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Physikshow

01.06.2015

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teil VII: Zurück nach Deutschland

Nach fünf tollen Tagen mit viel Spaß und vier grandiosen Shows befinden wir uns wieder auf dem Weg zurück nach Deutschland. Die letzten Tage waren für uns alle eine Herausforderung, aber auch ein großes Vergnügen. Bisher wurden schon der erste und zweite Teil der Show genauer vorgestellt. Abschliessend will ich aber auch noch einmal einen Blick auf die anderen beiden Teile werfen. In den ersten 2 Teilen ging es vor allem um die absoluten Grundlagen. Dagegen betreten wir in den letzten Teilen die Welt der allerkleinsten Teilchen. Zunächst besuchen unsere Protagonisten Sau Lan Wu und Haimo Zobernig am Desy in Hamburg. Dort wird ihnen das Konzept der Quarks im inneren der Protonen nahe gebracht. An einem Modell für ein Beschleunigerexperiment wird die dahinter steckende Idee erläutert. Letztendlich wird eine Kugel beschleunigt und auf ein Target geschossen. Dieses Target besteht aus Quark aus deutschen Supermärkten, und der Detektor kann am Ende sogar aus"gelesen" oder besser "geschmeckt" werden.

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Ganz zum Schluss ihrer Reise gelangen Meike und Lorenzo wieder zurück in die Gegenwart und bekommen am CERN die aktuellsten Erkenntnisse vorgestellt. Die ganze Reise stand unter der Frage, woher eigentlich die Masse kommt. An anschaulichen Beispielen wird das Higgs-Teilchen und das Higgs-Feld erklärt, welches nach aktueller Auffassung dafür verantwortlich ist, dass Teilchen eine Masse haben. Letzten Endes können die Besucher der Entdeckung des Higgs- Teilchens in anschaulicher Weise beiwohnen. Mit Leuchtanzügen ausgestattet stellen wir den Weg der Teilchen im inneren eines Detektors nach um somit am Ende deutlich zu machen, wodurch die Entdeckung des Higgs-Teilchens ermöglicht wurde.

 

Ich hoffe unser Ausflug nach Italien war auch zum mitlesen ein Vergnügen. Wir freuen uns jetzt darauf nachher in Bonn anzukommen. Bis dahin haben wir aber vermutlich noch einige Stunden fahrt vor uns.


Julia Hampel, Jana Schüller-Ruhl und Timo Heepenstrick

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14.04.2015

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teil VI: Umzug nach Triest

Am heutigen Tag fanden zur Abwechslung mal keine Shows statt. Morgens früh holte uns der Bus ab, um nach Triest aufzubrechen. Dort erwartete uns das altbekannte Spiel: Alles aus den Transportern ausladen, überlegen wie alles auf der Bühne aufgebaut werden kann, Materialien sortieren und nebenher noch die Technik ans Laufen bringen. Diesmal gestaltete sich das Ganze etwas schwieriger. Zwar ist die Bühne im Hörsaal sehr groß, jedoch gibt es keinen "Backstage" Bereich. Folglich müssen alle benötigten Experimente von Anfang an ihren Platz auf der Bühne finden. Auch ist die Bühne recht schmal, so dass sich unsere Akteure auf die geringe Bewegungsfreiheit einstellen müssen.

Währenddessen kümmerte sich unsere Technik zusammen mit dem lokalen Hörsaaltechniker darum, dass Ton, Bild und Licht für die Show zur Verfügung stehen. Da wir unsere eigenen Scheinwerfer nutzen, war das relativ problemlos und auch das Beamerbild für Videoeinspielungen funktionierte sehr bald. Der Ton allerdings war etwas problematischer. Der Hörsaal wurde seit gut 2Jahren nicht mehr genutzt und entsprechend dauerte es etwas bis alle Einstellungen zufriedenstellend funktionierten.

Letztendlich haben wir aber eine Bühne die für unsere Bedürfnisse ausgerichtet ist. Da die Zeit allerdings ebenfalls recht schnell voranschritt, müssen wir morgen kurz vor der Show noch einmal die letzten Abläufe durchgehen. Um 11 Uhr findet dann unsere Show statt und wenn der Hörsaal nur annähernd voll ist werden wir auf jeden Fall ein großes Publikum haben.

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27.03.2015

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teil V: Padua zum Zweiten

Mittwoch, 25.03.2015: Bei der heutigen Show ist alles genau so verlaufen, wie wir es uns gewünscht haben. Wieder waren Schulklassen zu Besuch und auch diese Show ist sehr gut bei dem Publikum angekommen. Nach Beendigung der Show ging unsere Zeit in Padua zu Ende. Flott wurde wieder alles zusammen gepackt. Trotz des schlechten Wetters konnten wir den Rest des Tages für die Erkundung Paduas und Venedigs nutzen.

Im letzten Blog wurde berichtet, wie den Moderatoren im ersten Teil der Show die Grundlagen der Teilchenphysik erklärt werden. Im zweiten Teil der Show wird dieses Wissen genutzt, um neue Erkenntnisse zu erlangen. Von Professor Ernest Lawrence und seiner Assistentin, deren Name der Professor des öfteren verwechselt, werden die beiden eingewiesen.

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Die beiden Physiker erklären, dass auf diesen kleinen Ebenen Mikroskope nicht mehr ausreichend sind. Entsprechend werden die benötigten Teilchenbeschleuniger und ihre Funktionsweise in diversen Beispielen präsentiert. Morgen werden wir uns auf den Weg nach Triest machen um dort übermorgen unsere Show noch einmal aufzuführen.

 

Julia Hampel, Jana Schüller-Ruhl und Timo Heepenstrick

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27.03.2015

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teil IV: Physikshow in Padua

Dienstag, 24.03.2015: Die ersten zwei Shows hatten um 10 und um 15 Uhr erfolgreich stattgefunden. Während die Show am Morgen noch für Schulklassen vorgesehen war, kamen am Nachmittag auch die Angestellten zur Show. Bei beiden Shows haben wir sehr gute Rückmeldungen erhalten. Die Show hat demzufolge sowohl uns Studierenden als auch dem Publikum große Freude bereitet. Die erste Show wies noch ein paar kleinere Pannen auf, die allerdings kaum auffielen und wenn doch, trugen sie eher zur Belustigung bei.

In der Show nehmen unsere Protagonisten Maike und Lorenzo das Publikum mit auf eine Zeitreise durch wichtige Epochen der Teilchenphysik. Von Ernest Rutherford und Hans Geiger lassen sie sich zunächst die Grundlagen über die kleinsten Teilchen erklären und präsentieren. An einem selbstgebauten hölzernen Modell wird dargestellt, wie Rutherford damals durch seine Experimente auf die Struktur der Atome schließen konnte.

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Morgen werden wir pünktlich um 10 einer neuen Gruppe von Schulklassen die Teilchenphysik ein wenig näher bringen.

Julia Hampel, Jana Schüller-Ruhl und Timo Heepenstrick

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25.03.2015

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teil III: Die letzten Vorbereitungen

Montag, 23.03.2015: Nach der langen Fahrt am gestrigen Tag stand heute direkt frühmorgens der Probenbeginn an. Pünktlich um 9.30 Uhr kamen wir in den Hörsaal und begutachteten zunächst die diversen Möglichkeiten, die sich hier bieten würden. Besonders erfreulich waren hierbei die Balkone im Hörsaal, von denen aus einige Akteure auftreten werden.

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Dennoch musste zunächst der Hörsaal eingerichtet werden. Im Gegensatz zu den Shows im Bonner Wolfgang Paul Hörsaal bedeutet dies eine ganze Menge Arbeit und die Herausforderung, sich an die neuen Bedingungen anzupassen. Doch auch das meisterten wir und konnten neben einem Ausflug zur lokalen Gelatteria zwei Probendurchläufe absolvieren.

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Auch wenn diese Durchläufe aufgrund einiger unvorhergesehener Geschehnisse nicht ganz ohne Lachanfälle auskamen, sind wir guter Dinge, dass wir morgen eine gute Premiere präsentieren können.

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Wir freuen uns morgen um 10 Uhr vor ausgebuchtem Hörsaal (200 Leute) erstmals in der jetzigen Konstellation vors Publikum zu treten.

 

Julia Hampel, Jana Schüller-Ruhl und Timo Heepenstrick

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25.03.2015

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teil II: Packen, Abfahrt, Italien

Sonntag, 22.03.2015: Die Proben sind gut über die Bühne gegangen und am Freitag, den 20.03. stand dann das Packen an. Zuvor war kaum einem von uns bewusst, was alles notwendig ist, um solch eine Show auf die Beine zu stellen. Mittlerweile wundert es jedoch niemanden mehr, wenn am Ende des Tages zwei Transporter bis unters Dach mit Experimenten gefüllt sind. Glücklicherweise war zuvor bereits alles soweit vorbereitet, dass wir am Freitag nur alle Materialien sicher verstauen mussten. Dadurch ging auch das Packen recht schnell. Nebenher fieberten natürlich auch wir der Sonnenfinsternis entgegen. Der Plan war, die Sachen in Kisten zu verstauen um dann eine Pause einzulegen und die Sonnenfinsternis zu beobachten. Hinterher wollten wir dann die Transporter beladen und damit die Arbeit abschliessen. Wetterbedingt fiel der Programmpunkt "Sonnenfinsternis" jedoch ganz schnell raus, auch wenn der ein oder andere noch über den Computer versuchte einen Livestream zu verfolgen. Letztendlich hat aber zumindest beim Packen alles funktioniert, so dass wir der Abfahrt am Sonntag entgegen fiebern konnten. Auch wenn wir um 4 Uhr morgens aufstehen mussten um los zu fahren, war die Aussicht auf etwas wärmeres Wetter in Italien ein guter Ansporn.

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(c) Physikshow Uni Bonn


Während der 14(!) stündigen Reise wurden wir jedoch zunächst in Österreich von dem totalen Gegenteil überrascht. Statt des erhofften schönen, warmen Wetters erwartete uns dort erstmal eine dicke Schneeschicht. Endlich kamen wir in Padua (Italien) an und uns erwartete dann doch das erhoffte gute Wetter.

Julia Hampel, Jana Schüller-Ruhl und Timo Heepenstrick

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25.03.2015

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Teilchenphysikshow Bonn zu Besuch in Italien

Am Sonntag, 22.03.2015 ist eine Gruppe von 15 Studenten, ein Postdoc und vier Senioren (einschl. Professor Dr. Herbert Dreiner) auf dem Weg nach Italien mit der Teilchenphysikshow der Uni Bonn. Mit insgesamt vier Auftritten in Padua und Triest, will die Gruppe den Italienern mit viel Begeisterung und Freude, die komplizierte Welt der Teilchenphysik auf anschauliche Art und Weise ein wenig näher bringen. Die Bonner Studenten Julia Hampel, Jana Schüller-Ruhl und Timo Heepenstrick nehmen an der Teilchenphysikshop in Italien teil. Im Newsblog berichten sie über ihre Erwartungen im Vorfeld sowie ihre Eindrücke und Erfahrungen während des Italienaufenthalts.

Julia Hampel ist 23 Jahre alt und Masterstudentin in dem Studiengang Astrophysik.

An der Physikshow wirke ich seit meinem ersten Jahr an der Uni (sprich 2012) mit. Ich habe sehr großen Spaß daran, Wissen weiterzugeben, was ich auch in meinem Nebenjob als Studentische Hilfskraft in einem Schülerlabor mache. Dementsprechend bietet die Physikshow genau die richtigen Möglichkeiten, um sich Gedanken darüber zu machen, wie man teilweise komplexere physikalische Zusammenhänge verständlich erklären und präsentieren kann. Nachdem ich schon diverse Funktionen innerhalb der Show übernommen hatte, werde ich diesmal mit in der Technik tätig sein und damit nochmal einen neuen Teilbereich kennen lernen. Die Präsentationen der Physikshow an anderen Instituten sind immer besonders interessant, da dies jedes mal eine komplett neue Herausforderung bietet. Den Wolfgang Paul Hörsaal kennt man nach über drei Jahren doch ziemlich gut und auch im Publikum sieht man immer wieder alt bekannte Gesichter. Hingegen ist bei einer Vorstellung an einem anderen institut von der Bühne über die Abläufe bis hin zum Publikum alles neu und man muss sich auf die neuen Bedingungen einstellen. Hinzu kommt bei dem jetzigen Italienbesuch, dass die Show auf Englisch laufen wird und auch dadurch nochmal eine neue Herausforderung bietet.

 

Teil I: Die Proben sind in vollem Gang


Montag, 16.03.2015:
Montagmorgen im Wolfgang Paul Hörsaal der Uni Bonn: Vorlesungen finden aktuell keine statt, entsprechend ruhig liegt der Hörsaal da, nur vereinzelt stehen Experimente herum. Diese noch sehr wenigen Experimente sind das erste Anzeichen für das, was in den kommenden zwei Wochen hier passieren wird. Aus einem groben Plan und vielen technischen Geräten wird in den nächsten zwei Wochen eine bühnenreife Show auf die Beine gestellt. Das Grundkonzept der Show steht bereits und wurde schon im vergangenen Jahr in England erfolgreich auf die Bühne gebracht. Dennoch hat sich aufgrund diverser Fluktuationen das Team grundlegend verändert. Ungefähr die Hälfte des England-Teams wird auch bei dieser Show mitwirken, während der Rest ersetzt werden musste. Innerhalb der nächsten zwei Wochen muss aus dem zusammengeworfenen Haufen ein eingespieltes Team werden. Jeder muss wissen, welche Experimente er durchführt, wie diese präsentiert und erklärt werden und wie der Ablauf der Show im Detail aussieht.

Alle mitwirkenden Studierenden haben bereits mindestens eine Show absolviert und sind somit „alte Hasen“. Doch wenn jetzt jemand sagt: „Manchester“, dann gucken sich die meisten verwirrt an und sagen: „ehm – ja – Stadt in England. Die haben einen Fußballverein“. Da sind offenbar noch Proben nötig. In zwei Wochen, wenn allen die Show in Fleisch und Blut übergegangen ist, wird es heißen: „Manchester“ und schon werden sich ungefähr 20 Studierende in Bewegung setzen. Jeder kennt seine Handgriffe und in Windeseile werden Rutherford und Geiger auf der Bühne stehen und Maike und Lorenzo in Empfang nehmen. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Teilchenphysik werden Maike und Lorenzo gemeinsam mit dem Publikum durch weitere wichtige Epochen der Teilchenphysik reisen und letztendlich Zeugen der Entdeckung des Higgs-Teilchens werden.

Bis dahin ist es noch eine Menge Arbeit. Zum Glück haben wir eine gute Portion Spaß dabei und freuen uns schon auf die Abreise nach Italien. 

 

Julia Hampel, Jana Schüller-Ruhl und Timo Heepenstrick

 

 

 

Zur Physikshow:

Seit mittlerweile 13 Jahren wird regelmäßig eine Physikshow von Bonner Physikstudierenden auf die Beine gestellt. Traditionsgemäß entwerfen interessierte Erstsemester mit etwas Unterstützung der älteren Semester, die sich nicht von der Show lösen können, das Konzept der nächsten Show. Dies alles geschieht unter der Leitung von Prof. Herbi Dreiner und mit der tatkräftigen Unterstützung von Michael Kortmann. Bei den Shows geht es darum, Physik und physikalische Experimente in spannender und unterhaltsamer Weise auf der Bühne zu präsentieren und zu erklären. Da sich die Physikshow seit langem großer Beliebtheit erfreut, konnte sie bereits diverse Orte Deutschlands beglücken, darunter Berlin, München, Hamburg, und Leverkusen. Mit der ebenfalls sehr erfolgreichen Teilchenphysikshow, bei der vor allem die moderne Hochenergiephysik den Zuschauern nahe gebracht wird, hat sich das Team auch schon auf internationale Pfade begeben. Am CERN in Genf fand die internationale Premiere statt. Mit der aktuellen Show eroberte das Team bereits im vergangenen Jahr Oxford und London in England und nun wird die Geschichte in Italien weitergeschrieben.

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