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Dieser Blog gibt aktuellen Themen Raum, macht Nachrichten digital verfügbar und stellt Menschen rund um die Universität vor. Er lädt außerdem zur Interaktion ein. Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion (diese finden Sie am Ende eines jeden Beitrags). Zum Artikel gelangen Sie durch Anklicken der Überschrift.

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Blog der Universität Bonn

20.07.2016

Wie entscheiden wir - und warum? Probanden gesucht!

Wie entscheiden wir - und warum? Probanden gesucht!

Im BonnEconLab der Universität Bonn wird seit über 30 Jahren der Frage nachgegangen, was menschliches Verhalten und Entscheidungen beeinflusst. Für bevorstehende Studien sucht das Labor jetzt neue Probanden. Interessierte Studierende aus der Bonner Region und Externe können sich online unverbindlich registrieren und erhalten danach Einladungen zu konkreten Terminen per E-Mail.

Gut abgeschirmt und ungestört vom studentischen Treiben findet man im zweiten Untergeschoss des Juridicums das Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung, kurz BonnEconLab. Hier sitzen in einzelnen Kabinen 24 Versuchspersonen und entscheiden am Computer über ihren Einsatz in einem simulierten Markt. Ein emsiges Klicken der Mäuse und das Tippen auf den Tastaturen ist zu hören. Konzentration ist wichtig, denn mit guten Entscheidungen und etwas Glück können die – meist studentischen – Teilnehmer ihr Portemonnaie ganz real auffüllen.

Was kann man sich unter einem Experiment vorstellen?

„Wir testen, was die Entscheidungen der Menschen beeinflusst“ sagt Laborleiter Dr. Holger Gerhardt. Die Grundidee der experimentellen Wirtschaftsforschung ist einfach: Versuchspersonen müssen am Computer Entscheidungen treffen, etwa über den Kauf oder Verkauf einer Aktie, deren Wert sich in Abhängigkeit von den Entscheidungen aller Mitwirkenden verändert. Ihren Gewinn bekommen sie später in harter Währung ausgezahlt. Die genaue Prozedur und die Aufgabe werden den Teilnehmern vor Beginn der Studie im Detail erläutert.

Innovative Forschung mit Tradition und Erfolg

Das BonnEconLab wurde 1984 gegründet und ist damit die älteste Einrichtung ihrer Art in Europa. Der Gründer, Nobelpreisträger Professor Reinhard Selten, baute das BonnEconLab auf und war damit einer der Wegbereiter der experimentellen Wirtschaftsforschung. Zur Auszeichnung mit dem Nobelpreis führten theoretische Ansätze, die ihm während des Nachdenkens über die Ergebnisse eines Experiments einfielen. Bis heute zählt das BonnEconLab zu den Topadressen für Experimente in der Ökonomik. Seit 2004 ist Professor Armin Falk, einer der renommiertesten Experimentalökonomen, Direktor des Labors.

Das BonnEconLab ist immer gut gebucht bei den Bonner Wissenschaftlern. Sie nutzen verstärkt die Ergebnisse der Experimente, um Theorien zu überprüfen und neue zu entwickeln. Denn etwaige Diskrepanzen zwischen theoretisch vorhergesagtem und tatsächlichem Verhalten liefern wichtige Hinweise darauf, in welche Richtung Theorien weiterentwickelt werden müssen.

Besonderheiten ökonomischer Experimente

Bei den Experimenten im BonnEconLab gelten zwei eiserne Regeln für die Wissenschaftler, deren Einhaltung streng überwacht wird: Erstens sollen die zu treffenden Entscheidungen mit realen Anreizen einhergehen. Diese Regel führt dazu, dass man bei allen Experimenten im Bonner Labor Geld verdienen kann. Wie hoch genau die Auszahlungen ausfallen, hängt dabei meist auch von den Entscheidungen der teilnehmenden Probandinnen und Probanden ab. Zweitens müssen alle von den Wissenschaftlern an die Probanden gegebenen Informationen der Wahrheit entsprechen. Es ist nicht erlaubt, die Teilnehmenden z. B. über die Auszahlungshöhe zu täuschen! Nur wenn diese beiden Grundregeln eingehalten werden, können die Ergebnisse später in ökonomischen Fachzeitschriften veröffentlicht werden.

Labor 2.0

Über 30.000 Versuchspersonen haben in den letzten drei Jahrzehnten im BonnEconLab an Studien teilgenommen. Auch wenn die meisten Experimente im Untergeschoss des Juridicums stattfinden, geht das BonnEconLab mit der Zeit: An einigen Studien kann man auch per Smartphone, Tablet oder Computer online teilnehmen. In jedem Fall gelten die Standards des BonnEconLab. Für Experimente mit einer großen Anzahl von Teilnehmern kann ein mobiles Labor in externen Räumen aufgebaut werden. Das nächste Experiment dieser Art ist für den September 2016 geplant, und für dieses werden noch Probanden gesucht.

Mitmachen!

Auch Sie können die Forschung unterstützen. Für die Teilnahme gibt es immer eine Aufwandsentschädigung. Diese setzt sich meist zusammen aus einem festen Betrag für die Teilnahme plus einem sich aus den Entscheidungen ergebenden Betrag. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Lediglich ein gutes Verständnis der deutschen Sprache wird vorausgesetzt. Die Datenerhebung und -auswertung erfolgt grundsätzlich anonym.

Das BonnEconLab freut sich über möglichst viele neue Versuchspersonen! Interessierte können sich unter www.bonneconlab.uni-bonn.de informieren und unter https://experimente.bonneconlab.uni-bonn.de registrieren.

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21.06.2016

Volkssport im Park – Teilnehmer trotzen dem aktuellen Wetter

Volkssport im Park –  Teilnehmer trotzen dem aktuellen Wetter

Der Start war sonnig, dann kam der Regen, was blieb sind die vielen Teilnehmer, die „Sport im Park“ regelmäßig nutzen. Über 2.000 Teilnehmer konnte der Stadtsportbund Bonn bislang zählen, fast schon eine kleine Volksbewegung.

Ein ordentlicher Auftakt, denn nach den ersten Wochen mit vorwiegend Sonnenschein brachen regelmäßig Regengüsse über die vier Standorte Bad Godesberg, Beuel, Bonn und Duisdorf herein. Das schreckte viele Teilnehmer nicht ab, in Duisdorf wurden einige Aktionen vom Rochusplatz auf den benachbarten Schulhof verlagert. In Bad Godesberg finden bei Regen die Aktionen in der Konzertmuschel statt. Es geht aber auch anders und zwar unter freiem Himmel, so waren die 29 Teilnehmer beim „Cross fit“ in Beuel zwar klitschnass, aber glücklich.

Wenn es nicht regnet, dann kommen teilweise bis zu 100 Teilnehmer, so schon öfter beim „BootCamp“ oder Zumba im Hofgarten geschehen. Und das Angebot wurde sogar noch erweitert; Jeden Freitag findet im Römerbad um 10 Uhr Yoga statt. Eine Alternative zu den anderen Kursen, die jeweils montags bis freitags um 18.30 Uhr beginnen und jeweils eine Stunde dauern.

Die Aktion „Sport im Park“ läuft seit Mai bis zum 16. September. Das Bewegungsprogramm richtet sich an alle Interessierten, egal welchen Alters und ist kostenlos. Unter der Organisation des Stadtsportbundes Bonn bieten ausgebildete Übungsleiter von 4 Bonner Sportvereinen, der Uni-Gesundheitsinitiative Healthy Campus und dem Hochschulsport der Universität Bonn an vier Standorten ein tägliches Fitnessprogramm von 18.30 bis 19.30 Uhr an, sofern nicht anders angegeben, und findet bei jedem Wetter statt (Ausnahme: Gewitter und Starkregen). Unterstützt wird „Sport im Park“ von SWB Energie und Wasser, Stadt Bonn und Barmer BEK.

Folgende Angebote können am Standtort Hofgarten am Akademischen Kunstmuseum und am Alten Zoll kostenfrei und ohne Anmeldung wahrgenommen werden: Mo: Pilates (Akademisches Kunstmuseum) Di: Zumba (Alter Zoll) Mi: Latino-Mix (Alter Zoll) Do: Lishi - Tai Chi, Qi Gong, Daoistisches Yoga (Akademisches Kunstmuseum) Fr: Original Bootcamp (Akademisches Kunstmuseum)

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ssb-bonn.de/sport-im-park und bei Facebook inklusive tagesaktueller Bekanntmachungen. Suchbegriff „Sport im Park Bonn“.

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28.04.2016

Ab Montag wöchentlich „Sport im Park“ im Hofgarten

Ab Montag wöchentlich „Sport im Park“ im Hofgarten

Am 2. Mai startet das neue kostenfreie Bewegungsangebot „Sport im Park“. Alle Bonner sind eingeladen, an einer breiten Palette von Draußen-Angeboten von A wie Aerobic über E wie Entspannung bis Z wie Zumba teilzunehmen – kostenlos und ohne Anmeldung. Angeleitet werden sie dabei von ausgebildeten Übungsleitern von Bonner Sportvereinen, der Uni-Gesundheitsinitiative Healthy Campus und dem Hochschulsport der Universität Bonn.

An vier Standorten finden die Bewegungsangebote statt. Der zentralste davon liegt auf Uni-Gelände, nämlich im Hofgarten am Akademischen Kunstmuseum. Hier darf bis Mitte September von Montag bis Freitag jeweils um 18:30 Uhr für eine halbe Stunde der Schweiß in Strömen fließen. Montags heißt es dort „Matte mitbringen“ für eine Runde Pilates, Dienstag lassen es die Teilnehmer beim Zumba und Mittwoch zum „Latino-Mix“ krachen. Der Donnerstag gehört den Yoga-Fans mit eher sanften Tönen; wer’s etwas rauher mag, darf sich am Freitag beim „Original Bootcamp“ zu sportlicher Hochleistung antreiben lassen.

Ein erstes Kennenlernen ist bereits am Samstag, 30. April, von 13 bis 16 Uhr auf dem Marktplatz in Bonn möglich. Dort wird Oberbürgermeister Ashok Sridharan um 13.15 Uhr das neue Projekt offiziell eröffnen. Danach gibt es ein buntes und abwechslungsreiches Bühnenprogramm, in dem die vier beteiligten Vereine einen Querschnitt durch das Angebot präsentieren werden.

Eine Übersicht über das Gesamtangebot von „Sport im Park“ gibt es unter http://www.ssb-bonn.de/sport-im-park.html.

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14.03.2016

Bonner Autorin: Endlich Bonn! Dein Stadtführer

Bonner Autorin: Endlich Bonn! Dein Stadtführer

Auf nette, humorvolle Weise zeigt die Bonner Autorin Diana-Isabel Scheffen den Lesern das volle Leben der Bonner Universitätsstadt. Scheffen ist für den Bonner Stadtführer in die entlegensten Winkel Bonns geradelt. Hauptzielgruppe des Stadtführers sind Studenten.

Diana-Isabel Scheffen beschreibt ihre Lieblingsplätze wie die Poppelsdorfer Allee oder die Hofgartenwiese, schwärmt von einem Besuch in den Botanischen Gärten der Universität Bonn zur Blütezeit der Titanenwurz, gibt Neuankömmlingen wie Erstis brauchbare Tipps, um einen guten Start in Bonn zu haben und gibt eine gute Übersicht, wo sich hungrige Studenten eine warme Mahlzeit besorgen können.

Diana-Isabel Scheffen studierte in Bonn Anglistik/Amerikanische Sprache und Literatur, Komparatistik und Politische Wissenschaft. Sie arbeitet zurzeit für die Abteilung Politscher und Kultureller Wandel des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF).

Endlich Bonn! Dein Stadtführer
2. aktualisierte und erweiterte Ausgabe
Überarbeitung: Diana-Isabel Scheffen
ISBN: 978-3-942733-32-8
15,90 €
E-Book (PDF): 978-3-942733-33-5
10,99 €

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11.03.2016

Universität Bonn präsentiert Ph.D. Movie 2

Universität Bonn präsentiert Ph.D. Movie 2

Im April ist es soweit: Das Ph.D. Movie 2 kommt nach Bonn. Mit Unterstützung der Universitätsgesellschaft Bonn präsentiert das Dezernat für Hochschulkommunikation der Universität Bonn den zweiten Teil des Films zum beliebten Ph.D. Comic des amerikanischen Autors Jorge Cham, in dem die Sorgen und Nöte von Doktoranden auf unterhaltsame Weise im Mittelpunkt stehen.

Bereits 2011 hatte die Universität Bonn das Ph.D. Movie 1 präsentiert - zur Begeisterung insbesondere ihrer Doktoranden und Graduate Students. Mit dem zweiten Teil setzt Jorge Cham die unterhaltsame Geschichte um

 

Die Vorstellungen (in englischer Sprache) finden statt:

Dienstag, 19. April 2016, 18 Uhr
Wolfgang-Paul-Hörsaal, Kreuzbergweg 28, 53115 Bonn

Montag, 25. April 2016, 18 Uhr
Uni-Hauptgebäude, Hörsaal I, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn

Eingeladen sind alle Angehörigen der Universität Bonn, insbesondere alle Doktoranden.

Bitte beachten Sie: Die Zahl der Sitzplätze ist aufgrund der Sicherheits- und Brandschutzbestimmungen begrenzt. Plätze werden auf der Basis "first come, first served" vergeben.

 

Und das erwartet die Zuschauer:

Der Namenlose Doktorand muss mit der gesamten Arbeitsgruppe zu einer wichtigen wissenschaftlichen Konferenz reisen und sich dort gegen eine um Ergebnisse und Drittmittel konkurrierende Arbeitsgruppe behaupten. Doktorandin Cecilia ist in der Klemme, da ihr Betreuer Prof. Smith ein Freisemester plant - nun muss sie entweder ihre Doktorarbeit zu Ende schreiben oder bleibt ein weiteres Jahr an der Uni hängen.

Hier können Sie den Trailer anschauen: https://youtu.be/yb2y_a7hL5M

 

 Information in English:

 In April 2016, the Ph.D. Movie 2 is coming to Bonn. With support from the Bonn University Society the Department for Corporate Communications of the University of Bonn proudly presents the second part of the movie by Jorge Cham, autohor of the popular Ph.D. Comics, in which the worries and and hardships of graduate students' life is described in an entertaining way.

Already 2011, the University of Bonn screened the Ph.D. Movie 1 - to the particular delight of all doctoral and graduate students. In the second episode of the Ph.D. Movie Jorge Cham continues to tell an entertaining story about the worries and hardships of graduate students' life.


The screenings in English language will take place here:

Tuesday, 19 April 2016 18:00
Wolfgang Paul Lecture Hall, Kreuzbergweg 28, 53115 Bonn

Monday, April 25, 2016 , 18:00
University main building, Auditorium I, Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn

All members of the University of Bonn are cordially invited, in particular all doctoral and graduate students. Please note: The number of seats is limited because of safety and fire regulations. Places are allocated on a "first come, first served" basis.

About the movie:

The Nameless Grad Student and his group must travel to an important academic conference and square off against a rival group as they compete for results and grant money. Meanwhile, Cecilia's advisor is going on sabbatical, which means she has to finish writing her thesis or be stuck in grad school another year. It's a comedy.

Watch the trailer here: https://youtu.be/yb2y_a7hL5M


Mit freundlicher Unterstützung/Supported by:

UGB Logo  Fachschaft Physik/Astronomie

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15.12.2015

Neue Vortragsreihe am Hausdorff Center

Neue Vortragsreihe am Hausdorff Center

In welchen Forschungsbereichen steckt Mathematik? Wie können Mathematiker anderen wissenschaftlichen Fachgebieten weiterhelfen? Das Hausdorff Center for Mathematics der Universität Bonn tritt mit einer neuen Veranstaltungsreihe in Dialog mit anderen Disziplinen.

Das „Hausdorff Forum for Interaction with Mathematical Sciences“ findet regelmäßig freitags ab 14 Uhr im Lipschitz-Saal des Mathematikzentrums, Endenicher Allee 62, statt. Es steht allen Interessierten offen. Ziel der Veranstaltung ist, mit Vertretern verschiedener Diszipline über Mathematik ins Gespräch zu kommen.

Den Auftakt machen am Freitag, 18. Dezember, ab 14 Uhr Michael Ortiz (Caltech, Computational Mechanics) mit dem Thema „A model of facetted crystal interfaces“ und ab 15.20 Uhr Joachim Schultze vom LIMES-Institut der Universität Bonn mit „Upcoming opportunities in the life sciences by genomic analyses on the single cell level“.

 

Informationen zu den Vortragsterminen unter: http://www.hcm.uni-bonn.de/index.php?id=2214

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01.12.2015

Forsythien. Die Pflanze des Monats Dezember

Forsythien. Die Pflanze des Monats Dezember

Blühen werden die Forsythien (Forsythia) im Dezember im Freiland noch nicht, aber in der Wohnzimmervase kündigen sie Weihnachten an. In den Botanischen Gärten der Uni Bonn sind sie die Pflanze des Monats Dezember.

In vielen Regionen ist es Brauch, am Barbaratag, also am 4. Dezember Äste der Forsythie zu schneiden. Die kahlen Zweige werden traditionell zusammen oder anstelle von Kirsch-, Zaubernuss- oder Mandelzweigen in der Wohnung ins Wasser gestellt  und erblühen dann um Weihnachten herum.
Damit dies gelingt, müssen die Zweige vor dem Schnitt schon Frost ertragen haben. Wenn es noch nicht gefroeren hatte, dann lösen einige Stunden Tiefkühltruhe den entscheidenden Reiz ebenfalls aus. Anschließend über eine Nacht in lauwarmen Wasser gelagert und dann in die Vase gestellt, sollte dem Aufblühen Ende Dezember nichts mehr im Wege stehen.

Die zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) zählende Gattung Forsythia ehrt den britischen königlichen Gärtner William Forsyth. Hauptsächlich wird die umgangssprachlich als „Forsythie“ bezeichnete Hybride Forsythia × intermedia, die aus der Kreuzung von F. suspensa mit F. viridissima entstanden ist, als Ziergehölz in Gärten und Parks kultiviert. Dort blühen sie zeitig im Frühjahr, noch vor dem Blattaustrieb. Es gibt etwa 13 verschiedene Arten, welche alle ursprünglich aus Asien stammen. Eine Art (F. europaea) strahlt bis nach Südosteuropa aus. Die gelben Blüten sind vierzählig und weisen eine Heterostylie aus, also es gibt zwei verschiedene Blütentypen. Es wird kein Nektar produziert. 
Im Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss ist eine Forsythie in der Systematischen Abteilung und eine am Weiher zu sehen.

Kontakt:
Botanische Gärten der Universität Bonn
Meckenheimer Allee 171
D-53115 Bonn
Telefon: 0228/73 55 23
Fax: 0228/73 90 58
E-mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]
www.botgart.uni-bonn.de

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22.10.2015

Parkraumbewirtschaftung hat begonnen

Parkraumbewirtschaftung hat begonnen

Die Universität Bonn hat zum 1. Oktober 2015 die Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Universitätsangehörige, die mit dem Auto auf Universitätsgelände parken wollen, müssen ab 1. Dezember dafür bezahlen. Die Maßnahme ist Teil des Mobilitätskonzepts der Universität und eine Voraussetzung für den weiteren Ausbau des Universitätsstandorts Poppelsdorf.

Weil mit dem Ausbau des Campus Poppelsdorf auch mit mehr Verkehr in die westlichen Stadtteile gerechnet wird, soll das Verkehrsverhalten der Universitätsangehörigen weg vom Auto hin zum Fahrrad und zum ÖPNV gelenkt werden. So sieht es der städtebauliche Vertrag vor, den Universität, Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW und Stadt miteinander geschlossen haben und der einen Mobilitätsplan vorsieht, um dies zu bewerkstelligen. Nur so kann die Universität weitere Baugenehmigungen erhalten.

Kernelement für die neue Mobilitätssteuerung ist zum 1. Oktober eingeführte Parkraumbewirtschaftung. Sie betrifft alle Universitätsangehörigen gleichermaßen, also neben den Beschäftigten auch die Studierenden.

Ab 1. Dezember kostet das Parken dann 18 Euro im Monat. Pendler mit geringem Einkommen und schwer Gehbehinderte können auf Antrag von der Gebührenpflicht befreit werden.

Ohne Parkausweis droht der Abschlepphaken

Inzwischen wurden Schilder und in einigen Bereichen auch Parkautomaten aufgestellt und Dauerparkausweise ausgegeben. Auch das nur zeitweise Parken mit Tagesparkausweisen ist gegen Gebühr möglich. Rund 3.000 Parkplätze stehen an der Universität zur Verfügung, die nun regelmäßig von Mitarbeitern der Universitätsverwaltung kontrolliert werden. Wer ohne gültigen Parkausweis angetroffen wird, muss damit rechnen, abgeschleppt zu werden.


Weitere Informationen zur Parkraumbewirtschaftung:

 

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21.09.2015

Kleinstmineralien offenbaren ihren Daumenabdruck

Kleinstmineralien offenbaren ihren Daumenabdruck

Mikro-Ramanspektroskopie im Mineralogischen Museum am 27. September: Kleinstmineraliensammler sind am 27. September 2015 in das des Steinmann-Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und seinem Mineralogischen Museum eingeladen. Mit einem Mikro-Ramanspektrometer können die Sammler ihre Objekte dann genau bestimmen lassen.

Nur selten größer als ein Daumennagel sind Kleinstmineralien – und zugleich lassen sich wie bei den großen Exemplaren faszinierende Farben, Formen und Strukturen erkennen. Bei Kleinstmineralien wird erst durch die Vergrößerung deutlich, wie ein Mineral in alle Himmelsrichtungen gewachsen ist oder welche Farbeffekte sie bei Lichteinfall zeigen. Die besondere Attraktivität der Kleinstmineralien besteht darin, dass sie sich häufig in kleinen Hohlräumen perfekt ausbilden.
er Tag der Kleinstmineraliensammler bietet die Chance, in einem Labor des Steinmann-Instituts im Poppelsdorfer Schloss bisher unbekannte Schätze identifizieren zu lassen und das Mineralogische Museum der Uni Bonn zu besuchen.

Mikro-Raman-Spektroskopie verrät die Elemente

An diesem Tag steht den Sammlern zur zerstörungsfreien Analyse ihrer Objekte ein Mikro-Ramanspektrometer zur Verfügung. Während der Analyse mit dem Forschungsgerät wird das Mineral mit einem nur eintausendstel Millimeter breiten Laserstrahl bestrahlt. Dabei wird ein Teil des Laserlichts an den Atomen und Molekülen im Mineral inelastisch gestreut, der Raman-Effekt. Das Spektrum des gestreuten Lichtes wird angezeigt und kann als "Daumenabdruck" des Minerals zur Identifizierung genutzt werden. Hierfür werden die gemessenen Spektren mit einer Referenzdatenbank von natürlich vorkommenden Mineralen verglichen.

Nach einem Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Geisler-Wierwille über die "Zerstörungsfreie Identifikation von (Mikro¬)Mineralen mit Hilfe der konfokalen Ramanspektroskopie" bietet Dr. Renate Schumacher, die Leiterin des Mineralogischen Museums, um 13 Uhr eine Führung durch das Museum im Poppelsdorfer Schloss an. Der Besuch weiterer benachbarter Institutionen der Universität Bonn wie Goldfuß Museum, Botanische Gärten oder Volkssternwarte bietet sich während möglicher Wartezeiten am Raman-Spektrometer an.

Veranstalter ist das Steinmann-Institut und sein Mineralogisches Museum sowie die Bezirksgruppe Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie e.V. (VFMG) mit den Mineralien– und Fossilienfreunden Bonn. Der Tag beginnt am 27. September um 11:00 Uhr und endet zum 18:00 Uhr. Der Eintritt ins Museum beträgt 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre zahlen keinen Eintritt.

Kontakt
Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie und Mineralogische Museum, Universität Bonn
Poppelsdorfer Schloss, 53113 Bonn

Prof. Dr. Thorsten Geisler-Wierwille
Tel. 0049-228-73-2733, E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Dr. Renate Schumacher
Tel. 0049-228-73- 2764, E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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01.09.2015

Springkrautgewächs ist Pflanze des Monats September

Springkrautgewächs ist Pflanze des Monats September

 

Hydrocera triflora ist eine der beiden Gattungen in der Familie der Springkrautgewächse (Balsaminaceae). Die andere Gattung, die Springkräuter (Impatiens), sind bei uns wesentlich bekannter.

In den Botanischen Gärten der Uni Bonn befindet sich eine der größten Sammlungen von Arten dieser Familie in Europa. In enger Kooperation mit Professor Fischer, Koblenz, forschen Wissenschaftler vom Nees-Institut für Biodiversität der Pflanzen der Universität Bonn, koordiniert von Dr. Stefan Abrahamiczyk, über Systematik und Blütenbiologie vor allem der Gattung Impatiens. Mehrere neue Arten konnten aus den Botanischen Gärten beschrieben werden, zuletzt Impatiens elianae, eine madagassische Art.

Hydrocera triflora weicht im Aufbau der Frucht erheblich von den Springkräutern (Impatiens) ab. Ihre Frucht ist eine Scheinbeere und öffnet sich nicht explosionsartig, sondern erst nach längerem Liegen im Wasser. In der Form der Blüten finden sich hingegen Ähnlichkeiten mit Impatiens-Arten.

Hydrocera triflora ist in tropischen Tieflandsümpfen Süd- und Südostasiens verbreitet. Entsprechend ihrer Herkunft wird sie erfolgreich im Victoriahaus, wo die Pflanze des Monats zu sehen ist.

Sommeröffnungszeiten (1. April bis 31. Oktober):
Täglich außer samstags 10 - 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr.

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21.08.2015

Fahrradklimatest: Stadt befragt wieder Uni-Angehörige

Fahrradklimatest: Stadt befragt wieder Uni-Angehörige

Ihre Meinung ist gefragt: Mit dem Ziel, die Bedingungen für das Fahrradfahren in Bonn zu verbessern, befragt die Stadt Bonn derzeit ihre Bewohner. Alle Studierenden und Beschäftigten der Uni Bonn sind herzlich eingeladen, beim "Fahrradklimatest" mitzumachen.

Viele Universitätsangehörige nutzen ihr Fahrrad täglich für Fahrten zur Uni oder von Campus zu Campus - auch Rektor Prof. Dr. Michael Hoch (rechts) und die übrigen Mitglieder des Rektorats sind passionierte Radler.

Zum Test: http://bit.ly/fahrradbonn

Unser Bild (v.l.nr.): Prof. Dr. Klaus Sandmann (Prorektor für Hochschulplanung und -entwicklung), Prof. Dr. Stephan Conermann (Prorektor für Internationales), Dr. Reinhardt Lutz (Kanzler), Prof. Dr. Karin Holm-Müller (Prorektorin für Studium und Lehre), Prof. Dr. Maren Bennewitz (Prorektorin für Informationstechnologie und Wissenstransfer), Prof. Dr. Andreas Zimmer (Prorektor für Forschung) und Rektor Prof. Dr. Michael Hoch.

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14.07.2015

Ein Champion fällt

Ein Champion fällt

Große Bäume prägen die markante Kulisse der Botanischen Gärten der Universität Bonn. Die Einblatt-Robinie am Eingangsbereich an der Meckenheimer Allee zählt dazu. Jetzt muss sie leider gefällt werden.

Im Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss wachsen ca. 800 verschiedene Gehölze, nicht selten sind es wirklich sehr alte und große Bäume. Die Einblatt-Robinie (Robinia pseudoacacia 'Unifolia') am Eingang zu den Gärten an der Meckenheimer Allee zählt auch dazu. Sie ist das größte Exemplar dieser speziellen Form in Nordrhein-Westfalen. Nun ist dieser stattliche Baum durch massiven Pilzbefall ausgehöhlt. Bei einem Starkwind im April war zuletzt ein riesiger Ast abgebrochen.

Gefahr für Garten, Bürgersteig und Straße

Eine sofortige Begehung durch Baum-Kontrolleure ergab, dass der Baum keine ausreichende Standfestigkeit und Stabilität hat und ein unmittelbares Sicherheitsrisiko für Besucher, Fußgänger auf dem Bürgersteig und für den Straßenverkehr darstellt.  Ein Fällantrag wurde nun von der Stadtverwaltung bewilligt; er wird in den nächsten Tagen umgesetzt.

Fällen unvermeidlich

Der Verlust diees großen Baumes ist sehr bedauerlich, aber eine Alternative besteht leider nicht. Der genaue Fälltermin ist witterungsabhängig, da die Baumarbeiten nur bei weitgehender Windstille und trockenem Wetter sicher durchgeführt werden können. In jedem Fall werden Gehsteig und ein Teil der Meckenheimer Alle dann gesperrt werden müssen. Um Verständnis für die Unannehmlichkeiten und für die Unvermeidlichkeit der Baumfällung wird gebeten.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Maximilian Weigend, Direktor
Botanische Gärten der Universität Bonn
Tel. 0228-73-5523
Fax: 0228-73-9058
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16.06.2015

„Leih der Uni Dein Gesicht!“ - Studentische Fotomodelle gesucht

„Leih der Uni Dein Gesicht!“ - Studentische Fotomodelle gesucht

Das Dezernat für Hochschulkommunikation sucht wieder studentische "Fotomodelle".

Wer weiß, vielleicht ist das der Beginn einer wunderbaren Model-Karriere? Den persönlichen Bekanntheitsgrad auf dem Campus steigert das Mitmachen aber allemal: Das Dezernat für Hochschulkommunikation der Universität Bonn sucht nette, fotogene Studentinnen und Studenten aus allen Fächern für Film- und Fotoaufnahmen.

Die Fototermine finden voraussichtlich Ende Juni/Anfang Juli statt. Das Bildmaterial soll für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie für die Bewerbung von Studienangeboten der Universität verwendet werden.

Bewerben können sich alle derzeit eingeschriebenen Bonner Studierenden. Wer bereit ist, für die Alma mater als Model zu fungieren, sende bis Freitag, 26. Juni, eine Kurzbewerbung an [Email protection active, please enable JavaScript.] oder melde sich über die Facebook-Seite (http://www.facebook.com/unibonn). Die Bewerbung sollte Angaben zu Studienfach und Semester sowie ein aussagekräftiges Foto enthalten.

Bereits zum wiederholten Mal startet die Universität den Aufruf „Leih der Uni Dein Gesicht!“ Der Bedarf an Bildern aus dem Universitätsleben ist groß. Jährlich neu aufgelegte Broschüren, der Rechenschaftsbericht des Rektorates, das Universitätsmagazin „forsch“, der Studienkompass für Erstsemester und auch die Internetseiten der Universität wollen immer wieder neu bebildert werden.

Beispielfotos von früheren Aktionen findet man in der Fotogalerie der Universität Bonn.


English information:

Are you photogenic, adventurous and willing to smile for your university? And you are not afraid of the flurry of camera flashes?

Then this is for you: We are looking for student models to participate in photo shootings for the University of Bonn's public relations activities! Apply now and become "campus famous"! Send a mail along with a photograph and information on your subject and number of semesters to: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Please point your friends who have what it takes to be a photographic model for our university to this news article. Thank you!


Kontakt:
Dezernat für Hochschulkommunikation
c/o Sabine Schäper
Telefon: 0228/73-7064
[Email protection active, please enable JavaScript.]

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21.05.2015

Studierende konnten sich bei Arbeitgebern über Berufschancen informieren

Studierende konnten sich bei  Arbeitgebern über Berufschancen informieren

Spannende Vorträge und interessante Einblicke bei der Aktion "Next stop: Job"

Die Region Bonn ist eine der mit Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen am besten ausgestatteten Regionen Europas. Die Hochschulen und ihre Absolventen tragen wesentlich dazu bei, dass hiesige Arbeitgeber ausreichend viele hochqualifizierte Mitarbeiter finden können, um im harten Innovationswettbewerb bestehen können.

Wichtig ist es daher, dass die Absolventen über hier ansässige interessante Arbeitgeber, attraktive Arbeitsplatzangebote und Karrierechancen gut informiert sind, damit möglichst viele Studierende, die hier ausgebildet werden, nach ihrem Abschluss auch in der Region verbleiben. Um hierzu einen Beitrag zu leisten, fand erstmals die Aktion „Next Stop: Job“ statt.

Rund 200 Studentinnen und Studenten aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler haben die Gelegenheit genutzt, in organisierten Gruppen große und mittelständische Arbeitgeber vor Ort zu besuchen und näher kennenzulernen. In einer erstmals durchgeführten regionsweiten Aktion unter dem Titel „Next Stop: Job“ haben Unternehmen und Einrichtungen wie die Deutsche Post DHL, der Flughafen Köln/Bonn, Freudenberg, Kameha, Bundeskunsthalle, SER, GKN Sinter Metals, Knauber und andere ihre Türen für die Studierendengruppen geöffnet und sehr engagiert über das Unternehmen sowie Einstellungs- und Karrierechancen für Hochschulabsolventen informiert.

Mit Hilfe einer ausgefeilten Logistik und 9 Busshuttle-Linien konnten die Studierenden entsprechend ihren individuellen Besuchswünschen von ihren Hochschulen zu den Arbeitgebern und zurück fahren. Vor Ort wurden sie von Unternehmensvertretern betreut und informiert. An der Aktion beteiligten sich die Universität Bonn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der RheinAhrCampus Remagen, die Internationale Hochschule Bad Honnef und die Alanus Hochschule.

Zum Abschluss des Tages trafen sich die meisten der Teilnehmer bei einem abendlichen entspannten Get-together mit Grillen in der Internationalen Hochschule Bad Honnef.

Organisiert wurde die Aktion „Next Stop: Job“ gemeinsam von den fünf Hochschulen und den drei Wirtschaftsförderung Bonn, Rhein-Sieg und Ahrweiler. Ziel der Aktion war es, hiesige Hochschulabsolventen besser über Arbeitsplatzchancen in der Region zu informieren und gleichzeitig interessante Arbeitgeber, die künftig hochqualifizierte Mitarbeiter suchen, den direkten Kontakt zu Studierenden und Absolventen zu ermöglichen und sich in den Hochschulen bekannter zu machen.

Hier einige Stimmen nach der Veranstaltung (Originalzitate):

„Mit Blick auf das Ende meines Studiums empfand ich die Veranstaltung als sinnvolle und spannende Gelegenheit, verschiedene regionale Unternehmen kennenzulernen und mit diesen auf persönliche Weise in Kontakt zu kommen, um daraus eventuell auch mehr entstehen zu lassen.“ Julia Gläser, Studentin

Die Veranstaltung stellte sich als wertvolle Möglichkeit heraus, Bonner Unternehmen und deren Unternehmenskulturen kennenzulernen. Die Veranstaltung war gut durchorganisiert und ich konnte Knauber und die Post DHL besuchen. Es war spannend zu beobachten, wie - bis ins liebevolle Detail vorbereitet - sich das mittelständische Familienunternehmen Knauber … und der große internationale Konzern vorstellten.“ Klara Kuhlmann, Studentin

Next Stop: Job“ hat mir sehr gut gefallen. Ich studiere BWL Master, werde also in naher Zukunft meinen Abschluss machen und in den Beruf starten. Da kam es mir sehr gelegen, bei Unternehmen aus der Region hinein zu schnuppern. Zwar war der Zeitrahmen je Besuch etwas knapp bemessen, durch die Präsentation, Werksführung und der permanenten Möglichkeit Fragen zu stellen, konnte ich dennoch gute Einblicke in das jeweilige Unternehmen erhalten." Sandro Hein, Student

"Die Organisation, die Hinfahrt mit Bussen und das breite Spektrum an Unternehmen war positiv. Die Zusammenarbeit mehrerer Hochschulen bei „Next Stop: Job“ bringt ganz verschiedene Studierende zusammen und ermöglicht uns den direkten Kontakt zum potentiellen künftigen Arbeitgeber. Ein gelungenes Event – auch mit Potenzial für die Zukunft." Franz Dahmann, Mahan Zolghadr und Nikolai Mutz, Studenten

Großes Kompliment an alle Beteiligten von „Next Stop: Job“, ich denke das ganze Projekt war ein großer Erfolg. Dies gilt nicht nur für die Studierenden, die verschiedene Unternehmen kennenlernen konnten, sondern auch für die Betriebe, die den Besuch der zukünftigen Akademiker für die Personalrekrutierung nutzen und sich als engagierte Arbeitgeber darstellen konnten.“ Georg Ummenhofer, Kanzler der Internationalen Hochschule Bad Honnef•Bonn

Für uns hat sich das Veranstaltungsformat von „Next Stop: Job“ als sehr vielversprechend herausgestellt. Wir sind zwar regelmäßige Teilnehmer der Firmenkontaktmessen der Hochschulen, wie z.B. Praxis@Campus oder Unternehmenstag und wollen diese auch weiterhin nutzen. Auf diesem persönlicheren Weg kommen wir jedoch noch intensiver mit den Studierenden in Kontakt und konnten einen besonders anschaulichen Eindruck von unserem Unternehmen und unserer Unternehmenskultur liefern. Wir sind recht sicher, mit dieser Aktion einige Studierende für uns begeistert zu haben und wieder von ihnen zu hören – um dann vielleicht über Praktika oder Abschlussarbeiten oder einen Direkteinstieg zusammen zu kommen.“ Peter Leitzbach, Personalleiter Freudenberg Sealing Technologies – Integral Accumulator GmbH & Co.KG

Weitere Infos unter : http://www.wissenschaftsregion-bonn.de/next-stop-job.html

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07.05.2015

Spendenaktion für Erdbebenopfer in Nepal

Spendenaktion für Erdbebenopfer in Nepal

Studierende des Masterstudiengangs ARTS (Agricultural Sciences and Resource Management in the Tropics and Subtropics) haben letztes Wochenende vor dem Universitäts-Hauptgebäude eine Spendenaktion für die Erdbebenopfer in Nepal organisiert.


Zum Hintergrund: Nepal wurde von dem Erbeben am 25. April mit einer Stärke von 7.8 auf der Richterskala und den darauffolgenden Nachbeben schwer getroffen. Noch immer ist das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe vor allem in den ländlichen Bergregionen nicht absehbar. Über 7000 Menschen haben bisher ihr Leben verloren, Zehntausende sind verletzt. Unzählige Menschen sind wohnungslos und haben kein festes Dach über dem Kopf. Auch einige Kollegen, Studierende und Freunde aus Nepal haben Familienangehörige und Verwandte verloren. Zusätzlich zu den Nothilfemaßnahmen der internationalen Gemeinschaft, möchten die Studierenden auch ihren Teil zur Unterstützung der Betroffenen in Nepal leisten.

Ihr Ziel ist es Organisationen wie Rotes Kreuz, Help-Nepal, Ärzte ohne Grenzen e.V., Tsum Nubri Relief & Recovery Program - Nepal oder ähnliche lokale Nichtregierungsorganisationen zu unterstützen, die vor allem in den ländlichen Regionen des Erdbebengebietes tätig sind.

Wer helfen möchte, kann eine Spende auf folgendes Konto überweisen:

Kontoinhaber: VEREIN Z. FÖRDERUNG V. ARTS EV.
Kreditinstitut: Sparkasse Köln/ Bonn
IBAN: DE78 3705 0198 1981 0085 74
BIC: COLSDE33XXX
Verwendungszweck: „Nepal Relief Fund“

Hinweis: Für Bargeldspenden die Spendenbox des Institutssekretariat oder der Abteilung nutzen. Spendenbescheinigungen verschickt „ARTS“ direkt nach Zahlungseingang - sofern die vollständige Anschrift angegeben ist.

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(c) Fotos: Susanne Hermes u. Dr. Shyam Pariyar/Uni Bonn


Kontakt:
Susanne Hermes
ARTS Co-ordination
Telefon:0228/73-3364
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Dr. Shyam Pariyar
INRES-Horticultural Science
Telefon: 0228/73-5158
E-mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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05.05.2015

Uhrmacher und Rechenmaschinen

Uhrmacher und Rechenmaschinen

Sonderausstellung im Arithmeum: Highlights aus dem Science Museum London, dem Göteborg Stadsmuseum und dem Musée Historique Strasbourg ab dem 09. Mai im Museum in der Lennéstraße.

Blaise Pascal und Gottfried Wilhelm Leibniz waren faszinierende Erfinder, doch fehlte ihnen das technische Know-how zum Bau von Rechenmaschinen. Sie wandten sich mit ihren Ideen an Uhrmacher, die technische Wunderwerke auf der Höhe der Zeit anfertigten. Doch bald wurden Uhrmacher zu Rechenmaschinenerfindern und für sie war, ähnlich wie schon beim Bau von Uhren, nicht allein die Funktion wesentlich, sondern auch die technische Ausführung und die Ästhetik.

Die Rechenmaschinen der Uhrmacher des 18. Jahrhunderts von Anton Braun, Philipp Matthäus Hahn, Johann Christoph Schuster, Jakob und J. Sauter sind Meisterwerke der Mechanik, bei denen jedes einzelne Bauteil nicht nur seine Funktion erfüllt, sondern bis ins kleinste Detail ausgesprochen schön gestaltet ist. Die Ausstellung zeigt diese einzigartigen mathematischen Geräte erstmals gemeinsam. So kann auch an originalen zeitgenössischen Uhren nachvollzogen werden, welche Techniken der Uhrmacherei die Rechenmaschinenmechanik beflügelt haben und wie die Ästhetik von Uhren auch die der Rechenmaschinen geprägt hat.
Rechenmaschinen des 19. Jahrhunderts von Jean-Baptiste Schwilgué, dem Konstrukteur der größten bekannten astronomischen Uhr im Straßburger Münster, Jean Jayet und Timoleon Maurel, Ferdinand Hebentanz, Curt Dietzschold und Friedrich Weiss zeigen die Weiterentwicklung und den Erfindergeist der Uhrmacher. Ohne das große kreative Potential der Uhrmacher und ihre Freude am Rechnen hätten sich die Vorläufer des Computers über einen Zeitraum von mehr als 200 Jahren nicht so entwickelt und wären niemals so schön geworden!

Der herzliche Dank gilt den Leihgebern der Ausstellung: Science Museum London, Göteborgs Stadsmuseum, Musée Historique de Strasbourg, Michael Lewin Valéry Monnier
Öffentliche Führungen: jeden Sonntag um 16.30 Uhr.
Öffnungszeiten u. a. m. unter www.arithmeum.uni-bonn.de.

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08.04.2015

Doktorhut – alles gut?! Karriereperspektiven nach der Promotion in den Geisteswissenschaften

Doktorhut – alles gut?! Karriereperspektiven nach der Promotion in den Geisteswissenschaften

 

Am Donnerstag den 12. März 2015 ging es in der Universität Bonn um eine äußerst wichtige Frage: Welche Karriereperspektiven haben Geisteswissenschaftler nach der Promotion?

Julia Hiltscher ist Doktorandin an der Universität Bonn und erforscht den pädagogischen Nutzen von Lernmechanismen in Computerspielen. Sie berichtet über ihre Teilnahme an der Veranstaltung.

In meinem Doktorandenkolloquium zu Beginn des Jahres erfuhr ich von der Veranstaltung des Career Centers und Graduiertenzentrums der Universität Bonn. Fachkräfte aus Wissenschaft, Wissenschafts- und Ausstellungsmanagement, Berufsberatung, Unternehmensberatung, Verlagen, PR und Journalismus waren geladen, um über ihre persönlichen Erfahrungen zu berichten und individuell zu beraten. Diese Einblicke waren sehr aufschlussreich für Promovierende in geisteswissenschaftlichen Fächern. Ein einführender Vortrag gab Überblick über die Chancen, in diverse Berufsfelder einen Einstieg zu finden. Nach der Begrüßung folgten Berufswerkstätten zu verschiedenen Themen, aus denen man zwei auswählen konnte. Im Anschluss an die jeweiligen Werkstätten nahmen sich die Referenten, teilweise Absolventen der Universität Bonn, viel Zeit für Fragen der Teilnehmer.

Eröffnung: Der Arbeitsmarkt für promovierte Geisteswissenschaftler(innen) – Chancen und Realitäten

Von 2007 bis 2013 stieg der Bedarf an Geistes- und Gesellschaftswissenschaftlern um fast 80%. Insgesamt hat sich der Arbeitsmarkt für diese Berufe laut der Agentur für Arbeit zwar positiv entwickelt, stellt sich aber nicht unproblematisch dar. In den letzten Jahren gab es mit tendenziell rückläufiger Arbeitslosigkeit und steigender Erwerbstätigkeit eine positive Entwicklung. Andreas Pallenberg vom Wissenschaftsladen Bonn e.V. weist allerdings darauf hin, dass der Berufseinstieg oft nicht einfach verläuft, da es nur wenige Stellenangebote gibt, die sich explizit an die Vielzahl der Absolventen geisteswissenschaftlicher Studiengänge richten. Laut Pallenberg ist es daher umso wichtiger, dass sich arbeitsuchende Doktoranden schon auf die Suche nach passenden Stellen machen, bevor sie die begehrten zwei Buchstaben vor dem Namen tragen. Sie sollten außerdem individuell auf jeden einzelnen potenziellen Arbeitgeber eingehen und sich nicht scheuen, sich zu bewerben, auch wenn Ausschreibungen nicht genau auf sie zutreffen: Oft haben Geisteswissenschaftler gute Chancen, sie müssen sich nur trauen und gut verkaufen können. Eine frühzeitige berufliche Orientierung, Flexibilität und Mobilität sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Etablierung am Arbeitsmarkt. Der Weg zur Professur muss nicht immer gerade sein

Prof. Dr. Michael Rathmann von der Universität Eichstätt-Ingolstadt ermutigt ebenfalls dazu, sich auch fachfremd umzuschauen. Aus eigener Erfahrung weiß er: Oft ist eine Stelle nach einem bestimmten Schema ausgeschrieben, das beispielsweise eine Fakultät oder Institution vorgegeben hat. Bewirbt man sich doch, ist man mit etwas Glück genau der Kandidat, den die Kollegen gesucht haben. Rathmann betonte die Wichtigkeit des Faktors Glück, verbunden mit Engagement und einem gewissen Selbstmarketing. Seiner Ansicht nach sollte man Chancen, die sich einem bieten, nutzen. Der Professor für Alte Geschichte zog selbst von Bonn nach Berlin, als er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag bekam. Dieses Beispiel inspiriert sicherlich dazu, bei der Suche nach Stellen auch mal beherzt über den Tellerrand des eigenen Fachgebietes hinauszublicken. Ein Althistoriker passt besser in den Bundestag, als man im ersten Moment vermuten würde, und ein solcher Einschlag im Lebenslauf muss schon gar nicht heißen, dass man nicht mehr an die Universität zurückkehren kann.

Wissenschaftsmanagement: Berufseinstieg und Karriereweg

Dr. Vera Stadelmann von der Deutschen Forschungsgemeinschaft begann ihre Berufswerkstatt mit einigen spannenden Fragen an die Teilnehmenden: Was ist interessant an dem Begriff Wissenschaftsmanagement? Was erwarten Sie sich von diesem Feld? Wir Geisteswissenschaftler haben laut Stadelmann wenig Erfahrung mit den juristischen Rahmenbedingungen von Forschung und der Verwaltung öffentlicher Gelder. Natürlich erscheine uns Wissenschaftsmanagement ein attraktives Feld zu sein, weil wir ein Menschenschlag seien, der sich gerne weiterbilde. Wissenschaftsmanagement biete dabei vergleichsweise stabile Beschäftigungsperspektiven in einem wissenschaftsnahen Feld. Allerdings müsse man ein Auge für Zahlen und großes Interesse an Forschungspolitik haben. Wissenschaftsmanager betreuen beispielsweise Evaluationsprozesse von Forschungsprojekten, werden aber nicht mehr selbst wissenschaftlich tätig.

Im Anschluss an die Berufswerkstätten gab es wertvolle Informationen zu verschiedenen Beratungsstellen der Universität Bonn und der Region, die Doktoranden während und nach der Promotion mit Beratung, Tipps und Fortbildungsangeboten zur Verfügung stehen.

Abschließend möchte ich hinzufügen, dass mir die Veranstaltung sehr gefallen hat, weil fast für jeden Interessenten eine entsprechende Berufswerkstatt zu finden war, bei der man sich individuell informieren konnte. Vera Stadelmann und Michael Rathmann, deren Berufswerkstätten ich ausgewählt hatte, waren äußerst kompetent und engagiert. Bei Kaffee und einem gesunden Snack während des Tagesverlaufs gab es für jeden Teilnehmer die Möglichkeit, sich ganz in Ruhe noch mehr Informationen bei den Veranstaltern und Referenten zu holen.

Fazit: Geisteswissenschaftler sind sicher keine Statistiker oder Mathematiker. Aber sie sind Wissenschaftler! Also äußerst vielseitig und neugierig. Sie haben bewiesen, dass sie an einem komplizierten Thema lange und ausdauernd forschen können und sich selbst hervorragend organisieren. Sie sind sowohl in der Wissenschaft als auch in der freien Wirtschaft sehr vielseitig einsetzbar. Die Orientierungsveranstaltung hat mir geholfen, den Blick für interessante Berufe zu schärfen, die ich vorher noch nicht kannte. Gleichzeitig konnten kleine Schwächen in der Strategie bei Bewerbungen aufgezeigt werden.

Weiterführende Informationen zur Veranstaltung unter http://www3.uni-bonn.de/einrichtungen/careercenter/fuer-studierende-und-absolventen/Karriereveranstaltungen/doktorhut-alles-gut/doktorhut-2015.

 

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Der Arbeitsmarkt für promovierte Geisteswissenschaftler – Teilnehmer verfolgen die Ausführungen von Andreas Pallenberg, (c) Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn

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Dr. Vera Stadelmann von der Deutschen Forschungsgemeinschaft stellte Berufseinstieg und Karrierewege im Wissenschaftsmangement vor, (c) Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn

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Prof. Dr. Michael Rathmann, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, führte aus, warum der Weg zur Professur nicht immer gerade sein muss, (c) Foto: Barbara Frommann/Uni Bonn

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02.04.2015

Neue gestaltete Freilandreviere

Neue gestaltete Freilandreviere

Freiland in den Botanische Gärten wurde teilweise neu gestaltet und ist pünktlich zu den Sommeröffnungszeiten fertig gestellt.

Im Freiland der Botanischen Gärten rund um das Poppelsdorfer Schloss wurden einige Bereiche des Arboretums fertig gestellt. Der größte Teil wurde in den vergangenen drei Jahren umgestaltet und neu einem übergeordneten Thema zugeordnet. Die einzelnen Bereiche haben entweder systematische oder pflanzengeographische Inhalte. So wurden im hinteren Bereich des Schlossgartens u.a. die Anlagen der Ölbaum- und Weidengewächse fertiggestellt.
Eine große Fläche nimmt die Nordamerika-Abteilung ein, die sich vom Rhododendron-Rondell bis hinter den kleinen Weiher erstreckt. Hier werden vor allem verschiedene Waldtypen des östlichen Nordamerikas mit den für sie typischen Pflanzen nachgestellt. Teile des Victoriahauses wurden neugestaltet. Der Bereich der tropischen Ufergesellschaften und die Mangrove sind neu gepflanzt. Mangroven sind hauptsächlich an Flussmündungen tropischer Flüsse gelegen.

Am Karfreitag, 3. April, beginnt die Sommeröffnung 2015. Die Botanischen Gärten sind täglich, außer an Samstagen, von 10 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags bis 20 Uhr. An Sonn- und Feiertagen findet um 15 Uhr eine allgemeine Gartenführung statt.
Der Eintritt in die Botanischen Gärten kostet an Sonn- und Feiertagen 3 €, ermäßigt 1 €. Die Führung kostet zusätzlich 3 € (ermäßigt 2 €).
Weitere Information: www.botgart.uni-bonn.de

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27.03.2015

Restaurierung einer Kartonage

Restaurierung einer Kartonage

Der Kartonagesarg Z4463 aus dem Berliner Ägyptischen Museum befand sich in einem außerordentlich schlechten Zustand. Im Vortrag des Restaurators Oliver Tietze werden Prinzipien und Herangehensweise bei der Restaurierung vorgestellt.

Die Abteilung Ägyptologie, der „Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums der Universität Bonn e.V.“ und das Ägyptische Museum laden zum Vortrag am Mittwoch, 1. April 2015, 18:30 Uhr, in das Ägyptische Museum ein:

Dipl. Restaurator Oliver Tietze (Leipzig),
Die Restaurierung einer Kartonage aus dem Ägyptischen Museum Berlin.

Der Kartonagesarg Z4463 aus dem Berliner Ägyptischen Museum befand sich in einem außerordentlich schlechten Zustand. Zum einen waren die konservatorischen Probleme bei diesem Projekt typisch für altägyptische Objekte und zum anderen waren die Schäden wie die Maßnahmen so gravierend, dass es schade wäre, die Arbeit des Restaurators nicht ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.Im Vortrag wird dabei mehr auf die Prinzipien und die Herangehensweise bei der Restaurierung eingegangen und weniger auf fachtechnische Details.

Diplom-Restaurator Oliver Tietze studierte in Dresden Restaurierung. Er lebt und arbeitet als freiberuflicher Restaurator in Leipzig. Mit seiner Diplomarbeit an dem Ägyptischen Museum der Universität Leipzig im Jahr 2000 ergab sich die Möglichkeit, sich in das spezielle Thema der Restaurierung von altägyptischen Objekten einzuarbeiten. Es folgten weitere Projekte in Leipzig und am Berliner Ägyptischen Museum. Seit drei Jahren unterstützt Oliver Tietze die Bonner Sammlung aus restauratorisch-konservatorischer Sicht.

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27.03.2015

Hieroglyphenkurs für Anfänger

Hieroglyphenkurs für Anfänger

Das Ägyptische Museum der Universität Bonn lädt zu einer spannenden Expedition in die Welt der faszinierenden Schriftkultur des alten Ägypten ein.

Die Ägyptologin Beryl Büma begibt sich im April auf eine Reise zurück in die Vergangenheit des Alten Ägypten und lädt die Teilnehmer der Anfängerkurse dazu ein, die Geheimnisse der Hieroglyphenschrift zu entziffern, vermeintlich Unlesbares zu lesen und die alten Ägypter zu verstehen. Der workshop soll dazu befähigen, bei Ägyptenreisen und Museumsbesuchen kleine Schriftzeugnisse selbständig zu lesen. Diese Fähigkeit kann bereits im Zuge des Kurses an Originalobjekten aus dem Ägyptischen Museum selbständig praktiziert werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Für die Teilnahme ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich bis zum 3. April per E-Mail, telefonisch oder an der Museumskasse (dienstags bis freitags von 13.00 bis 17.00 Uhr, samstags und sonntags von 13.00 bis 18.00 Uhr).
Die Termine sind jeweils samstags und sonntags von 11.00 bis 13.00 Uhr, und zwar am 4. April, am 5. April, am 11. und am 12. April. Maximal 30 Personen können teilnehmen; die Kosten betragen 50.- Euro pro Person, die beim ersten Kurstermin in Bar zu entrichten sind. Der Workshop ist ausschließlich als Blockveranstaltung buchbar und findet im Ägyptischen Museum der Universität Bonn statt.

Kontakt:
Beryl Büma, E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]
Telefonnummer: 0228-739710

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