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Mathematikerinnen erhalten Ada-Lovelace-Preis

Dr. Margrit Klitz wurde für die beste Dissertation und Sonja Mathias für die beste Masterarbeit vom Institut für Numerische Simulation mit dem Ada-Lovelace-Preis ausgezeichnet.

Mathematikerinnen erhalten Ada-Lovelace-Preis

Blumen für die Preisträgerinnen (von links): Dr. Margrit Klitz, Prof. Dr. Michael Griebel, Sonja Mathias, Dr. Jan Hamaekers, Sandra Hanke und Prof. Dr. André Uschmajew. © Foto: Alexander Rüttgers

Für das Akademische Jahr 2015 wurde der Preis an Dr. Margrit Klitz für die beste Dissertation mit dem Titel „Numerical Simulation of Droplets with Dynamic Contact Angles“ verliehen. Die Wissenschaftlerin hat ein numerisches Verfahren entwickelt, das eine asymptotische Variante des Modells von Shikhmurzaev in einen Strömungslöser integriert. In ihrer Arbeit ist es Klitz gelungen, ein völlig neues dreidimensionales numerisches Verfahren für die Behandlung von Zweiphasenströmungen mit dynamischer Kontaktlinie zu entwickeln, dieses numerisch zu analysieren und dessen Eigenschaften anhand einer Reihe von Beispielen darzustellen.

Sonja Mathias erhielt den Preis für die beste Masterarbeit. Die herausragende Arbeit mit dem Titel: „A Kernel-based Learning Method for an Efficient Approximation of the High-Dimensional Born-Oppenheimer Potential Energy Hypersurface“ entstand in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer SCAI und beschäftigt sich mit der numerischen Simulation von Materialien und Stoffen auf atomarer Ebene. Es werden Verfahren des maschinellen Lernens zur Approximation der Born-Oppenheimer Fläche, die die Wechselwirkung der Atomen bestimmt, entwickelt.

Der Ada-Lovelace-Preis für Mathematikerinnen wurde 2010 vom Institut für Numerische Simulation der Universität Bonn ins Leben gerufen und wird seither jährlich vergeben. Die Auszeichnung dient der Nachwuchsförderung von Frauen in der Numerik. Namenspatronin des Preises ist die britische Mathematikerin Ada Lovelace (1815 – 1852). Bei der Preisvergabe werden Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen berücksichtigt. Das Preisgeld reicht von 500 Euro für die beste Bachelorarbeit über 1.000 Euro für die beste Masterarbeit und 2.000 Euro für die beste Dissertation. js

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