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Lehrerin werden? Ja sicher!

Johanna Frassek ist eine der ersten, die beim Universitätsfest die Urkunde für den „Master of Education“ erhielten. Mit ihrem Studium und der Entscheidung, Lehrerin zu werden, ist sie zufrieden. Warum, erzählt sie hier – und warum sie sich vielleicht eine andere Farbe vom „Bömmel“ ihres Baretts und der Schärpe gewünscht hätte.

Lehrerin werden? Ja sicher!

Johanna Frassek gehört zu den ersten, die beim Universitätsfest ihre Master-Urkunde für das Lehramt entgegennahmen. (Foto: Volker Lannert)

Wie waren das Lehramtsstudium und die Praxisphasen mit dem direkten Kontakt zu den Schülern?

Das Studium war sehr interessant, aber auch sehr anstrengend. Gefühlt fange ich erst jetzt an, wieder so etwas wie Freizeit zu haben. Vermutlich liegt das an meiner eigenen Einstellung: Ich bin eine „kleine Streberin“. Spürbar war aber auch, dass wir als erster Durchgang „Versuchskaninchen“ waren: Insbesondere die Kombination von Praxisphasen und Studium war nicht immer einfach – vor allem wenn es darum ging, parallel auch noch Geld zu verdienen.

Abgesehen davon war besonders das Praxissemester eine sehr bereichernde Erfahrung. Der direkte Kontakt zu den Schülern hat mich darin bestärkt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Auch hat es dazu beigetragen, die theoretischen Inhalte des Studiums besser zu verstehen.

 

Worum dreht sich Ihre Masterarbeit?

Um Fachdidaktik Englisch, der Titel lautet „Teaching EFL Lexically at a German School“. Es geht darum, wie man den „Lexikalen Ansatz“  in einer deutschen Schule umsetzen kann. Hierzu habe ich versucht, die komplette Spannbreite  von sprachwissenschaftlich theoretischem Hintergrund über fachdidaktische Ansätze bis zu tatsächlicher Praxis abzudecken. Dafür konnte ich eine Studie an der Schule durchführen, an der ich mein Praxissemester geleistet hatte.

 

Wie war das Unifest für Sie?

Zuerst war ich unsicher: Ich durfte mich zwar schon zum Fest anmelden, werde aber wie andere Lehrämtler wohl erst zum tatsächlichen Ende des Semesters alle Prüfungsleistungen abgeschlossen haben. Zwar wäre noch besser gewesen, erst richtig – dann auch mit Ball – zu feiern, wenn alles fertig ist. Mir fehlen noch eine Hausarbeit und ein Auslandsaufenthalt. Da aber meine Masterarbeit schon geschrieben war, habe ich mich dafür entschieden und bin jetzt sehr dankbar. Nach den fünf intensiven Jahren mit den Kommilitonen und der Familie feiern zu können, war für uns alle sehr schön! Und die Veranstaltung war viel kurzweiliger als gedacht.

 Nur eins finde ich wie viele meiner Kommilitonen schade – und das habe ich bei der Urkundenübergabe auch dem Dekan nochmal gesagt: Wir wären gern als Lehramtsabsolventen sichtbarer gewesen, vielleicht mit einer eigenen Farbe? Laut Festbroschüre  studiere ich Englisch, in Wirklichkeit habe ich drei Fächer im Studium abgedeckt: Englisch, Spanisch und Bildungswissenschaften. Außerdem unterscheidet sich der „Master of Education“, bei dem uns das Bonner Zentrum für Lehrerbildung betreut, erheblich von einem Fach-Master der Fakultäten.

 

Haben Sie beim Hütewerfen Ihr Barett wieder gefangen?

Da ich es bei den ersten Malen nicht geschafft habe, habe ich letzten Endes nur damit gewunken – ich bin leider keine Wurfkünstlerin.

Für den Blog fragte Ulrike Eva Klopp.

 

Wir verfolgen weiter, wie es Johanna Frassek auf dem Weg ins „richtige“ Lehrerdasein ergeht.

 

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