn sich eine Kuh rundum wohlfühlt und gesund ist, gibt sie auch bessere Milch.

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Silhouette einer Kuh auf der EXPO. (c) Foto: Birgit Hoegen


Dieser Zusammenhang wird in Mailand anhand der Sensoren erklärt, die etwa die Herzfrequenz, das Wiederkäuen und die Bewegung der Kühe aufzeichnen. Ein Touchscreen erklärt, welche Sensoren die Forscher im experimentellen Kuhstall der Universität Bonn verwenden und was man aus den Daten herauslesen kann.

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Touchscreen: Hier werden die Funktionen der Sensoren erklärt. 

(c) Foto: Birgit Hoegen


„Für Wissenschaftler ist es nicht alltäglich, dass ihre Forschung auf einer Weltausstellung vorgestellt wird“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Büscher vom Institut für Landtechnik der Universität Bonn nach dem Besuch der EXPO in Mailand. Die Hauptthemen Ernährung und Energie auf der Weltausstellung 2015 seien außerordentlich wichtig für die Zukunft der Menschheit. Forschung könne hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. „Unser Ausstellungsbereich im Deutschen Pavillon vermittelt, wie eine ausgewogene und nachhaltige Milchwirtschaft in Zukunft aussehen kann“, sagt Dr. Birgit Hoegen von der Landwirtschaftlichen Fakultät. Tierärztin Dr. Susanne Plattes hat im Vorfeld der Weltausstellung die ARGE des Deutschen Pavillons über die Projekte des CIDRe informiert und bei der Aufarbeitung des Themas beraten: „Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie unsere innovativen Ideen im Forschungscontainer dargestellt werden.“ 

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Zu Besuch bei der EXPO: Dr. Birgit Hoegen, Prof. Dr. Wolfgang Büscher und Dr. Susanne Plattes von der Universität Bonn. (c) Foto: Birgit Hoegen


Die Beteiligten

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat die Messe Frankfurt die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pavillon EXPO 2015 Mailand (ARGE) mit der Realisierung des Deutschen Pavillons betraut. Die ARGE verantwortet als Generalübernehmer die Planung und den Bau des Deutschen Pavillons sowie die Ausstellung. Dabei zeichnet Schmidhuber aus München für das räumliche Konzept, Architektur und Generalplanung verantwortlich, Milla & Partner aus Stuttgart für das inhaltliche Konzept sowie für die Gestaltung von Ausstellung und Medien. Nüssli aus Roth bei Nürnberg übernimmt das Projektmanagement und die Bauleistung.

Johannes Seiler

 

Weitere Informationen:

http://www.CIDRe.uni-bonn.de Zum Projekt der Uni Bonn
http://www.expo2015-germany.de Zum deutschen Pavillon
http://en.expo2015.org Zur Expo

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08.09.2015

Universität Bonn und Rhein-Sieg-Kreis setzen weiter auf enge Zusammenarbeit –

Universität Bonn und Rhein-Sieg-Kreis setzen weiter auf enge Zusammenarbeit –

Wissenschaft und Forschung als tragende Säulen der Region

Zu einem Gespräch über den Ausbau der bestehenden Zusammenarbeit trafen sich der neue Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Michael Hoch, und der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Sebastian Schuster, im Siegburger Kreishaus. Im Beisein von Dr. Martina Krechel-Engert, Geschäftsführerin des Rektorats, und Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler waren Rektor und Landrat sich darin einig, dass Wissenschaft und Forschung tragende Säulen einer erfolgreichen regionalen Entwicklung sind.

Forschung und Wissenschaft in der Wissenschaftsregion Bonn sind in den letzten Jahren mit Unterstützung aus dem Bonn/Berlin-Ausgleich erheblich ausgebaut worden, völlig neue Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Sankt Augustin, Rheinbach, Bad Honnef und Bonn wurden aufgebaut. Die Hochschulen in der Region sichern durch die Ausbildung hochqualifizierter Absolventen den großen Bedarf des hiesigen Arbeitsmarktes an hochqualifiziertem Personal. Dieser Bedarf ist im Raum Bonn/Rhein-Sieg überdurchschnittlich hoch und liegt hier ca. 50% über dem Bundesdurchschnitt.

Darüber hinaus sichern die Hochschulen über den Wissens- und Technologietransfer den Fluss von Innovationen aus der Forschung in die regionale Wirtschaft. Durch diese Kooperationen mit der Wirtschaft tragen die Hochschulen wesentlich zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei. Auch die Gründungen junger Unternehmen durch Hochschulabsolventen und Spin-offs aus der Forschung fördern diesen Innovationstransfer und tragen durch neue Geschäftsideen zur Modernisierung und Verjüngung unserer Wirtschaftsstruktur bei.

Mehr unter http://www.presse-service.de/data.cfm/static/915822.html

 

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28.08.2015

Bonn ist Deutschlands beste Universität für Mathematik

Bonn ist Deutschlands beste Universität für Mathematik

Weltweites Hochschulranking erklärt erneut Bonn zur führenden deutschen Hochschule für Mathematik

Die Bonner Mathematik mit dem Exzellenzcluster Hausdorff Center for Mathematics belegt im Shanghai Ranking 2015 den ersten Platz unter den deutschen Hochschulen. Damit wurde Bonn nun bereits zum fünften Mal in Folge zur besten deutschen Universität für das Fach Mathematik gekürt. Im weltweiten Vergleich liegen die mathematischen Institute der Universität Bonn auf Platz 29.

Das Shanghai Ranking wird seit 2003 von der Jiaotong-Universität durchgeführt und bewertet jedes Jahr rund tausend Hochschulen weltweit unter den Gesichtspunkten Qualität der Ausbildung und der Mitarbeiter, Forschungsleistungen und Größe der geprüften Fächer.

http://www.shanghairanking.com/de/SubjectMathematics2015.html

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21.08.2015

Fahrradklimatest: Stadt befragt wieder Uni-Angehörige

Fahrradklimatest: Stadt befragt wieder Uni-Angehörige

Ihre Meinung ist gefragt: Mit dem Ziel, die Bedingungen für das Fahrradfahren in Bonn zu verbessern, befragt die Stadt Bonn derzeit ihre Bewohner. Alle Studierenden und Beschäftigten der Uni Bonn sind herzlich eingeladen, beim "Fahrradklimatest" mitzumachen.

Viele Universitätsangehörige nutzen ihr Fahrrad täglich für Fahrten zur Uni oder von Campus zu Campus - auch Rektor Prof. Dr. Michael Hoch (rechts) und die übrigen Mitglieder des Rektorats sind passionierte Radler.

Zum Test: http://bit.ly/fahrradbonn

Unser Bild (v.l.nr.): Prof. Dr. Klaus Sandmann (Prorektor für Hochschulplanung und -entwicklung), Prof. Dr. Stephan Conermann (Prorektor für Internationales), Dr. Reinhardt Lutz (Kanzler), Prof. Dr. Karin Holm-Müller (Prorektorin für Studium und Lehre), Prof. Dr. Maren Bennewitz (Prorektorin für Informationstechnologie und Wissenstransfer), Prof. Dr. Andreas Zimmer (Prorektor für Forschung) und Rektor Prof. Dr. Michael Hoch.

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10.07.2015

Heiß war's - aber schön!

Heiß war's - aber schön!

Nachlese zum Bonner Universitätsfest 2015

Ausgerechnet auf den heißesten Tag des Jahres fiel dieses Jahr das 11. Bonner Universitätsfest. Schwitzen mit Ansage - das kam auf die 4.700 Teilnehmer der Absolventenfeier im Festzelt auf der Hofgartenwiese zu. Gut, dass die Unileitung schon im Vorfeld die Kleiderordnung gelockert und Tipps für cooles Feiern gegeben hatte. Und so waren die Absolventen, ihre Familien und Freunde und auch die Leitungen von Universität und Fakultäten kreativ, was das "Drunter" anging, auch wenn darüber tapfer Talar und Robe getragen wurden.


Anregende Festreden

Alle Festredner stellten sich tapfer der Hitze im Hofgarten-Zelt entgegen. Für den neugewählten Rektor Prof. Dr. Michael Hoch war es die erste Begrüßungsansprache beim Bonner Universitätsfest. Festredner Peter Limbourg, der Intendant der Deutschen Welle, begeisterte mit einer launigen Grußadresse an die 1.100 teilnehmenden Absolventen ("Sie sind jetzt echte Akademiker!"). Im Gespräch mit uni-bonn.tv wünschte er ihnen anschließend alles Gute und Freude am Berufsleben. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch ernannte in seinem Grußwort alle Absolventen zu "Bonn-Botschaftern". Die Absolventenrede hielt in diesem Jahr die Medienwissenschaftlerin Jana Zündel. Auch AStA-Vorsitzende Lillian Bäcker wandte sich an die Festversammlung.

 

Anerkennung für guten Unterricht: Lehrpreise 2015

 

Die Universität Bonn zeichnete im Rahmen des Universitätsfest auch Lehrkräfte mit dem Lehrpreis aus, die sich durch hervorragende Lehre bzw. besondere Verdienste um die Lehre verdient gemacht haben. Die Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Karin Holm-Müller, überreichte den ausgezeichneten Lehrkräften ihre Ehrenurkunden.

Lehrpreisträger 2015

 

Universitätsball im Maritim

Am Abend feierten rund 2.000 Teilnehmer im Maritim Hotel Bonn einen rauschenden Bonner Universitätsball mit Tanz, Gesprächen und Unterhaltung.

 Universitätsball 2015

 

Podcasts:

 

Fotos:

 

Begegnungen beim Universitätsfest 2015

 

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03.07.2015

Vier Einbrecher im Mathematik-Zentrum gefasst

Vier Einbrecher im Mathematik-Zentrum gefasst

Die Bonner Polizei hat heute in den frühen Morgenstunden vier Einbrecher auf frischer Tat ertappt: Das Quartett war in der Nacht in die ehemalige Landwirtschaftskammer an der Endenicher Allee eingedrungen, in der heute das Mathematikzentrum der Universität Bonn untergebracht ist. Auf der Suche nach Beute brachen Sie mit roher Gewalt mehrere Türen auf.

Um nicht entdeckt zu werden, zerschlugen die Einbrecher außerdem die automatische Flurbeleuchtung. Es entstand dadurch erheblicher Sachschaden. Der betroffene Trakt des Mathematikzentrums war am Morgen wegen der polizeilichen Ermittlungen gesperrt.

Dass die vier Diebe von der Polizei gestellt werden konnten, ist einer aufmerksamen Person zu verdanken, die die Täter beim Betreten des Gebäudes wahrgenommen und die Polizei alarmiert hatte. Rektor Prof. Dr. Michael Hoch besichtigte am Morgen den Tatort: "Ich bin erleichtert, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind. Dem beherzten Handeln einer wachsamen Person verdanken wir, dass die Täter dingfest gemacht werden konnten. Wir sind  dafür sehr dankbar."

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01.07.2015

Außenminister der Mongolei trifft Team der Bonner Mongolistik

Außenminister der Mongolei trifft Team der Bonner Mongolistik

Im Rahmen seines Besuches in Bonn hatder mongolische Außenminister Lundeg Purevsuren in Begleitung des Botschafters der Mongolei in Deutschland, Tsolmon Bolor, das Team der Mongolistik der Universität Bonn getroffen.

Prof. em. Klaus Sagaster und Prof. Dr. Ines Stolpe informierten den Außenminister bei einem Abendessen über die jüngsten Entwicklungen der Mongolistik, die 2013 an der Universität Bonn dank der vom mongolischen Staatspräsidenten Tsakhiagiin Elbegdorj zugesicherten Kofinanzierung der Professur wiedereröffnet worden war.

Auf Initiative der Regierung der Mongolei war unter der Ägide des Bildungsministeriums ein Nationaler Rat zur Förderung der mongolischen Studien im Ausland gegründet worden, dessen Vertreter im April diesen Jahres an einer von der Bonner Mongolistik organisierten Konferenz teilgenommen hatten.
Außenminister Purevsuren brachte den Entwicklungen der Mongolistik großes Interesse entgegen und überreichte der Fachereichsbibliothek eine exzellente Auswahl neu erschienener mongolischer Fachliteratur. 

Zu dem Gespräch mit dem Außenminister der Mongolei waren als Repräsentanten der seit langem in der Mongolei aktiven Bonner Archäologie auch Dr. Ernst Pohl (Universität Bonn) sowie Dr. Christina Franken (Deutsches Archäologisches Institut) eingeladen.

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16.06.2015

„Leih der Uni Dein Gesicht!“ - Studentische Fotomodelle gesucht

„Leih der Uni Dein Gesicht!“ - Studentische Fotomodelle gesucht

Das Dezernat für Hochschulkommunikation sucht wieder studentische "Fotomodelle".

Wer weiß, vielleicht ist das der Beginn einer wunderbaren Model-Karriere? Den persönlichen Bekanntheitsgrad auf dem Campus steigert das Mitmachen aber allemal: Das Dezernat für Hochschulkommunikation der Universität Bonn sucht nette, fotogene Studentinnen und Studenten aus allen Fächern für Film- und Fotoaufnahmen.

Die Fototermine finden voraussichtlich Ende Juni/Anfang Juli statt. Das Bildmaterial soll für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie für die Bewerbung von Studienangeboten der Universität verwendet werden.

Bewerben können sich alle derzeit eingeschriebenen Bonner Studierenden. Wer bereit ist, für die Alma mater als Model zu fungieren, sende bis Freitag, 26. Juni, eine Kurzbewerbung an kommunikation@uni-bonn.de oder melde sich über die Facebook-Seite (http://www.facebook.com/unibonn). Die Bewerbung sollte Angaben zu Studienfach und Semester sowie ein aussagekräftiges Foto enthalten.

Bereits zum wiederholten Mal startet die Universität den Aufruf „Leih der Uni Dein Gesicht!“ Der Bedarf an Bildern aus dem Universitätsleben ist groß. Jährlich neu aufgelegte Broschüren, der Rechenschaftsbericht des Rektorates, das Universitätsmagazin „forsch“, der Studienkompass für Erstsemester und auch die Internetseiten der Universität wollen immer wieder neu bebildert werden.

Beispielfotos von früheren Aktionen findet man in der Fotogalerie der Universität Bonn.


English information:

Are you photogenic, adventurous and willing to smile for your university? And you are not afraid of the flurry of camera flashes?

Then this is for you: We are looking for student models to participate in photo shootings for the University of Bonn's public relations activities! Apply now and become "campus famous"! Send a mail along with a photograph and information on your subject and number of semesters to: kommunikation@uni-bonn.de

Please point your friends who have what it takes to be a photographic model for our university to this news article. Thank you!


Kontakt:
Dezernat für Hochschulkommunikation
c/o Sabine Schäper
Telefon: 0228/73-7064
kommunikation@uni-bonn.de

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22.05.2015

Rektor Michael Hoch zum Antrittsbesuch beim Oberbürgermeister

Rektor Michael Hoch zum Antrittsbesuch beim Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hat den neuen Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Prof. Dr. Michael Hoch, am Donnerstag, 21. Mai, zum Antrittsbesuch im Alten Rathaus empfangen.

Oberbürgermeister Nimptsch ging im Gespräch auf gemeinsame Aktivitäten ein: "Die Universität Bonn ist mit der Bonner Stadtgesellschaft engstens verflochten. Bestehende Kooperationen zwischen der Stadt und der Universität wollen wir weiter vertiefen und durch neue gemeinsame Aktivitäten, unter anderem zur Stärkung der Stadtidentität als Wissenschaftsstadt, zum Ausbau des internationalen Standortes und zur Stärkung der Beziehungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeitsmarkt erfolgreich fortführen."

Prof. Hoch sagte: "Die Universität und die Stadt haben in den vergangenen Jahren ihre Zusammenarbeit intensiviert. Diese erfolgreiche Arbeit möchten wir fortsetzen und ausbauen, insbesondere mit Blick auf die Vernetzung aller Akteure in Wissenschaft und Verwaltung und den Ausbau der internationalen Sichtbarkeit Bonns als Wissenschaftsstadt und -region." Hoch ist der 143. Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. In seiner sechsjährigen Amtszeit wird er die Universität in das Jubiläumsjahr 2018 führen, in dem ihr 200-jähriges Bestehen gefeiert wird.

Rektor und OB tauschten sich über die vielfältigen Kooperationen zwischen der Universität und der Stadt aus, unter anderem in Bezug auf das Universitäts-Jubiläum, das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 und die Weiterentwicklung Bonns als internationale Wissenschaftsstadt. Nach seinem Eintrag in das Gästebuch der Stadt Bonn übergab Nimptsch als Gastgeschenk eine Beethoven-CD an den Rektor.

 

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04.05.2015

Erster Arbeitstag des neuen Rektors

Erster Arbeitstag des neuen Rektors

An seinem ersten Arbeitstag im neuen Amt hat Rektor Prof. Dr. Michael Hoch gleich ein volles Programm: Nach der Teilnahme an der Landesrektorenkonferenz stehen weitere Termine in Bonn in seinem Kalender.

Dass Rektor der Universität Bonn ein Full-time-Job werden würde, war Prof. Dr. Michael Hoch schon klar, als er die Wahl zu diesem Amt annahm. Aber gleich der erste Arbeitstag nach seiner Amtseinführung vergangene Woche war mit Terminen bis in die späten Abendstunden vollgepackt: "Wir sind heute morgen nach Dortmund zur Sitzung der Landesrektorenkonferenz aufgebrochen", erzählt Professor Hoch in einem Telefonat, das er am späten Nachmittag aus dem Dienstwagen heraus mit dem Team der Hochschulkommunikation führt.

Michael Hoch freute sich über den herzlichen Empfang, den ihm seine versammelten Amtskollegen bereiteten: "Das war sehr sympathisch. Alle haben mir Glück gewünscht für die neue Aufgabe."  Dann galt es, eine lange Tagesordnung abzuarbeiten. Michael Hoch: "Die LRK hat derzeit viele 'Baustellen'."

Reichlich Baustellen und viel Verkehr prägten dann auch die Fahrt zurück nach Bonn, wo weitere Termine auf den neuen Rektor warten: "Nachher bin ich zu einem Empfang beim Oberbürgermeister ins Bonner Rathaus eingeladen. Später nehme ich an der Begrüßungsveranstaltung für das deutsch-türkische Symposium teil, das die Universität Bonn gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausrichtet."

Die wissenschaftliche Betrachtung deutsch-türkischer Migrationsprozesse steht im Mittelpunkt des zweitägigen Symposiums, das auf Seiten der Universität Bonn vom Forum Internationale Wissenschaft organisiert wurde. Es setzt den Dialog nach der Auftaktveranstaltung im Oktober 2014 in Istanbul fort, das damals im Rahmen des Deutsch-Türkischen Wissenschaftsjahres stattfand.

 

 

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29.04.2015

Feierliche Rektoratsübergabe

Feierliche Rektoratsübergabe

Michael Hoch tritt Nachfolge von Jürgen Fohrmann an

Heute, Mittwoch, 29. April, um 14 Uhr übergibt der amtierende Rektor der Universität Bonn, Professor Dr. Jürgen Fohrmann (61), im Rahmen einer akademischen Feier in der Aula des Universitäts-Hauptgebäudes sein Amt an seinen Nachfolger, den Entwicklungsbiologen Professor Dr. Michael Hoch (53), der als 143. Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn eingeführt wird. Die Einführung des neuen Rektors erfolgt nach traditionellem Ritus: Professor Hoch spricht dabei den lateinischen Amtseid und nimmt von seinem Vorgänger die historische Amtskette in Empfang. Für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung sorgt der Jazzchor der Universität Bonn.

 

Hintergründe zur Rektoratsübergabe

Zeremoniell: Wie bei der Eröffnung des akademischen Jahres zieht das alte Rektorat mit dem zukünftigen Rektor in die Aula ein. Vorweg gehen zwei „Pedelle“ (Pedelle waren früher Universitätsdiener) mit den beiden Zeptern der Universität. Die Zepter stammen aus der alten Universität Duisburg und wurden nach deren Schließung von den Preußen der neugegründeten Bonner Universität übergeben.

 

Kleidung: Die Prorektoren und der scheidende Rektor tragen die Professorentalare ihrer Fakultäten. Die Grundfarbe schwarz ist mit Einlagen in Fakultätsfarbe abgesetzt. Rektor Prof. Dr. Jürgen Fohrmann trägt das Dunkelblau der Philosophischen Fakultät. Der neue Rektor Prof. Dr. Michael Hoch trägt bereits den roten, goldbestickten Radmantel der Rektoren. Kanzler Dr. Reinhardt Lutz trägt eine schwarze Richterrobe.

 

Amtseid: Der scheidende Rektor nimmt gemäß der Grundordnung seinen Nachfolger den Amtseid ab und übergibt diesem die Amtskette. Die Amtsinsignie stammt aus dem Jahr 1853 und wurde extra für die Feier noch einmal auf Hochglanz poliert.

 

Der lateinische Amtseid lautet:

 Ego ... Universitatis Fridericiae Guilelmiae Rhenanae rectoratum initurus apud publicum hunc totius Universitatis eiusque amicorum fautorumque conventum sollemniter spondeo et conceptis verbis iuro: Me huius Universitatis iura ac privilegia fortiter et providenter esse defensurum vindicem primarium tam libertatis academicae quam Universitatis status legitime ordinati, in negotiis academicis administrandis et docentium et discentium et cooperantium vera commoda aequo iure sine ira et studio servaturum, denique litteris in septem Universitatis facultatibus colendis et promovendis cum iustitia prospecturum. Ita me Deus adiuvet.

 

Deutsche Übersetzung:

 Ich .... gelobe als künftiger Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität vor dieser öffentlichen Versammlung der gesamten Universität sowie ihrer Freunde und Förderer feierlich und schwöre gemäß der Eidesformel, dass ich die Rechte und Privilegien dieser Universität als oberster Hüter sowohl der akademischen Freiheit als auch der Grundordnung der Universität mit Entschlossenheit und Umsicht verteidigen werde, dass ich bei der Wahrnehmung der akademischen Angelegenheiten das wahre Interesse der Lehrenden, der Lernenden und der Mitarbeiter gerecht und unparteiisch schützen werde und dass ich für die Pflege und Förderung der Wissenschaften in den sieben Fakultäten mit Gerechtigkeit sorgen werde. So wahr mir Gott helfe.

 

Ansprachen:

 

 

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15.04.2015

Neues Entree in den Botanischen Garten

Neues Entree in den Botanischen Garten

Der Botanische Garten der Universität Bonn am Poppelsdorfer Schloss erhält einen neuen, repräsentativen Eingangsbereich. Möglich wurde die Maßnahme durch das Engagement der Universitätsgesellschaft Bonn und einer privaten Investorengemeinschaft. Bereits im kommenden Mai starten die Umbauarbeiten am Remisengebäude am Schlossvorplatz. Hierhin soll der Haupteingang des Schlossgartens verlagert werden. Zusätzlich entstehen Räume für Veranstaltungen und Gastronomie.

Die „Remise“ entstand in den Fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Zuge des Wiederaufbaus des Poppelsdorfer Schlosses. Bis 2012  diente es als Tierhaus für die Zoologie. Unter anderem waren hier Giftschlangen untergebracht. Die Fassade ist zwar in einem historisierenden Stil gestaltet, das Gebäude ist aber selbst kein Denkmal.

Die Universitätsgesellschaft Bonn (UGB) hat die Remise von der Universität gemietet und sich mit einer Bonner Investorengemeinschaft zusammengetan, um das Kleinod für die Öffentlichkeit und die Universität nutzbar zu machen. Michael Kranz, der Vorstandsvorsitzende der UGB, sagt dazu: „Wir sind stolz, dass sich uns die Gelegenheit bietet, dieses Juwel des Campus Poppelsdorf zugänglich zu machen."

Für die Umsetzung konnte der bekannte Bonner Architekt Karl-Heinz Schommer gewonnen werden, der zusammen mit seiner Tochter Laura Schommer-Wolstein für die Neugestaltung und den Umbau der Remise verantwortlich ist. Schommer sagt: „Manchmal gebietet es sich aus Respekt vor dem Vorhandenen ‚unsichtbar‘ zu bauen.“ Darum werden die Versorgungseinrichtungen der Gastronomie sowie die Toiletten im Untergrund unter der Remise und ihrer großzügigen gartenseitigen Terrasse verborgen.

Die Gastronomie in der generalsanierten Remise wollen die Investoren selbst betreiben. Der Name des Restaurants steht auch schon fest: „nees“, in Erinnerung an den Botaniker und Naturphilosophen Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck, der von 1819 bis 1830 den Botanischen Garten der Universität als dessen erster Direktor aufbaute. Täglich ab 9 Uhr soll es im „nees“ Speisen und Getränke zum Vor-Ort-Verzehr und zum Mitnehmen geben. Das Angebot soll für Studierende, Bürger und Gäste aus aller Welt attraktiv sein.

Rechts und links des Tordurchgangs, der zum neuen Haupteingang in den Botanischen Garten wird, ist Platz für insgesamt 150 Sitzplätze, weitere Sitzplätze stehen in den Außenbereichen vor der Remise und auf der Gartenterrasse zur Verfügung. Im linken Teil können Tagungen und Seminare durchgeführt werden. Außerdem wird hier ein Museumsshop des Botanischen Gartens eingerichtet.

Die Baumaßnahme soll insgesamt zwei Millionen Euro kosten. Die Bauherren hoffen, die neue Remise Ende Mai 2016 eröffnen zu können.

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