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Blog der Universität Bonn

20.07.2016

European Mathematical Society ehrt zwei Bonner

European Mathematical Society ehrt zwei Bonner

Die Bonner Mathematiker Prof. Dr. Peter Scholze, Hausdorff Center for Mathematics (HCM) der Universität Bonn, und Geordie Williamson vom Max-Planck-Institut für Mathematik erhalten den Preis der European Mathematical Society (EMS) 2016.

Der Preis wird alle vier Jahre an die zehn vielversprechensten jungen Mathematiker verliehen. Diese Auszeichnung ist besonders prestigeträchtig, weil "einer von sechs Preisträgern später auch die Fields Medaille erhalten hat," sagt Prof. Pavel Exner, der President der European Mathematical Society (EMS).

Geordie Williamson ist seit 2011 Advanced Researcher am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn. Er wurde in diesem Jahr bereits mit dem Clay Research Award ausgezeichnet.

Peter Scholze wurde 2012 im Alter von nur 24 Jahren zum Hausdorff Chair berufen. Er erhielt den Clay Research Award im Jahr 2014 und bekam dieses Jahr außerdem den Leibniz Preis.

„Ich fühle mich sehr geehrte und danke der EMS für diese Auszeichnung. Ich möchte auch meinen wundervollen Kollegen am Hausdorff Center für ihre Unterstützung und der Universität Bonn für die inspirierende Atmosphäre, in der ich arbeiten kann, danken“, sagt Peter Scholze.

Ein weiterer EMS Preis ging an Guido De Philippis, einen ehemaligen HCM-Postdoktoranden.

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06.07.2016

Lehrerin werden? Ja sicher!

Lehrerin werden? Ja sicher!

Johanna Frassek ist eine der ersten, die beim Universitätsfest die Urkunde für den „Master of Education“ erhielten. Mit ihrem Studium und der Entscheidung, Lehrerin zu werden, ist sie zufrieden. Warum, erzählt sie hier – und warum sie sich vielleicht eine andere Farbe vom „Bömmel“ ihres Baretts und der Schärpe gewünscht hätte.

Wie waren das Lehramtsstudium und die Praxisphasen mit dem direkten Kontakt zu den Schülern?

Das Studium war sehr interessant, aber auch sehr anstrengend. Gefühlt fange ich erst jetzt an, wieder so etwas wie Freizeit zu haben. Vermutlich liegt das an meiner eigenen Einstellung: Ich bin eine „kleine Streberin“. Spürbar war aber auch, dass wir als erster Durchgang „Versuchskaninchen“ waren: Insbesondere die Kombination von Praxisphasen und Studium war nicht immer einfach – vor allem wenn es darum ging, parallel auch noch Geld zu verdienen.

Abgesehen davon war besonders das Praxissemester eine sehr bereichernde Erfahrung. Der direkte Kontakt zu den Schülern hat mich darin bestärkt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Auch hat es dazu beigetragen, die theoretischen Inhalte des Studiums besser zu verstehen.

 

Worum dreht sich Ihre Masterarbeit?

Um Fachdidaktik Englisch, der Titel lautet „Teaching EFL Lexically at a German School“. Es geht darum, wie man den „Lexikalen Ansatz“  in einer deutschen Schule umsetzen kann. Hierzu habe ich versucht, die komplette Spannbreite  von sprachwissenschaftlich theoretischem Hintergrund über fachdidaktische Ansätze bis zu tatsächlicher Praxis abzudecken. Dafür konnte ich eine Studie an der Schule durchführen, an der ich mein Praxissemester geleistet hatte.

 

Wie war das Unifest für Sie?

Zuerst war ich unsicher: Ich durfte mich zwar schon zum Fest anmelden, werde aber wie andere Lehrämtler wohl erst zum tatsächlichen Ende des Semesters alle Prüfungsleistungen abgeschlossen haben. Zwar wäre noch besser gewesen, erst richtig – dann auch mit Ball – zu feiern, wenn alles fertig ist. Mir fehlen noch eine Hausarbeit und ein Auslandsaufenthalt. Da aber meine Masterarbeit schon geschrieben war, habe ich mich dafür entschieden und bin jetzt sehr dankbar. Nach den fünf intensiven Jahren mit den Kommilitonen und der Familie feiern zu können, war für uns alle sehr schön! Und die Veranstaltung war viel kurzweiliger als gedacht.

 Nur eins finde ich wie viele meiner Kommilitonen schade – und das habe ich bei der Urkundenübergabe auch dem Dekan nochmal gesagt: Wir wären gern als Lehramtsabsolventen sichtbarer gewesen, vielleicht mit einer eigenen Farbe? Laut Festbroschüre  studiere ich Englisch, in Wirklichkeit habe ich drei Fächer im Studium abgedeckt: Englisch, Spanisch und Bildungswissenschaften. Außerdem unterscheidet sich der „Master of Education“, bei dem uns das Bonner Zentrum für Lehrerbildung betreut, erheblich von einem Fach-Master der Fakultäten.

 

Haben Sie beim Hütewerfen Ihr Barett wieder gefangen?

Da ich es bei den ersten Malen nicht geschafft habe, habe ich letzten Endes nur damit gewunken – ich bin leider keine Wurfkünstlerin.

Für den Blog fragte Ulrike Eva Klopp.

 

Wir verfolgen weiter, wie es Johanna Frassek auf dem Weg ins „richtige“ Lehrerdasein ergeht.

 

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05.07.2016

Christine Schirrmacher im Deutschen Institut für Menschenrechte

Christine Schirrmacher im Deutschen Institut für Menschenrechte

Prof. Dr. Christine Schirrmacher von der Abteilung für Islamwissenschaft und Nahostsprachen der Universität Bonn wurde in das Kuratorium des Deutschen Instituts für Menschenrechte berufen.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) ist die unabhängige Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Im März 2001 auf Empfehlung des Deutschen Bundestags gegründet soll es zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte im In- und Ausland beitragen. Das Institut wird aus dem Haushalt des Deutschen Bundestages finanziert. Seine Aufgaben reichen von der Information und Dokumentation über Forschung und Beratung bis hin zur Bildungsarbeit und zur Förderung des Dialogs über Menschenrechtsfragen.

Das 18-köpfige Kuratorium legt die inhaltlichen Richtlinien der Arbeit des Instituts für Menschenrechte fest.

Mitglieder des Kuratoriums: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/das-institut/struktur/kuratorium/

Interview mit Christine Schirrmacher in der „forsch“ auf den Seiten 12 und 13: https://www.uni-bonn.de/die-universitaet/publikationen/forsch/forsch-2-juli-2016/Uni_Bonn_Forsch_2_2016.pdf

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29.06.2016

Deutsche Leberstiftung fördert Bonner Nachwuchsforscher

Deutsche Leberstiftung fördert Bonner Nachwuchsforscher

Dr. Philipp Ludwig Lutz vom Universitätsklinikum Bonn hat mit dem Projekt „Die Beteiligung von T-Memory-Zellen in verschiedenen Kompartimenten an der Zirrhose-assoziierten Immundysfunktion“ für einen Aufenthalt im Centre for Liver Research an der Universität Birmingham ein Stipendium der Deutschen Leberstiftung erhalten.

Dr. Lutz ist einer von fünf Stipendiaten, die auf dem 13. HepNet-Symposium der Deutschen Leberstiftung ihre Urkunden erhielten. Die Vernetzungs-Stipendien der Deutschen Leberstiftung können genutzt werden, um zeitlich begrenzte klinische oder grundlagenwissenschaftliche Projekte in anderen Forschungseinrichtungen durchzuführen. Sie umfassen die Unterstützung für Reisekosten, Unterkunft vor Ort und ggf. Verbrauchsmittel in der gastgebenden Forschungseinrichtung. Schon seit einigen Jahren fördert die Stiftung die Forschungsvernetzung mit diesen Stipendien.

Um die Förderung hatten sich zahlreiche Ärzte und Wissenschaftler mit ihren Projekten beworben. Die Prüfung der Anträge auf diese Förderung erfolgte durch ein unabhängiges Gutachterkomitee.  Die Stipendien zur Forschungsvernetzung werden auch für das Jahr 2017 ausgeschrieben. Bei Fragen zur Antragstellung steht die Geschäftsstelle der Deutschen Leberstiftung unter der Telefonnummer 0511 – 532 6819 oder per Mail an [Email protection active, please enable JavaScript.] zur Verfügung.

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29.06.2016

Bonner Landtechnik präsentiert sich beim Bundespräsidenten

Bonner Landtechnik präsentiert sich beim Bundespräsidenten

Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Deutschen Umweltstiftung fand im Park des Schloss Bellevue in Berlin eine "Woche der Umwelt" statt. Das Institut für Landtechnik der Universität Bonn stellte dort mit seinem Industriepartner der Firma PREMOSYS ein Sensorsystem zur Unkrautbekämpfung mit Bioherbiziden aus.

Das Projekt wurde durch die Deutschen Umweltstiftung gefördert und unter 600 vorgeschlagenen Projekten von einer durch das Bundespräsidialamt berufenen Jury zur Präsentation am Sitz des Bundespräsidenten ausgewählt.

Der Sensor basiert auf dem TrueColour-Konzept und eignet sich insbesondere zur schnellen Erkennung von Unkräutern und nachfolgenden Applikation von Bioherbiziden im Online-Verfahren. Die Firma PREMOSYS hat die Hardware für den industriellen Einsatz entwickelt und mit dem Institut für Landtechnik die Erweiterung des Sensorbetriebes für den Außeneinsatz im Rahmen des DBU-Projektes fortgeführt.

Ergänzend erstellte das Institut für Landtechnik eine Datenbank für Untergrundreflektionen, die die Trennschärfe des Verfahrens verbessert. Das Gesamtsystem wurde als Versuchsträger aufgebaut, ist jedoch derzeit wegen seines schmalen Abtastbereiches von 10 Zentimetern für eine großflächige Feldanwendung noch nicht geeignet. Im Rahmen eines Anschlussprojektes soll der Scannbereich erweitert werden.

Prof. Dr. Schulze Lammers (2.v.l.) mit Projektpartnern bei der Präsentation in Berlin.

Bild links: Prof. Dr. Schulze Lammers (2.v.l.) mit Projektpartnern bei der Präsentation in Berlin. Fotos: (C) PREMOSYS

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21.06.2016

Volkssport im Park – Teilnehmer trotzen dem aktuellen Wetter

Volkssport im Park –  Teilnehmer trotzen dem aktuellen Wetter

Der Start war sonnig, dann kam der Regen, was blieb sind die vielen Teilnehmer, die „Sport im Park“ regelmäßig nutzen. Über 2.000 Teilnehmer konnte der Stadtsportbund Bonn bislang zählen, fast schon eine kleine Volksbewegung.

Ein ordentlicher Auftakt, denn nach den ersten Wochen mit vorwiegend Sonnenschein brachen regelmäßig Regengüsse über die vier Standorte Bad Godesberg, Beuel, Bonn und Duisdorf herein. Das schreckte viele Teilnehmer nicht ab, in Duisdorf wurden einige Aktionen vom Rochusplatz auf den benachbarten Schulhof verlagert. In Bad Godesberg finden bei Regen die Aktionen in der Konzertmuschel statt. Es geht aber auch anders und zwar unter freiem Himmel, so waren die 29 Teilnehmer beim „Cross fit“ in Beuel zwar klitschnass, aber glücklich.

Wenn es nicht regnet, dann kommen teilweise bis zu 100 Teilnehmer, so schon öfter beim „BootCamp“ oder Zumba im Hofgarten geschehen. Und das Angebot wurde sogar noch erweitert; Jeden Freitag findet im Römerbad um 10 Uhr Yoga statt. Eine Alternative zu den anderen Kursen, die jeweils montags bis freitags um 18.30 Uhr beginnen und jeweils eine Stunde dauern.

Die Aktion „Sport im Park“ läuft seit Mai bis zum 16. September. Das Bewegungsprogramm richtet sich an alle Interessierten, egal welchen Alters und ist kostenlos. Unter der Organisation des Stadtsportbundes Bonn bieten ausgebildete Übungsleiter von 4 Bonner Sportvereinen, der Uni-Gesundheitsinitiative Healthy Campus und dem Hochschulsport der Universität Bonn an vier Standorten ein tägliches Fitnessprogramm von 18.30 bis 19.30 Uhr an, sofern nicht anders angegeben, und findet bei jedem Wetter statt (Ausnahme: Gewitter und Starkregen). Unterstützt wird „Sport im Park“ von SWB Energie und Wasser, Stadt Bonn und Barmer BEK.

Folgende Angebote können am Standtort Hofgarten am Akademischen Kunstmuseum und am Alten Zoll kostenfrei und ohne Anmeldung wahrgenommen werden: Mo: Pilates (Akademisches Kunstmuseum) Di: Zumba (Alter Zoll) Mi: Latino-Mix (Alter Zoll) Do: Lishi - Tai Chi, Qi Gong, Daoistisches Yoga (Akademisches Kunstmuseum) Fr: Original Bootcamp (Akademisches Kunstmuseum)

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ssb-bonn.de/sport-im-park und bei Facebook inklusive tagesaktueller Bekanntmachungen. Suchbegriff „Sport im Park Bonn“.

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10.06.2016

Rum und Ähre - UniVerse Slam 3.0

Rum und Ähre - UniVerse Slam 3.0

Ein Abend voller kreativer Texte

Julius Hellermann, studentische Hilfskraft vom Dezernat für Hochschulkommunikation, berichtet im Newsblog von seinem Besuch beim UniVerse Slam 3.0. Veranstaltet wurde der Poetry Slam von den Fachschaften VWL und Romanistik.:

Acht Wortakrobaten haben sich gestern beim UniVerse Slam 3.0 an der Uni Bonn dem Urteil der anwesenden Studenten gestellt und hatten von purer Komik über Sinnlichkeit, Religionskritik und Naturhass alles zu bieten.

Eingeläutet wurde der Abend zunächst musikalisch mit einer Darbietung von Simon & Ingo, einem jungen Musikerduo aus Bonn. In von Gitarrenakkorden begleiteten Raps lehnten die beiden die Absage ihrer letzten Bewerbung ab und besangen mit ihren „Küchenzeilen“ das Leben in einer studentischen WG. Die wohlverdiente Zugabe haben sie sich dann mit einem Lied über abgedroschene Redewendungen selber gestattet, ganz nach dem Motto „ carpe vita“.

Die Slammer hatten anschließend für jeden Geschmack etwas im Gepäck. Die digitale Generation bekam ihr Fett weg, genauso wie der Jurastudent mit goldenem Macbook. Sven Hensel gründete auf der Bühne prompt eine Selbsthilfegruppe („Ich bin die Selbsthilfe, ihr seid die Gruppe“) und Moritz Otto hat in seinem Text Ist das Kunst oder kann das weg? festgestellt, dass jedenfalls monoton vorgetragene Geburtstagsgedichte auf Familienfeiern weg können. Julius Schmidt beschrieb in einer Religionskritik viele Gesichter von Zwang und schlug damit ernstere Töne an. Das Thema Religion griff auch No Limit mit der Frage „Warum glaubt ihr?“ auf. Der sinnlichste und vielleicht persönlichste Text stammte von Ella Anschein und handelte von einer Affäre im Sommer, die ihr schmerzvolles Ende findet.

Nach der Pause gaben Simon & Ingo nochmals eine etwas veränderte lateinische Weisheit zum Besten: „ich denke, also trinke ich; Mojito, ergo sum“. Das mitsingende Publikum hat ihrer Meinung nach dabei selbst „den ausgefallenen Teil von Rock am Ring wieder gutgemacht“.

Den Sieg davon tragen konnte Felix Bartsch. Mit einem Plädoyer gegen die Schönheit der Natur, die er nur mit Strohrum erträgt, slammte er sich im Finale zum Sieg: „Als wären Tiere so perfekt! Hat etwa einer von denen einen Job?! Oder einen Bausparvertrag?!“. Gepaart mit Ähre durfte er Rum auch gleich als Preis in Empfang nehmen. Dass Felix seine Mitslammer wesentlich lieber mag als die Natur konnte man daran erkennen, dass beides bereitwillig noch auf der Bühne mit ihnen teilte.

Alle Gewinne der Veranstaltung werden für einen guten Zweck gespendet.

Geslammt haben:

Sophie Raspels

Sven Hensel

Moritz Otto

Julius Schmidt

Jana Willemsen

Felix Bartsch

Ella Anschein

No Limit


Mehr zu Simon & Ingo unter

https://www.facebook.com/simonundingo/

Fachschaften VWL und Romanistik (Gastgeber):

https://www.facebook.com/fachschaft.romanistik.bonn/

https://www.facebook.com/Fachschaft-VWL-Uni-Bonn-151353471573387


Julius Hellermann

 

 

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28.04.2016

Ab Montag wöchentlich „Sport im Park“ im Hofgarten

Ab Montag wöchentlich „Sport im Park“ im Hofgarten

Am 2. Mai startet das neue kostenfreie Bewegungsangebot „Sport im Park“. Alle Bonner sind eingeladen, an einer breiten Palette von Draußen-Angeboten von A wie Aerobic über E wie Entspannung bis Z wie Zumba teilzunehmen – kostenlos und ohne Anmeldung. Angeleitet werden sie dabei von ausgebildeten Übungsleitern von Bonner Sportvereinen, der Uni-Gesundheitsinitiative Healthy Campus und dem Hochschulsport der Universität Bonn.

An vier Standorten finden die Bewegungsangebote statt. Der zentralste davon liegt auf Uni-Gelände, nämlich im Hofgarten am Akademischen Kunstmuseum. Hier darf bis Mitte September von Montag bis Freitag jeweils um 18:30 Uhr für eine halbe Stunde der Schweiß in Strömen fließen. Montags heißt es dort „Matte mitbringen“ für eine Runde Pilates, Dienstag lassen es die Teilnehmer beim Zumba und Mittwoch zum „Latino-Mix“ krachen. Der Donnerstag gehört den Yoga-Fans mit eher sanften Tönen; wer’s etwas rauher mag, darf sich am Freitag beim „Original Bootcamp“ zu sportlicher Hochleistung antreiben lassen.

Ein erstes Kennenlernen ist bereits am Samstag, 30. April, von 13 bis 16 Uhr auf dem Marktplatz in Bonn möglich. Dort wird Oberbürgermeister Ashok Sridharan um 13.15 Uhr das neue Projekt offiziell eröffnen. Danach gibt es ein buntes und abwechslungsreiches Bühnenprogramm, in dem die vier beteiligten Vereine einen Querschnitt durch das Angebot präsentieren werden.

Eine Übersicht über das Gesamtangebot von „Sport im Park“ gibt es unter http://www.ssb-bonn.de/sport-im-park.html.

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23.03.2016

Kurz gefragt: Prof. Dr. Daniel Zimmer

Kurz gefragt: Prof. Dr. Daniel Zimmer

Der Bonner Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Daniel Zimmer war acht Jahre lang Mitglied und seit 2012 Vorsitzender der Monopolkommission. Vergangene Woche trat er von seinem Amt zurück - in Reaktion auf die Ministererlaubnis im Fall Edeka/Kaiser's Tengelmann. Wir haben ihn gefragt, wie es dazu kam.

Newsblog: Herr Professor Zimmer, wie sind Sie zur Entscheidung gelangt, vom Vorsitz der Monopolkommission zurückzutreten? Was gab den entscheidenden Ausschlag?

 

Daniel Zimmer: Die Entscheidung von Wirtschaftminister Gabriel, die Übernahme der Supermärkte von Kaiser's Tengelmann durch Edeka zu genehmigen. Das Bundeskartellamt hatte die Transaktion aus Wettbewerbsgründen untersagt, die Monopolkommission einstimmig von der Erteilung einer Ministererlaubnis abgeraten. Ich glaube, dass die Übernahme sowohl für den Wettbewerb als auch - langfristig - für die Beschäftigungssituation in Deutschland nachteilig ist.

 

Was machen Sie jetzt mit der gewonnenen (Frei-) Zeit?

 

Ob es so viel Freizeit sein wird, kann ich noch nicht absehen. Bei mir sind in den letzten Jahren einige wissenschaftliche Arbeiten liegengeblieben, und ich freue mich darauf, wieder mehr Zeit für die Studierenden zu haben.

 

Was empfehlen Sie Ihrem Nachfolger?

 

Einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht zu viele Kompromisse einzugehen.

 

Vielen Dank für Ihre Antworten!

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03.03.2016

Hilfreiche Begleiter für "Studienpioniere"

Hilfreiche Begleiter für "Studienpioniere"

Mit der Uni bricht für jeden jungen Menschen eine spannende Zeit an. Für Studienbeginner aus nichtakademischen Familien kann darin eine besondere Herausforderung liegen. Förderprogramme wie der Studienkompass stehen ihnen dabei zur Seite und erleichtern den Einstieg.

Der Studienbeginn bringt eine ganze Reihe von Herausforderungen mit sich. Das sehnlich erwartete Ende der Schulzeit ist plötzlich da und man ist mitten in einer völlig neuen Umgebung auf sich gestellt.
Vorlesungen, Stundenpläne, Kopierkarten, Bibliotheksausweise, jede Menge Bücher und Texte. Noch dazu muss eine passende Wohnung gefunden werden und unter Umständen gleich ein Nebenjob, um sich das Studium überhaupt leisten zu können.
Das stellt einen jungen Menschen ganz schön auf die Probe. Da ist es gut, wenn man sich auf hilfreiche Begleiter verlassen kann, die sich im Unibetrieb schon auskennen. Viele greifen dabei wie selbstverständlich auf die Expertise der Eltern zurück.

Wer aber als erster aus seiner Familie ein Studium aufnimmt, hat es oft nicht leicht, einen Ansprechpartner zu finden. Gerade für solche sog. „Studienpioniere“ ist aber eine Förderung auf dem Weg ins Studium wichtig.
Dieser Aufgabe widmet sich der Studienkompass. Das gemeinnützige Förderprogramm richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten aus nichtakademischen Familien, die noch unsicher sind, ob ein Studium für sie infrage kommt und wenn ja, welches. Bei diesen Fragen werden sie ab dem vorletzten Schuljahr bis zum Abschluss des ersten Studienjahres begleitet. In Workshops lernen die Teilnehmer ihre Stärken und Interessen besser kennen und es werden ihnen Berufsfelder und Studiengänge vorgestellt. Diese Veranstaltungen müssen sie regelmäßig mitgestalten, um Organisationsfähigkeit und Eigenverantwortung zu steigern.
Nach der Schule nehmen 95 Prozent der Teilnehmer ein Studium auf und mehr als 90 Prozent geben an, ihr Wunschstudium gefunden zu haben. Die Studienabbrecherquote liegt mit fünf Prozent weit unter der bundesweiten Abbruchquote für Bachelorstudiengänge von 28 Prozent.

Zwei der Teilnehmer des Studienkompass sind Jessica Schmidt und Till Moteka. Beide studieren nun im ersten Semester an der Uni Bonn.

Jessica.jpgVorgestellt wurde Jessica der Studienkompass in der Schule. Zwar wusste sie schon vor Beginn der Förderung, dass sie studieren würde. Als Nachhilfelehrerin in Französisch, Mathe, Englisch und Deutsch merkte sie schnell, dass Lehrerin ihr absoluter Berufswunsch ist. Unsicher war sie nur, in welchen Fächern. Ihre eigenen Lehrer rieten ihr zwar ab: „Du kannst doch alles -  mach lieber Medizin!“, aber während der Förderung durch den Studienkompass festigte sich ihr Entschluss endgültig und die Wahl fiel auf ihre beiden Lieblingsfächer Französisch und Mathematik.
Mit dieser Entscheidung ist sie auch sehr zufrieden, obwohl sie sich das Studium doch ein wenig anders vorgestellt hatte. „Ich hatte erwartet, etwas mehr Freizeit zu haben.“ Sie schaffe es aber noch, ihre Freunde zu sehen, lacht sie. Trotzdem ist sie vom Anspruch der Mathevorlesung ziemlich beeindruckt. „Der Stoff ist viel kompakter als in der Schule und es ist schwieriger, Nachfragen zu stellen.“ Nun brauche es viel Disziplin, um mitzukommen. Geholfen hat dabei vor allem der Mathe-Vorkurs der Uni. Mit den Kommilitonen, die sie dort kennen gelernt hat, trifft sie sich nun in einer Übungsgruppe. Bei Fragen hilft der Help-Desk weiter, wo Tutoren für die Studenten ein offenes Ohr haben.
Die erworbenen Organisationsfähigkeiten kamen Jessica ebenfalls schnell zugute. Bald möchte sie ein Praktikum in Burkina Faso absolvieren und dort in einer Schule unterrichten. Dazu musste sie erstmal die richtigen Ansprechpartner finden und den Aufenthalt in ihren Studienplan integrieren. Gerade im Hinblick auf bevorstehende Matheprüfungen gestaltet sich das gar nicht so einfach. Sie ist aber entschlossen, sich diesen Wunsch zu erfüllen.
Ihre Eltern standen in ihrer Entscheidung zu studieren immer hinter ihr. Auch finanziell wird sie von ihnen unterstützt. Allerdings hat sich Jessica neben dem Studienkompass erfolgreich für ein Stipendium beworben und gibt auch weiterhin Nachhilfe. Dass ihre Eltern keinen akademischen Hintergrund haben, hat für sie so gut wie nie eine Rolle gespielt. Auch für andere Studierende ist das ihrer Einschätzung nach nicht entscheidend. „Die meisten machen ja eh was anderes als ihre Eltern – ob diese nun studiert haben oder nicht“, sagt sie.

Till.jpgTill hat nach der Schule ein Jahr Freiwilligendienst in Peru absolviert und überlegte danach zur Polizei zu gehen, war aber noch unsicher. Auf den Studienkompass hat ihn seine Tante aufmerksam gemacht. Der Studienkompass hat ihm vor allem geholfen, eine Vorstellung vom Studium zu bekommen, was seiner Ansicht nach in der Schule zu kurz kommt. Er konnte andere Möglichkeiten kennenlernen und so besser entscheiden, was ihn interessiert. Über einen kleinen Umweg von Deutsch und Englisch auf Lehramt ist Till so zum Philosophiestudium gekommen. Das Studentenleben genießt er sehr: „Es ist alles ein bisschen entspannter. Aber es gehört auch viel Selbstdisziplin dazu, es gibt einiges zu lesen und nachzubereiten.“ Besonders der Austausch mit seinen Mitstudenten macht ihm Spaß und so viele verschiedene Leute mit ähnlichen Interessen kennenzulernen.
Für seine Zukunft hat er noch keine konkreten Pläne, nur: „Für große Firmen möchte ich nicht unbedingt arbeiten“. Für Philosophie hat er sich aber schon in der Schule interessiert und auch er hegt immer noch den Wunsch, Lehrer zu werden.
Seinen Eltern ging es vor allem darum, dass ihr Sohn glücklich ist, bei dem was er macht. Gleichzeitig haben sie aber die Vorteile und Perspektiven, die ein Studium mit sich bringen kann, gesehen und ihn dabei ermutigt. Eine seiner drei jüngeren Schwestern ist mittlerweile auch Studienkompassteilnehmerin und alle drei finden das Studium des großen Bruders ziemlich spannend.

Trotz aller Herausforderungen, die ein Studium mit sich bringt, genießen Jessica und Till es. Dass der Studienkompass ihnen den Einstieg erleichtert hat, davon sind beide überzeugt. Deshalb raten sie auch anderen, sich frühzeitig um Stipendien und Förderprogramme zu bemühen. Die Möglichkeiten seien zahlreicher als man denkt. Solche Programme können eine Hilfestellung bieten, die oft entscheidend ist. Ein Erfolg des Studienkompasses liegt bei alledem vielleicht auch darin, dass es für Jessica und Till gar keine Rolle spielt, dass sie aus einem nichtakademischen Haushalt kommen.

Weitere Informationen zu dem Förderprogramm erhalten Sie unter www.studienkompass.de.

Text und Fotos:Julius Hellermann

 

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17.02.2016

„Rektor des Jahres“: Prof. Dr. Michael Hoch unter den TOP 10

„Rektor des Jahres“: Prof. Dr. Michael Hoch unter den TOP 10

Rektor Prof. Dr. Michael Hoch gehört zu den zehn besten Uni-Rektoren und -Präsidenten Deutschlands. Das hat der Deutsche Hochschulverband (DHV) mitgeteilt, der jetzt die Ergebnisse des Rankings „Rektor/Präsident des Jahres“ veröffentlicht hat.

Bereits zum achten Mal waren die rund 30.000 Mitglieder des Verbandes per Umfrage dazu aufgerufen worden, die Hochschullenker zu bewerten. Anhand eines Eigenschaftskatalogs wurden die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt. Rund 10 Prozent aller Mitglieder nahmen an der Befragung teil.

Rektor Hoch, der vergangenen Mai sein Amt angetreten hat, ist erstmalig im Ranking vertreten. Er erhielt eine Durchschnittsnote von 2,24, die ihn auf den 10. Platz des Rankings katapultierte. Er ist einer von nur drei NRW-Rektoren, die es in die TOP 10 geschafft haben. Professor Hoch reagierte erfreut und zugleich überrascht, denn zum Zeitpunkt der Befragung war er erst wenige Monate im Amt: „Ich freue mich über die Wertschätzung der Kolleginnen und Kollegen, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Ihr Urteil gibt mir Rückenwind und ist eine Bestätigung dafür, dass wir uns auf dem richtige Weg befinden.“

Über alle Teilnehmer gemittelt erhielten die deutschen Rektoren und Präsidenten von den Wissenschaftlern die Durchschnittsnote 2,66. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamt-bewertung aller berücksichtigten Rektoren und Präsidenten damit geringfügig verschlechtert (2015: 2,62). Die Wissenschaftler zeigten sich dabei ungeduldiger mit ihren Hochschulleitungen. Sie hielten ihren Rektoren und Präsidenten häufiger als zuvor einen autoritären oder gar selbstherrlichen Führungsstil, Profilierungssucht sowie zu wenig Verständnis für unterschiedliche Wissenschafts- und Fachkulturen vor.

In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Präsidenten und Rektoren, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das schließlich 47 Hochschulen erfasste, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn.

Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" zu finden und kann unter dem Link http://www.hochschulverband.de/ranking-dhv_2016.pdf  abgerufen werden.

Quelle: DHV

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09.02.2016

Uni-Piraten segeln am Rosenmontag hart am Wind

Uni-Piraten segeln am Rosenmontag hart am Wind

Bei bestem Segelwetter hat eine Abordnung der Universität Bonn in diesem Jahr unter der Seeräuberflagge am Rosenmontagszug in Bonn teilgenommen.

Wind ist gut für Piraten; mit vollen Segeln kommt man besser voran. Im Karneval ist zu viel davon allerdings eher hinderlich. So mussten die Bonner Jecken am Rosenmontag bis zuletzt bangen, ob das Karnevalsereignis des Jahres nicht doch noch wegen Orkanwarnungen abgesagt würde. Die Zugleitung traf letztlich die richtige Entscheidung und ließ den Zug laufen, während Umzüge in Düsseldorf und Mainz bereits abgesagt worden waren. Pünktlich zu Beginn des Umzugs schloss Petrus die himmlischen Schleusen und auch die Windstärke hielt sich in Grenzen. Schließlich bewegte sich der jecke Lindwurm sogar bei etwas Sonnenschein und bester Laune durch die Bonner Innenstadt.

Die Karnevalsmannschaft der Uni

Unter dem Motto „Leere Kasse dat is hart, drum jon me höck op Kaperfahrt“ war die Universität Bonn zum fünften Mal beim Bonner Rosenmontagszug mit von der Partie. Angeführt von „Captain“ Rektor Prof. Dr. Michael Hoch waren rund 40 Universitätsangehörige dabei, darunter auch Kanzler Dr. Reinhardt Lutz und Vizekanzlerin Kristina Friske und die drei Prorektoren Prof. Dr. Maren Bennewitz, Prof. Dr. Klaus Sandmann und Prof. Dr. Andreas Zimmer. Außerdem ging eine ganze Reihe Studierende aus aller Welt mit, Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung. Einige Studierende hatten sich auch unserem Aufruf bei Facebook folgend um die Teilnahme beworben.

Rektor Prof. Dr. Michael Hoch und Vizekanzlerin Kristina Friske

Die akademische Narrenschar hatte sich mit allerlei Accessoires „deckfein“ gemacht: Augenklappe, Dreispitze, Ohrringe und selbst künstliche Papageien brachten so einen Hauch von Karibik in die Bonner Gassen. Unterstützt wurden die Uni-Jecken von rund 20 „Wagenengeln“. Sie sorgten an den Reifen und Seiten von Karnevalswagen, Zugmaschine und Bagagewagen dafür, dass niemand „unter die Räder kommt“.

 Die Wagenengel der Uni Bonn

Auf Kommando des Captains grüßte die Truppe im Vorbeifahren das Bonner Prinzenpaar Michael I. und Tiffany I. mit wildem Kampfgeschrei. Vergangene Woche hatten die Unipiraten die beiden anlässlich ihres Besuchs im Rektorat zu Ehrenmitgliedern ihrer Bande gemacht.

Foto: Johann Saba

Foto: Johann Saba

Kaum war der Gesellschaftswagen der Universität in die Thomas-Mann-Straße eingebogen feuerte die Besatzung zusammen mit dem Captain aus allen Rohren ihre süße Munition auf die bereitstehenden Jecken ab und offenbarte dabei auch Unterschiede im Temperament. Während manch' alter Seebär routiniert seine gezielten Gummibärchen-Salven abfeuerte, deckten andere Matrosen geradezu überschwänglich ihre „Opfer“ mit einem Kamellehagel ein. Rüstmeister Willi Boltersdorf holte Sack um Sack den Kamelle-Nachschub aus dem Bauch des Karnevalswagens und wachte so auch darüber, dass der wilden Horde nicht schon vor Ende des langen Zugwegs die Munition ausging.

 Kristina Friske präsentiert ihren Entenorden.Kanzler Dr. Lutz und Gattin schwangen das Tanzbein

Besonders begehrt waren in diesem Jahr blaue Kuchenboxen mit dem Uni-Karnevalsmotto. Auf Quietscheenten - in den vergangenen vier Jahren das Markenzeichen der Uni Gruppe - warteten die Passanten vergebens. Sie waren dieses Jahr nicht geordert worden – eine Konzession an die Ebbe in der Bordkasse der „Alma mater“. Der Stimmung tat dies unterdessen keinen Abbruch – überall wurde die Uni-Truppe begeistert empfangen. Dafür sorgte auch Technik-Offizier Ansgar Leitzke mit einer Musikanlage, die eine brillante Tonqualität lieferte.

Rektor und Prorektoren mit Gattinnen

Bereits in der Woche davor hatte die Mannschaft um Captain Hoch das Bonner Prinzenpaar würdig in der Uni empfangen. Die Begegnung hielt uni-bonn.tv im bewegten Bild fest:

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28.10.2015

Prorektorin Bennewitz fährt fahrerlos durch Kalifornien

Prorektorin Bennewitz fährt fahrerlos durch Kalifornien

Eine Spritztour im fahrerlosen Auto der Firma Google war Höhepunkt einer Forschungsreise der Bonner Informatikerin Prof. Dr. Maren Bennewitz.

Das erlebt man nicht alle Tage: Wie von Geisterhand bewegt sich das Lenkrad des Lexus RX400h durch die Straßen von Palo Alto im kalifornischen „Silicon Valley“. Während sich die anderen Verkehrsteilnehmer der 67.000-Einwohner-Stadt längst an den Anblick gewöhnt haben, ist der Fahrgast im Fonds des Wagens sichtlich aufgeregt: Für Prorektorin Prof. Dr. Maren Bennewitz ist die Spritztour im fahrerlosen Auto der Firma Google der Höhepunkt ihrer jährlichen Forschungsreise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Maren Bennewitz erzählt: „Es ist schon faszinierend zu erleben, wie das Auto mit Hilfe von Sensordaten autonom fährt. Es ‚weiß‘ jederzeit genau, wo Hindernisse sind, egal ob unbeweglich oder dynamisch, also etwa Fußgänger oder andere Fahrzeuge.“ Auch rote Ampeln erkennt das Google-Auto problemlos und beherrscht auch unfallfrei das in Amerika allgemein gültige „Abbiegen bei Rot“. Bei allem Vertrauen in die Technik: Ein „Safety driver“ sitzt trotzdem am Steuer und kann notfalls jederzeit eingreifen, um z.B. Kollisionen zu verhindern. "Das Google-Auto selbst hat bislang noch nie einen Unfall verursacht", berichtet Prof. Bennewitz. Das ambitionierte Auto-Projekt hatte der Bonner Absolvent Sebastian Thrun mitentwickelt.

In Palo Alto hat die Prorektorin für Wissenstransfer und Informationsmanagement mit verschiedenen Firmen Gespräche über neue Kooperationen und Partnerprogramme geführt. Unter anderem ging es dabei um gemeinsame Promotionsvorhaben. Den Kontakt zu Google hält die Forscherin, die vor ihrer Rückkehr nach Bonn rund ein Jahrzehnt in Freiburg tätig war, über ehemalige Kollegen.

Die Informatikerin Prof. Bennewitz forscht selbst an „autonomen Systemen“. Ihr Spezialgebiet sind Roboter, die sich eigenständig in menschlicher Umgebung bewegen. Aus Kaliforniern bringt die Forscherin nicht nur neue Kontakt und Projektideen mit, sondern auch jede Menge Motivation für die eigene Arbeit: „Wenn ich sehe, was man mit Forschung erreichen kann, wenn man nur die Geldgeber hat, dann ist das schon sehr motivierend. Man sieht, es lohnt sich zu forschen und ambitionierte Ziele zu verfolgen, auch wenn die anfangs sehr hoch erscheinen. Vor 10 Jahren hätte doch keiner gedacht, dass ein fahrerloses Auto einfach so am Verkehr teilnimmt. Aber irgendwann bringt ausdauernde Forschung dann doch den Durchbruch.“

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26.10.2015

Weltbeste Mathematiker trafen sich in Bonn

Weltbeste Mathematiker trafen sich in Bonn

Am Hausdorff Center for Mathematics der Universität Bonn kamen vom 21.-23. Oktober zahlreiche der besten Mathematiker und mathematischen Ökonomen weltweit zusammen um das zehnjährige Bestehen des Exzellenzclusters mit einer internationalen Tagung zu feiern.

Die Konferenz „Panorama of Mathematics“ beleuchtete mit siebzehn hochkarätigen Sprechern aus allen mathematischen Disziplinen das gesamte thematische Spektrum der Forschungen am Hausdorff Center. Unter den Vortragenden waren auch die vier Fields-Medaillisten Manjul Bhargava, Cédric Villani, Andrei Okounkov und Stanislav Smirnov. Die Fields-Medaille gilt als der „Nobelpreis der Mathematik“. Die Vorträge reichten von der reinen Mathematik über Echtzeitsimulationen des Blutkreislaufs und mathematischen Methoden zur Rekonstruktion von zerstörten Gemälden bis hin zu Modellen zur Preistransparenz von Finanzmärkten.

Rektor Prof. Dr. Michael HochProf. Dr. Michael Hoch (re.), Rektor der Universität Bonn, eröffnete die Konferenz-Party am Donnerstag: „Ich schätze die Bonner Mathematik schon lange sehr und freue mich, dass wir hier in Bonn Gastgeber dieser tollen Veranstaltung sein können.“

 


Prof. Dr. Karl-Theodor Sturm

„Die Tagung war ein voller Erfolg. Wir konnten renommierten Kollegen aus aller Welt das gesamte Potential der Bonner Mathematik zeigen und sicherlich die Grundlage für viele fruchtbare Kooperationen in der Zukunft legen“, resümiert Karl-Theodor Sturm (li.), Koordinator des Hausdorff Centers. Insgesamt besuchten rund 560 Wissenschaftler und Studenten aus gut 20 Nationen die dreitägige Konferenz am Mathematikzentrum. Damit war die Panorama-Konferenz die größte mathematische Veranstaltung, die je in Bonn stattgefunden hat.

Weitere Informationen:
http://www.hausdorff-center.de/panorama


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31.08.2015

Professor Sadik Al-Azm mit Goethe-Medaille ausgezeichnet

Professor Sadik Al-Azm mit Goethe-Medaille ausgezeichnet

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Sadik Al-Azm, ehemaliger Fellow am Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ (2011-2012), ist mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet worden. Das offizielle Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland wird jährlich vom Goethe-Institut für besondere Verdienste um den internationalen Kulturaustausch verliehen.

„Der syrische Philosoph Sadik Al-Azm setzt sich seit Jahrzehnten aktiv für das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie ein. Mit seinem Engagement steht er für die Verständigung zwischen der arabisch-islamischen Welt und Westeuropa“, heißt es auf der Seite des Goethe-Instituts. Zuletzt erschien in der Schriftenreihe des Kollegs sein Beitrag „The Shari’a from a Secular Perspective“ im Band „Rechtskulturen im Übergang/Legal Cultures in Transition“ (hrsg. von Werner Gephart, Raja Sakrani und Jenny Hellmann).

Die Festrede im Residenzschloss Weimar wurde von Prof. Dr. Stefan Wild, Senior Fellow des Käte Hamburger Kollegs „Recht als Kultur“, gehalten. Gemeinsam mit Sadik Al-Azm wurden Neil MacGregor, Direktor des British Museum, und die deutsch-brasilianische Kulturmanagerin Eva Sopher mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet.

Weitere Infos: https://www.goethe.de/de/uun/prs/prm/20591952.html

 

Kontakt:

Christian Neue
Käte Hamburger Kolleg "Recht als Kultur"
Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung/ Center for Advanced Study in the Humanities "Law as Culture"
Tel. 0228/ 73- 540 48
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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10.08.2015

Gold für Bonner Studentin

Gold für Bonner Studentin

Radsporttalent Mieke Kröger, Studentin für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften , verteidigt EM-Zeitfahrtitel in Tartu und ist wieder Europameisterin geworden.

Mieke Kröger hat ihren EM-Titel im Einzelzeitfahren der Frauen U23  bei den Straßen-Europameisterschaften in Tartu in Estland erfolgreich verteidigt.  Die 22-Jährige OSP-Athletin gewann den 18,4  km langen Kampf gegen die Uhr  mit neun Sekunden Vorsprung vor der Ukrainerin Olga Shekel.

Mehr Infos zu diesem Erfolg gibt es bei unserem Partner im Spitzensport - Olympiastützpunkt Rheinland:
http://www.osp-rheinland.de/news/detail/radsport-mieke-kroeger-verteidigt-em-zeitfahrtitel.html

 

 

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05.08.2015

Deutsches Stammzellnetzwerk ehrt Bonner Stammzellenforscherin

Deutsches Stammzellnetzwerk ehrt Bonner Stammzellenforscherin

Das German Stem Cell Network (GSCN) verleiht zum ersten Mal Preise für Stammzellforscher in Deutschland. Der „GSCN Young Investigator Award“ geht an Dr. Julia Ladewig vom Institut für Rekonstruktive Neurobiologie der Universität Bonn.

Dr. Julia Ladewigs Forschung an humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS Zellen) trägt dazu bei, die Entwicklung des menschlichen Gehirns mit seinen intellektuellen Fähigkeiten, aber auch seinen Krankheitsverläufen besser zu verstehen. Die Biologin nutzt dafür iPS Zellen und über direkte Konversion gewonnene induzierte Neurone als Instrumente, um die Entstehung des menschlichen Kortex zu ergründen. Ihr Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von dreidimensionalen neuronalen Zellkulturmodellen. Dadurch könnte es möglich werden, durch die Analyse von Tiermodellen gewonnenes Wissen in einem menschlichen System zu überprüfen.

Dr. Ladewig entwickelte bereits vielversprechende Methoden, um junge wandernde Nervenzellen zu gewinnen und menschliche Hautzellen direkt in Nervenzellen zu transformieren. Außerdem entdeckte sie wichtige Signalwege zwischen transplantierten Vorläuferzellen und Neuronen.

Dr. Ladewig erwarb hat Biologie in Bielefeld studiert und danach am Imperial College in London einen Master Degree in Medizinischer Ethik erworben. Nach ihrer Doktorarbeit am Institut für Rekonstruktive Neurobiologie in Bonn blieb sie dort als Postdoktorandin. 2013 erhielt sie eine Millionenförderung des Landes zum Aufbau einer Nachwuchsgruppe.

Mit der Auszeichnung betont das deutsche Stammzellnetzwerk die Bedeutung des dynamischen Forschungsfeldes. „Wir wollen mit diesen Auszeichnungen junge Stammzellforscher und ganz besonders Wissenschaftlerinnen ermutigen, sich in diesem spannenden Forschungsfeld zu engagieren und herausragende Leistungen fördern und unterstützen“, betont Prof. Dr. Thomas Braun, Präsident des German Stem Cell Network.

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03.08.2015

Neugier und Wissen treiben sie an

Neugier und Wissen treiben sie an

Wenn es nach Andrea Schmitt geht, dann beginnt sie bald ein Studium an der Universität Bonn: Museumsstudien Master of Arts. Wer sich für den geplanten Studiengang interessiert, wende sich mit Fragen zu Curriculum, zum Bewerbungsverfahren oder auch zum Start des Studienangebotes an die Koordinatorin Jennifer Schmitz.

Schon bald ist Ausstellungseröffnung - ausnahmsweise in der Bonner Oper; die Ausstellung entsteht im Stadtarchiv; dort assistiert Andrea Schmitt der Kuratorin dieser neuen Schau. Diese Tage jetzt sind "die heiße Phase“, wie sie sagt. Nach Eröffnung würde Schmitt gern ihre „Kuratorinnen-Rolle“ hinter sich lassen und würde gern wieder Studentin werden: Museumsstudien Master of Arts.

Mit der praktischen Arbeit wäre dann erst mal Schluss für Studienanfängerin Schmitt. Dann stünden erst mal Konzepte und Theorien des Museums auf dem Stundenplan. Professorinnen werden vortragen, einiges davon zerlegen, kritisieren, mit Studierenden diskutieren – und Andrea Schmitt wird „neugierig auf neues Wissen alles aufsaugen“, sagt sie. Da ist sie heute schon sicher. Als sie sich fragte, ob nach dem Ausstellungsprojekt gleich wieder eine vergleichbare Arbeit anstehe, da wusste Schmitt direkt, dass sie lieber etwas Neues machen wolle, idealerweise etwas, womit sie ihre bisherigen Kenntnisse zur Arbeit in Museen und Sammlungen auf eine profunde Grundlage stellen kann.
Eine Freundin hat ihr dann von diesem geplanten Studienangebot erzählt; die hatte davon über facebook erfahren. Die Wege, wie sich Informationen über das neue Studienangebot bis zu wem herum sprechen, sind verschlungen.

Die Fäden des Studienprogramms...

Manchmal rufen nicht Bewerber, sondern Wissenschaftler bei Dr. Thomas Becker an und interessieren sich für einen Lehrauftrag in Museumsstudien M. A. Becker ist „Ziehvater und Hebamme“ des Studiengangs. Bei ihm liefen von der ersten Idee bis zum Akkreditierungsverfahren stets alle Fäden des Studienprogramms zusammen, ob Lehrpersonal, Studieninhalte oder Fragen zur Bewerbung durch die künftigen Studierenden, stets ist Becker der ideale Ansprechpartner, auf den immer alles zuläuft.
Drei Jahre Vorbereitung hat ihn der Studiengang neben seinen Aufgaben als Leiter des Universitätsmuseums und als Archivar der Universität gekostet. Und mit ihm waren es viele Experten der Prüfungs- und der Studienverwaltung, aus der Lehre verschiedenster Fächer und Disziplinen sowie Spezialisten auch externer Museen, die ein gemeinsames Curriculum entwickelt haben.

Auch die Kuratoren und Sammlungsleiterinnen der über 30 universitätseigenen Museen und Sammlungen sind im Studiengang aktiv, in der Lehre ebenso wie in den beiden Praxisphasen der Masterkandidaten, in denen sie später im Studium schon auch das neu erworbene Wissen in der Praxis erproben sollen. Die ältesten dieser Wissenschaftlichen Sammlungen stammen aus 1818, dem Gründungsjahr der Universität Bonn.

"Es gibt keinen idealeren Ort für diesen Studiengang."

Mitten drin in so viel Tradition steht nun die künftige Master of Museumsstudien, Andrea Schmitt, und spricht über ihre Motivation und darüber, was wohl Thema einer Master-Thesis werden könnte. Becker eröffnet, dass sie auch in Kooperation mit externen, befreundeten Museen nicht allein Praxiserfahrung sammeln, sondern auch ihre Abschlussarbeit absolvieren könne. Aber bis es soweit sein wird, hat Schmitt viele andere Museen der Region kennen gelernt und ist womöglich auf noch ganz andere Ideen gekommen. Heute ist sie offen für alles, was passieren wird. Sie findet, dass „es keinen idealeren Standort als Bonn für diesen Studiengang gibt“ - und hofft, dass es bald los geht.

Wer sich für diesen Studiengang interessiert, wende sich an die u. a. Ansprechpartnerin:

Jennifer Schmitz M. A., Koordinatorin
Oxfordstraße 15, 53111 Bonn,
Tel. +49 (0)228-73-5737,
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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29.07.2015

Exist hilft beim Zähneputzen

Exist hilft beim Zähneputzen

Ob elektrisch oder mit der Hand, am Ende bleiben Zahnzwischenräume schwer zu pflegen. Louis Bahlmann, Zahnmedizin-Student der Uni Bonn, will jetzt mit seiner Lösung auf den Markt. Die Uni konnte ihm bei der Bewerbung um ein Exist-Gründerstipendium helfen.

Zahnzwischenräume sind nur schwer erreichbar; verschiedenste Modelle von Zahnbürsten wurden schon erfunden, aber der Durchbruch fehlt noch. Louis Bahlmann ist davon überzeugt, dass er jetzt die Lösung hat: Wingbrush heißt die Interdentalbürste, die der Zahnmedizin-Student erfunden hat.

EXIST hat geholfen
Dank der Unterstützung durch das Exist-Gründerstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums konnte Bahlmann den Start in die Selbständigkeit schaffen. „Exist war extrem wichtig“, sagt Bahlmann, „um für Wingbrush den Sprung in die Selbständigkeit zu schaffen, nicht allein finanziell, sondern auch durch Beratung und Coaching.“  Die erfolgreiche Existenzgründung war nicht zuletzt dank der Vermittlung der Universität Bonn gelungen; Rüdiger Mull vom Dezernat 7 hatte den erfolgreichen Antrag des Jungunternehmers Bahlmann mit auf den Weg gebracht. Die Unterstützung machte den Kopf frei und Mut für die Zukunft:

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Der Online-Shop läuft. Der nächste Schritt?
Ein eigener Online-Shop vertreibt das Produkt bereits und eine große deutsche Einzelhandelskette interessiert sich akut für Wingbrush, aber noch ist der Kontrakt noch nicht spruchreif. Burak Dönmezer und Louis Bahlmann sind nun Luoro, die neu gegründete Firma für Wingbrush.
Wie Wingbrush für saubere Zahnzwischenräume funktioniert und dass selbst Wissenschaftler würdigen, was Luoro nun anbietet, das zeigt das Video von uni-bonn.tv.

Kontakt:
LUORO - Louis Bahlmann und Burak Dönmezer
Klingelpütz 70, Köln 50670
Email: [Email protection active, please enable JavaScript.]
Tel. +49 (0) 1578 3635436
Fax: +49 (0) 221 969867 69
http://luoro.de/

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10.07.2015

Heiß war's - aber schön!

Heiß war's - aber schön!

Nachlese zum Bonner Universitätsfest 2015

Ausgerechnet auf den heißesten Tag des Jahres fiel dieses Jahr das 11. Bonner Universitätsfest. Schwitzen mit Ansage - das kam auf die 4.700 Teilnehmer der Absolventenfeier im Festzelt auf der Hofgartenwiese zu. Gut, dass die Unileitung schon im Vorfeld die Kleiderordnung gelockert und Tipps für cooles Feiern gegeben hatte. Und so waren die Absolventen, ihre Familien und Freunde und auch die Leitungen von Universität und Fakultäten kreativ, was das "Drunter" anging, auch wenn darüber tapfer Talar und Robe getragen wurden.


Anregende Festreden

Alle Festredner stellten sich tapfer der Hitze im Hofgarten-Zelt entgegen. Für den neugewählten Rektor Prof. Dr. Michael Hoch war es die erste Begrüßungsansprache beim Bonner Universitätsfest. Festredner Peter Limbourg, der Intendant der Deutschen Welle, begeisterte mit einer launigen Grußadresse an die 1.100 teilnehmenden Absolventen ("Sie sind jetzt echte Akademiker!"). Im Gespräch mit uni-bonn.tv wünschte er ihnen anschließend alles Gute und Freude am Berufsleben. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch ernannte in seinem Grußwort alle Absolventen zu "Bonn-Botschaftern". Die Absolventenrede hielt in diesem Jahr die Medienwissenschaftlerin Jana Zündel. Auch AStA-Vorsitzende Lillian Bäcker wandte sich an die Festversammlung.

 

Anerkennung für guten Unterricht: Lehrpreise 2015

 

Die Universität Bonn zeichnete im Rahmen des Universitätsfest auch Lehrkräfte mit dem Lehrpreis aus, die sich durch hervorragende Lehre bzw. besondere Verdienste um die Lehre verdient gemacht haben. Die Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Karin Holm-Müller, überreichte den ausgezeichneten Lehrkräften ihre Ehrenurkunden.

Lehrpreisträger 2015

 

Universitätsball im Maritim

Am Abend feierten rund 2.000 Teilnehmer im Maritim Hotel Bonn einen rauschenden Bonner Universitätsball mit Tanz, Gesprächen und Unterhaltung.

 Universitätsball 2015

 

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Begegnungen beim Universitätsfest 2015

 

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